HWWI UPDATE

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

AKTUELLE AUSGABE

HWWI Update 06 2010


Von Sebastian Döll und Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Der Staat muss sparen. In Zeiten öffentlicher Finanznöte werden innovative Ideen gesucht, wie sich Geld einsparen ließe. Zu den beliebten Vorschlägen gehört die Forderung, die Zahl der Bundesländer zu verringern. Die lange schon währende Diskussion über eine Fusion von Hamburg und Schleswig-Holstein zu einem Nordstaat erhält damit neuen Zündstoff. Bereits heute ist die Zusammenarbeit dieser Länder durch viele Kooperationen gekennzeichnet.

Von Dr. Rainer Münz

Im Jahr 2008 installierten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) eine Reflexionsgruppe, die über die Zukunft Europas im Zeitraum 2020 bis 2030 nachdenken sollte. Nach 18-monatiger Arbeit legte die Gruppe im Frühjahr 2010 einen Bericht vor, der am 8. Mai an EU-Ratspräsident Hermann van Rompuy übergeben wurde. Am 17. Juni diskutierten Europas Staats- und Regierungschefs den Bericht in Brüssel.

Von Prof. Dr. Michael Bräuninger

Jeder Handel beinhaltet Risiken, die darin bestehen, dass der Vertragspartner die vereinbarten Leistungen nicht erfüllt. Das HWWI hat im Auftrag der Hamburger Sparkasse ein Modell entwickelt, das Länderrisiken objektiviert und vergleichbar macht.

 


 

HWWI Update 06 - Beilage 2010


Von Jörg Hinze und Prof. Dr. Michael Bräuninger

Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal dieses Jahres trotz des strengen Winters und des Rückgangs beim Konsum nach dem Auslaufen der Abwrackprämie weiter leicht zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Krise ihren Tiefpunkt erreicht hatte, war das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,7 % höher; allerdings war es noch um fast 5 % niedriger als Anfang 2008 vor dem Einbruch. Unter diesen Bedingungen entwickelte sich der Arbeitsmarkt relativ günstig. Die Beschäftigung, die auch während der Krise vor allem dank der Kurzarbeitsregelung nur wenig gesunken war und wo deshalb noch Anpassungsbedarf befürchtet worden war, nahm geringfügig zu und die Zahl der Arbeitslosen ging merklich zurück, wobei aber auch Sondereffekte eine Rolle spielten.

 


 

 


NEWSLETTER


Update 06/10:
Der Nordstaat: ein Dauerbrenner erhält neuen Zündstoff


INTERVIEW


Das Investment.com
"Es gibt keine Alternative zu Spargrogrammen"
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