ERNÄHRUNG UND WASSER

Die Weltbevölkerung könnte – einer Prognose der United Nations zufolge – bis zum Jahre 2030 um rund 40% zunehmen. Ob die Produktion von Nahrungsmittelrohstoffen mit der wachsenden Weltbevölkerung Schritt halten kann oder ob Engpässe auf einzelnen Märkten zu erwarten sind, zählt zu den wichtigen Zukunftsfragen von globaler Bedeutung. Das Projekt Ernährung und Wasser geht der Frage nach, wie sich Angebot und Nachfrage auf den Märkten für Nahrungsmittelrohstoffe bis zum Jahre 2030 entwickeln könnten.

Unter Abwägung der Trends auf der Nachfrage- und Angebotsseite der Märkte für Nahrungsmittelrohstoffe kommt die bisher vorgelegte Partnerpublikation des HWWI und Berenberg Bank dabei zu dem Schluss, dass bis zum Jahre 2030 keine globalen und dauerhaften Engpässe bei der Produktion von Nahrungsmittelrohstoffen zu erwarten sind. Denn die Verfügbarkeit von Boden und Wasser sind ausreichend groß, um die Produktion von Nahrungsmittelrohstoffen weiterhin auszudehnen. Zudem gibt es erhebliche Potentiale zur Erhöhung der Effizienz des Anbaus und der Bodenproduktivität. Insofern werden die Preise für Nahrungsmittelrohstoffe im langfristigen Trend nur geringfügig steigen. 

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