
HWWI UPDATE
HWWI Update 07 2010
Von Sebastian Schröer
Kaum ein Thema wird derzeit in Deutschland so intensiv diskutiert wie das Thema Energie. Angesichts der beträchtlichen Veränderungen im energiepolitischen Umfeld ist davon auszugehen, dass es in den kommenden Jahren zu starken Umgestaltungen des Energiesektors kommen wird. Diese werden im Wesentlichen durch zweierlei politische Zielvorgaben ausgelöst: Erstens sind die Vorgaben zur Reduktion der CO2-Emissionen umzusetzen, und zweitens ist eine langfristig zuverlässige und kostengünstige Energieversorgung sicherzustellen. Vor dem Hintergrund der kürzlich beschlossenen Reduzierung der Einspeisesätze für Photovoltaik und des von der Bundesregierung für den Herbst angekündigten neuen Energiekonzepts hat das HWWI im Auftrag der HypoVereinsbank eine dritte, vollständig überarbeitete Auflage der Studie „Power für Deutschland – Energieversorgung im 21. Jahrhundert“ erstellt.
Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto und Dr. Silvia Stiller
Mit einer Fläche von 157 ha sowie der Schaffung von Raum für etwa 45 000 Arbeitsplätze und mehr als 12 000 Bewohner ist die HafenCity Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt, welches im Herzen der Hamburger City entsteht und deren Fläche um 40 % erweitern wird. Welche Nutzen und Kosten sind für die Freie und Hansestadt Hamburg mit diesem Projekt, das bis Mitte der Zwanziger Jahre abgeschlossen werden soll, verbunden? Das HWWI geht dieser Frage im Auftrag der HafenCity Hamburg GmbH nach und untersucht zahlreiche Aspekte, die in Zusammenhang zu Nutzen und Kosten dieses Stadtentwicklungsprojekts stehen.
Von Sebastian Döll und Julia Kowalewski
Die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Klimawandel sind offensichtlich. Zum einen ist die Landwirtschaft durch die direkte Abhängigkeit vom Klima einer der am meisten betroffenen Sektoren. Zum anderen ist sie durch die in der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse emittierten Treibhausgase selbst Verursacher des Klimawandels. Das HWWI hat sich im Rahmen zweier Studien näher mit dieser Thematik befasst. In der ersten Studie wird die derzeitige ökonomische Bedeutung der Landwirtschaft in der Metropolregion Hamburg analysiert. In der zweiten Studie werden die Auswirkungen des Klimawandels und relevanter sozio-ökonomischer Trends auf die Landwirtschaft betrachtet.
HWWI Update 07 - Beilage 2010
Von Dr. Christina Boll
Wer sind eigentlich Hamburgs Eltern – wie sind sie qualifiziert und wie familiär organisiert? Wie gestaltet sich ihre Berufstätigkeit aktuell? Wo liegen ungenutzte Potenziale, und wo besteht gegebenenfalls noch Handlungsbedarf in punkto Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Diesen und weiteren Fragen ist das HWWI in einer Studie im Auftrag der Handelskammer Hamburg für die Hamburger Allianz für Familie nachgegangen. Die Ergebnisse wurden mit Querschnittsdaten des Mikrozensus 2008 erhoben.*
HWWI Update 06 2010
Von Sebastian Döll und Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Der Staat muss sparen. In Zeiten öffentlicher Finanznöte werden innovative Ideen gesucht, wie sich Geld einsparen ließe. Zu den beliebten Vorschlägen gehört die Forderung, die Zahl der Bundesländer zu verringern. Die lange schon währende Diskussion über eine Fusion von Hamburg und Schleswig-Holstein zu einem Nordstaat erhält damit neuen Zündstoff. Bereits heute ist die Zusammenarbeit dieser Länder durch viele Kooperationen gekennzeichnet.
Von Dr. Rainer Münz
Im Jahr 2008 installierten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) eine Reflexionsgruppe, die über die Zukunft Europas im Zeitraum 2020 bis 2030 nachdenken sollte. Nach 18-monatiger Arbeit legte die Gruppe im Frühjahr 2010 einen Bericht vor, der am 8. Mai an EU-Ratspräsident Hermann van Rompuy übergeben wurde. Am 17. Juni diskutierten Europas Staats- und Regierungschefs den Bericht in Brüssel.
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
Jeder Handel beinhaltet Risiken, die darin bestehen, dass der Vertragspartner die vereinbarten Leistungen nicht erfüllt. Das HWWI hat im Auftrag der Hamburger Sparkasse ein Modell entwickelt, das Länderrisiken objektiviert und vergleichbar macht.
HWWI Update 06 - Beilage 2010
Von Jörg Hinze und Prof. Dr. Michael Bräuninger
Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal dieses Jahres trotz des strengen Winters und des Rückgangs beim Konsum nach dem Auslaufen der Abwrackprämie weiter leicht zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Krise ihren Tiefpunkt erreicht hatte, war das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,7 % höher; allerdings war es noch um fast 5 % niedriger als Anfang 2008 vor dem Einbruch. Unter diesen Bedingungen entwickelte sich der Arbeitsmarkt relativ günstig. Die Beschäftigung, die auch während der Krise vor allem dank der Kurzarbeitsregelung nur wenig gesunken war und wo deshalb noch Anpassungsbedarf befürchtet worden war, nahm geringfügig zu und die Zahl der Arbeitslosen ging merklich zurück, wobei aber auch Sondereffekte eine Rolle spielten.
HWWI Update 05 2010
Von Justus Lenz
In Zeiten wie diesen hat jeder zur Marktwirtschaft irgendwie eine Meinung. Da die wenigsten Volkswirtschaftslehre studieren, müssen die meisten notgedrungen auf Zeitungswissen oder auf ihr Schulwissen zurückgreifen. Da liegt die Frage nahe, wie es um die Vermittlung von Kompetenzen in wirtschaftlichen Fragen während der Schulzeit stand und steht.
Von Dr. Yasar Aydin
Obwohl Mobilität und Flexibilität in den letzten Jahren als Kernbegriffe für eine konkurrenzfähige Wirtschaft Karriere gemacht haben, werden die Abwanderung und Abwanderungsabsichten von Hochqualifizierten türkischer Herkunft einseitig unter dem Gesichtspunkt des Brain Drains behandelt. Hat man dabei genau hingesehen?
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Deutschland ist angekommen in der Einwanderungsgesellschaft. Dies zeigt das erste Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die Integration läuft im gesellschaftlichen Alltag weitgehend auf Erfolgskurs vor allem im europäischen Vergleich. Die vom SVR präsentierten Einschätzungen und Ergebnisse signalisieren einen verhaltenen Integrationsoptimismus auf beiden Seiten der Einwanderungsgesellschaft, ein gemeinsames, pragmatisches Verhältnis zu Integrationsfragen und ein belastbares gegenseitiges Grundvertrauen. Die Ergebnisse widersprechen damit der in öffentlichen Debatten oft dominierenden Skandalisierung des Integrationsgeschehens unter dem Schreckbild einer „gescheiterten Integration“.
HWWI Update 04 2010
Von Dr. Max Friedrich Steinhardt und Jan Wedemeier
Die aktuelle Integrationsdebatte in der Schweiz ist geprägt durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Einbürgerung. Ein prominentes Beispiel ist die Diskussion um die geplante Revision des Bürgerrechtsgesetzes, in der anhand einzelner Einbürgerungsfälle das Für und Wider der geplanten Änderungen kontrovers diskutiert wird. Im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft, vertreten durch das Bundesamt für Migration, hat das HWWI eine Studie zum Thema der Einbürgerung und Integration in der Schweiz erstellt.
Von Elzbieta Linke und Dr. Silvia Stiller
„Better City, Better Life“ lautet das Motto der World Expo 2010 in Shanghai und greift dabei eine der großen Herausforderungen der Zukunft auf – die fortschreitende Urbanisierung. Nicht nur in China, sondern weltweit, erreichen zahlreiche Städte in diesem Jahrhundert eine nie zuvor da gewesene Größendimension.
Von Prof. Dr. Michael Berlemann und Prof. Dr. Henning Vöpel
Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Doch schon lange vorher wird über Favoriten, Außenseiter und natürlich die Chancen der deutschen Mannschaft spekuliert. Testspielergebnisse, Verletzungen von Schlüsselspielern oder Formschwankungen werden von Fans und Medien aufmerksam registriert und diskutiert. Und natürlich bildet jeder Erwartungen über die Stärke der Mannschaften, um im Tippspiel mit Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern als Fußballexperte Anerkennung zu finden.
HWWI Update 03 2010
Von Ann-Julia Schaland und Dr. Andreia Tolciu
Während Zuwanderer in Hamburg bis Mitte der 1970-er Jahre fast ausnahmslos abhängig beschäftigt waren, wird das Gründungsgeschehen von Unternehmen in der Stadt heute maßgeblich durch Migranten geprägt. Bisher ist jedoch wenig über die Herkunft, sektorale Ausrichtung sowie Gründungsmotive der Selbstständigen bekannt. Vor diesem Hintergrund hat ein Forscherteam am HWWI eine Studie über die Migrantenökonomie in Hamburg erarbeitet.
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die von der Flughafen München GmbH (FMG) beantragte Erweiterung des bestehenden Verkehrsflughafens München wurde von der FMG das Gutachten „Luftverkehrsprognose 2020 für den Flughafen München“ (erstellt von der Intraplan Consult GmbH) vorgelegt. Zentrale Prognoseprämissen zur Ermittlung des künftigen Flugverkehrsaufkommens sind die Wirtschafts- und Ölpreisentwicklung. Zur Ergänzung der Planung soll den großen Unsicherheitsbereichen über künftige Entwicklungen durch Szenarien begegnet werden. Das Luftamt Südbayern (Regierung von Oberbayern) hat eine entsprechende Szenarienbildung zur Wirtschaftsentwicklung beim HWWI in Auftrag gegeben.
Von Prof. Dr. Michael Berlemann und Prof. Dr. Klaus W. Zimmermann
Werden gewerkschaftlich organisierte Politiker in Parlamente gewählt, so geraten sie in einen Rollenkonflikt. Einerseits sind sie in ihrer Rolle als Gewerkschaftsmitglied Lobbyist der organisierten Arbeitnehmerschaft, andererseits sind sie als gewählte Volksvertreter unabhängiger Anwalt aller Bürger und hierbei nur ihrem eigenen Gewissen verpflichtet. Eine jüngst publizierte Studie von Hönigsberger (2008) kommt zu dem Schluss, dass die gewerkschaftlich organisierten Parlamentarier in der Bundesrepublik Deutschland keinesfalls als „parlamentarischer Arm“ der Gewerkschaften gesehen werden können. Diese Schlussfolgerung steht jedoch in Widerspruch zu den jüngsten Ergebnissen einer HWWI-Studie.
HWWI Update 02 2010
Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Die zukünftige Entwicklung Hamburgs soll sich an dem neuen Leitbild der Stadt – „Wachsen mit Weitsicht“ – orientieren. Um dieses Konzept erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer Einschätzung von Entwicklungstrends, welche die Zukunft Hamburgs als deutsche Wirtschaftsmetropole und wichtige europäische Hafenstadt beeinflussen werden. Mit der Fragestellung, welche Faktoren die Zukunftsfähigkeit Hamburgs prägen und welche die entsprechenden prioritären Handlungsfelder sind, hat sich das HWWI in einer vierteiligen Studienreihe in Kooperation mit alstria office REIT-AG befasst.
Von Prof. Dr. Henning Vöpel
Die Nachfrage nach Medizintechnik wird bis 2020 weltweit deutlich zunehmen. Zwar bleibt auch die Medizintechnik nicht von den Folgen der Wirtschaftskrise verschont, die stabilen makroökonomischen Trends sorgen mittel- und langfristig aber für ein überproportionales Wachstum der Branche.
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
Das HWWI hat im Auftrag des Deutschen Zigarettenverbands die Stichprobenziehung und die Hochrechnung der nicht in Deutschland versteuerten Zigaretten geprüft. In einer zweiten Studie wurden die Kosten des Konsums dieser Zigaretten geschätzt.
HWWI Update 01 2010
Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Die andauernde Weltwirtschaftskrise ging in zahlreichen Volkswirtschaften mit erheblichen Preiskorrekturen an den Wohnimmobilienmärkten einher, deren Immobilienpreise aufgrund spekulativer Übertreibungen überhöht waren. Das HWWI hat in einer Studie für die Quantum Immobilien AG untersucht, welche Konsequenzen sich aus der aktuellen Krise für die deutschen Wohnungs- und Mietmärkte ergeben.
Von Prof. Dr. Henning Vöpel und Dr. Sven Schulze
Die UN-Klimakonferenz (15th United Nations Climate Change Conference beziehungsweise COP15) war mit Spannung erwartet worden. Im Folgenden sollen das Ergebnis und seine Hintergründe kurz analysiert werden.
Von Gunnar Geyer
Als freies und privates Wirtschaftsforschungsinstitut erhält das HWWI keine staatliche Grundförderung. Es ist daher auf Spenden und die Unterstützung von Förderern angewiesen. Einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer finanziellen Unabhängigkeit leistet die Gesellschaft der Freunde und Förderer des HWWI gGmbH e.V.
HWWI Update 10 2009
Von Leon Leschus
Für die deutsche Automobilindustrie besteht in Zukunft die Chance, von der weltweit zunehmenden Motorisierung der Bevölkerung zu profitieren. In der vom HWWI und der Berenberg Bank verfassten Studie „Strategie 2030 – Mobilität“ werden die zukünftig möglichen Entwicklungen im Verkehr beleuchtet und die daraus resultierenden ökonomischen Potenziale sowie die Rolle der staatlichen Förderung für die Entwicklung neuer Technologien aufgezeigt.
Von Dr. Yasar Aydin
Bei „Fremdheit“ wird häufig auf angeborene Eigenschaften und beständige Differenzen hingewiesen, um zu erklären, warum jemand als „Fremder“ wahrgenommen wird. Dabei gerät aus dem Blickfeld, dass es „die Fremdheit“ oder „den Fremden“ „unabhängig von der sprachlichen Bezugnahme“ nicht gibt. Sie ergibt sich immer aus der Perspektive derjenigen, die sie – beeinflusst von strukturellen und subjektiven Faktoren – anderen zuschreiben.
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
Im Zuge der Wirtschaftskrise ist sowohl die praktische als auch die grundlagenorientierte wirtschaftswissenschaftliche Forschung in erhebliche Kritik geraten. Der praktischen Wirtschaftsforschung wurde vorgeworfen, nicht rechtzeitig vor der Krise gewarnt zu haben. Ihre wirtschaftpolitischen Empfehlungen wurden kritisiert, weil sie scheinbar im Widerspruch zu vorherigen Ratschlägen standen. Und auch die wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung wurde kritisiert, weil sie die Effizienz der Märkte überbetont hätte. Inwieweit sind diese Vorwürfe berechtigt und inwiefern erfordern sie eine grundlegende Neuorientierung der Wirtschaftswissenschaft?
HWWI Update 09 2009
Von Tanja El-Cherkeh
Bereits 1990 stellte der Weltklimarat (International Panel on Climate Change) fest, dass eine der größten Auswirkungen des Klimawandels die Migration von Menschen sein werde. Die Erosion von Küstengebieten, Überflutungen sowie die Verringerung von kultivierbaren Lebensräumen hatten bereits Mitte der 1990er Jahre etwa 25 Millionen Menschen zu „Klimaflüchtlingen“ werden lassen. Nach verschiedenen Schätzungen internationaler Organisationen dürfte die Zahl der „Klimaflüchtlinge“ bis heute auf rund 50 Millionen angestiegen sein. Dramatisch könnte die weitere Entwicklung werden: Bis zum Jahr 2050 sollen etwa 200 Millionen Menschen von klimabedingten Migrationsbewegungen betroffen sein.
Von Prof. Dr. Matthias Busse und Jens Königer
Die derzeitige Krise wirkt sich entscheidend auf den Welthandel aus. Die Verwundbarkeit der Handelsflüsse macht den hohen Grad gegenseitiger Abhängigkeiten deutlich, die sich im Zuge der Ausdehnung der Wertschöpfungsketten über nationale Grenzen hinweg entwickelt haben. In zunehmendem Maße trifft dies auch Entwicklungsländer, die Teil solcher internationalen Produktionsnetzwerke sind. Die Initiative Aid for Trade (AfT) könnte hier gezielt gegensteuern.
Von Jana Stöver
Ob ein Land sich potenziell nachhaltig entwickelt, misst der Indikator der erweiterten Sparquote. Diese berücksichtigt, anders als die traditionelle Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, neben physischem, auch natürliches und intangibles Kapital. Entscheidend ist demnach nicht allein die Wertschöpfung, sondern auch der zugrundeliegende Ressourcenverbrauch.
HWWI Update 09 - Beilage 2009
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger und Jörg Hinze
Die deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr die Talsohle durchschritten und befindet sich seither auf dem Weg der Besserung. Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal bereits leicht zugenommen hatte, deuten die vorliegenden Indikatoren für das dritte Quartal auf einen deutlicheren Anstieg hin.
HWWI Update 08 2009
Von Axel Borrmann
Seit der Jahrtausendwende befindet sich das gesamte System der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) durch die neuen entwicklungspolitischen Agenden im Umbruch (Millennium Development Goals, Monterry-Konsensus, Marrakech-Deklaration, Paris-Erklärung, Accra Agenda for Action). Der Druck zu sichtbareren Erfolgen in der Armutsbekämpfung zu kommen, verlangt eine noch konsequentere Steuerung der EZ nach Resultaten und entsprechende Leistungsnachweise.
Von Sebastian Schröer
Angesichts der stark divergierenden Kosten der einzelnen erneuerbaren Energien stellt sich die Frage, ob das Ziel Deutschlands, ihren Ausbau voranzutreiben, mit geringeren Kosten zu erreichen ist.
Von Dr. Sven Schulze
Längere Zeit wurde die Diskussion über den Klimawandel von Überlegungen zur Milderung des anthropogenen Klimawandels durch die Reduzierung von Treibhausgasemissionen dominiert. Mittlerweile hat sich insbesondere im wissenschaftlichen aber auch zunehmend im politischen Bereich die Erkenntnis durchgesetzt, dass auch eine Adaption an den Klimawandel erfolgen muss, weil einige seiner Konsequenzen nicht mehr zu vermeiden sind.
HWWI Update 08 - Beilage 2009
Interesse wecken, Wissen schaffen, Kompetenzen fördern - mit FidZ gelingt das in Hamburg spielerischVon Dörte Nitt-Drießelmann
Die überwiegende Anzahl junger Menschen interessiert sich in Deutschland nur wenig oder kaum für Politik und Ökonomie. FidZ (Finanzen der Zukunft) - ein vom HWWI entwickeltes Planspiel - wirkt dem entgegen, indem es jungen Menschen ihre individuelle Betroffenheit durch politische und ökonomische Entwicklungen verdeutlicht. Seit Juli dieses Jahres wird FidZ in Hamburg für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe durchgeführt.
HWWI Update 07 2009
Von Prof. Dr. Henning Vöpel
Abwrackprämie, Rettungspakete, Steuersenkungen – die Diskussion um schnelle und entschlossene Hilfen für die Not leidende Wirtschaft beherrscht die Politik im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes. Die entscheidenden Fragen jedoch geraten in Vergessenheit: Was müssen wir tun, um Deutschland langfristig für die Zukunft zu rüsten? Wie begegnen wir enormen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder dem Altern unserer Gesellschaft?
Von Tanja El-Cherkeh
Knapp 50 % der geschätzten 200 Millionen internationalen Migranten weltweit sind Frauen. Der Umfang und die Form der Migration – Familienzusammenführung, Arbeitsmigration, Flucht und Asyl oder auch zum Zweck der Bildung – unterscheiden sich jedoch erheblich zwischen den Ländern und den Regionen.
Von Dr. Silvia Stiller und Dr. Astrid Könönen
Die Frage, wie Kreativität und Talente in Städten gefördert werden können und welche positiven Auswirkungen dies auf ihre wirtschaftliche Entwicklung hat, stand im Fokus des Workshops „Wissensbasierte Stadtentwicklung“, der am 23. April 2009 gemeinsam vom HWWI und der Hamburger Niederlassung der PricewaterhouseCoopers AG WPG veranstaltet worden ist. Aktuell ist eine Dokumentation des Workshops erschienen, welche die zentralen Ergebnisse zusammenfasst.
HWWI Update 06 2009
Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto und Dr. Silvia Stiller
Aufgrund des kontinuierlichen Anstiegs der Lebenserwartung und der bereits seit langem niedrigen Geburtenraten wird die hamburgische Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten deutlich altern und zahlenmäßig schrumpfen. Die erheblichen Konsequenzen für die Alterstruktur der Belegschaften hat das HWWI in einem Gutachten für die Handelskammer Hamburg analysiert. Wie kann diesen Entwicklungen von Seiten der Politik und der Wirtschaft begegnet werden?
Von Jr.-Prof. Dr. Ingrid Ott
Internationale Warenströme und zunehmende Mobilitätserfordernisse sind nur zwei Beispiele dafür, warum Transportkosten sowohl für Unternehmen als auch für Private bedeutsam bei der Wahl von Standort und Wohnort sind und so letztendlich die Herausbildung von städtischen und ländlichen Regionen beeinflussen. Ein Forschungsprojekt des HWWI im Auftrag von alstria First German REIT setzt sich das Ziel, differenzierte Aussagen hinsichtlich der Implikationen langfristig steigender Energiekosten für Agglomeration und künftige Stadtentwicklung von Metropolregionen im Allgemeinen sowie für Hamburg im Besonderen abzuleiten.
Von Prof. Dr. Michael Berlemann
Die inzwischen knapp zwei Jahre andauernde Subprime-Krise fordert national wie international weiterhin ihre Opfer. Bei der Rettung einer Reihe privater und öffentlicher Kreditinstitute sowie einzelner Unternehmen mit der Bereitstellung von Liquidität bzw. Garantien wird dabei oft verkannt, dass es gute Gründe gibt, zwischen Banken und Nichtbanken zu unterscheiden.
HWWI Update 05 2009
Von Prof. Dr. Henning Vöpel
Frauen sind in ihrem Erwerbsleben gegenüber Männern von einem höheren Risiko der Altersarmut betroffen. Der Gesetzgeber hat sich zwar bemüht, durch eine Reihe von Maßnahmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erhöhen. Doch diese Maßnahmen kommen für viele Frauen zu spät. Es droht für die Frauen im Alter ein Verlust an Einkommen und Freiraum – mit Folgen für die Gesellschaft.
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Im Wechselspiel von Markt und Staat, Wettbewerb und Regulierung geht es immer um einen Abwägungsprozess. Michael Hüther und Thomas Straubhaar erklären in ihrem neuen Buch mit dem Titel „Die gefühlte Ungerechtigkeit“, warum wir in Zeiten der Finanzkrise einen starken, aber schlanken Staat brauchen, der Wettbewerb nicht überreguliert, sondern fördert. Das HWWI veröffentlicht einen Auszug.
Von Sebastian Döll, Julia Kowalewski und Dr. Sven Schulze
Steigendes Hochwasser an der Elbe, Schädlingsplagen und Ernteausfälle im Alten Land, vollgelaufene Keller durch Starkregenfälle sowie Schäden durch häufigere und stärkere Stürme sind Ereignisse, die in naher Zukunft in Norddeutschland auftreten könnten. Das Projekt KLIMZUG-Nord soll Lösungsansätze finden, mit denen künftig den Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Hamburg begegnet werden kann.
HWWI Update 04 2009
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger, Dr. Silvia Stiller und Prof. Dr. Henning Vöpel
Die erheblichen Turbulenzen an den Finanzmärkten, die Talfahrten von Aktienkursen sowie die Veränderung der relativen Attraktivität unterschiedlicher Anlageformen beeinflussen die Investitionsentscheidungen von Anlegern. Ein Aspekt, der im Zusammenhang mit den gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Entwicklungen besonderes Interesse auf sich zieht, ist die – insbesondere langfristige – Rentabilität von Investitionen in Sachwerte und ihre Bedeutung als Alternative zu anderen Anlageformen.
Von Tilman Weber und Tanja El-Cherkeh
Die Nicht-Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen stellt eine der größten Barrieren für die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten dar. Dies wurde zwar in einer Vielzahl von Studien auf nationaler und internationaler Ebene bestätigt, jedoch gibt es kaum Untersuchungen über die in einzelnen Ländern angewandten Ansätze, Verfahren und Maßnahmen zur Anerkennung von Abschlüssen und Bewertung von Fähigkeiten. Im Februar 2009 fand im HWWI ein Workshop mit Experten aus Australien, Deutschland, Israel, den Niederlanden, Portugal, dem Vereinigten Königreich sowie der UNESCO und World Health Organization (WHO) statt, bei dem Aspekte wie die Zuwanderungsgeschichte, Migrationssteuerung, Bedarfe aus den Arbeitsmärkten - insbesondere im medizinischen Sektor - sowie Praktiken bei der Anerkennung von Qualifikationen diskutiert wurden.
Von Prof. Dr. Henning Vöpel
Im Fußball fallen nur wenige Tore. Es ist daher oft schwierig, sportliche Überlegenheit auch in einen zählbaren Erfolg umzusetzen. Entsprechend groß ist aufgrund von Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, Pfostenschüssen, abgefälschten Toren oder Verletzungen von Spielern der Einfluss des Faktors Zufall auf das Spielergebnis. Der Zufall kann die Dynamik eines Spiels und sogar einer ganzen Saison beeinflussen. Nicht selten spielen personell fast identische Mannschaften eines Vereins mal um die Meisterschaft, mal gegen den Abstieg.
HWWI Update 03 2009
Von Jörg Hinze
Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit nahezu einem Jahr auf Talfahrt. Seit Herbst 2008 hat sich der Abschwung in einem Maße verschärft, das über eine zyklische Rezession deutlich hinausgeht. Das HWWI rechnet nun mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) für dieses Jahr um 3,8 Prozent.
Von Dr. Silvia Stiller
Die Entwicklungsperspektiven von Städten werden zunehmend von der Kreativwirtschaft beeinflusst, zu der die Kulturwirtschaft einen wichtigen Beitrag leistet. Auch für Hamburg ist Kultur ein wichtiger Bereich der Stadtentwicklung, der die Lebensbedingungen in der Hansestadt sowie ihre Wettbewerbsposition um qualifizierte Arbeitskräfte und Bewohner positiv beeinflusst. Gleichzeitig kann Hamburg von einer florierenden Musikwirtschaft direkt ökonomisch profitieren. Die Bedeutung der Musik für Hamburg analysiert die Haspa Musikstudie, welche das HWWI in Kooperation mit der Hamburger Sparkasse erstellt hat.
Von Nora Reich
In den ersten eindreiviertel Jahren nach der Einführung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) im Jahr 2007 wurden in Deutschland mehr Kinder geboren. Diese Tatsache wurde als familienpolitischer Erfolg gefeiert. Um das Potenzial des neuen Gesetzes abzuschätzen, lohnt sich der Blick in andere westeuropäische Länder.
HWWI Update 02 2009
Von Dr. Dita Vogel und Vesela Kovacheva
„Die im Dunklen sieht man nicht“. Deshalb lassen sich auch keine Aussagen dazu machen, wie viele Menschen ohne den erforderlichen Aufenthaltsstatus – und damit illegal – in einem Land leben. So oder ähnlich heißt es oft, wenn man nach dem Umfang irregulärer Migration in Europa fragt. Das HWWI hat eine neuartige Datenbank erstellt, die mehr Transparenz zum Umfang irregulärer Migration in der Europäischen Union (EU) herstellt.
Von Sebastian Schröer und Dr. Sven Schulze
Biokraftstoffe galten einige Jahre lang als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, um im Verkehrsbereich CO2-Reduktionsziele zu verwirklichen. Dies hat sich 2008 in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch gewandelt. Es stellt sich die Frage, welche Aspekte für eine ausgewogene Beurteilung von Biokraftstoffen eine Rolle spielen sollten.
Von Jörg Hinze
Die Preisentwicklung in Deutschland vollführte in der jüngeren Vergangenheit eine wahre Achterbahnfahrt. Nach kräftigem Anstieg bis Mitte des Jahres 2008, als die Inflationsrate für die Verbraucherpreise mit 3,3 Prozent den höchsten Stand seit 15 Jahren erreichte und die Europäische Zentralbank aus Inflationsfurcht ihren Leitzins auf 4,25 Prozent erhöhte, folgte in der zweiten Jahreshälfte nicht nur ein deutlicher Rückgang der Teuerungsrate, sondern auch ein Rückgang des gesamten Verbraucherpreisindex. Im Januar dieses Jahres betrug die Inflationsrate nur noch 0,9 Prozent. Droht uns angesichts dieser Entwicklung eine Deflation?
HWWI Update 01 2009
Von Friso Schlitte
Die Erwerbstätigenentwicklung in Deutschland wird zunehmend durch die Globalisierung der Arbeitsmärkte, die wirtschaftsstrukturellen Veränderungen und sich verändernden demografischen Bedingungen beeinflusst. Die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit im Wandel zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft sind regional sehr unterschiedlich. Zukünftig wird sich aufgrund des demografischen Wandels der Wettbewerb um (qualifizierte) Arbeitskräfte weiter verschärfen. Das HWWI und PricewaterhouseCoopers haben in einem gemeinsamen Projekt untersucht, wie sich die Erwerbstätigkeit in den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten unter den gegebenen Voraussetzungen bis zum Jahr 2018 entwickeln wird, und welche möglichen Ansatzpunkte bestehen, um diese Entwicklung auf regionaler Ebene positiv beeinflussen zu können.
Von Dr. Christina Boll
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten haftet der Bundesfamilienministerin der Ruf an, zur Unzeit teure Wohltaten über das Volk ausschütten zu wollen. Etwas provokativ könnte man fragen: Was interessieren uns zusätzliche Krippenplätze und elterliche Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung, wenn allerorts Arbeitsplätze und materielle Existenzgrundlagen in Gefahr sind? Allen Unkenrufen zum Trotz: Wir haben nicht zuviel, sondern noch immer viel zu wenig Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Berechnungen nachgeburtlicher Lohneinbußen (west-)deutscher Frauen zeigen, dass die finanziellen Nachteile von Frauen aus Erwerbsunterbrechungen dramatisch sind. Sie werden durch kurzfristig empfangene Einkommensersatzleistungen bei Weitem nicht aufgewogen.
Von Prof. Dr. Matthias Busse
Ausländische Direktinvestitionen (ADI) gelten als wichtige Triebkraft der wirtschaftlichen Entwicklung in den Empfängerländern. Dies gilt vor allem für Entwicklungs- und Schwellenländer. Wie aber können diese Länder mehr ADI attrahieren und gleichzeitig die entwicklungsfördernden Wirkungen verstärken?
HWWI Update 10 2008
Von Dr. Silvia Stiller und Dr. Astrid Könönen
Kreativität und Wissen gelten heute als die „Rohstoffe der Zukunft“. Vor allem Städte verfügen über diese Potenziale, deshalb kommt ihnen eine wichtige Rolle für den wissensbasierten Strukturwandel zu. Das HWWI und PricewaterhouseCoopers haben in einem gemeinsamen Projekt untersucht, wie die Ostseestädte für diese Entwicklungen gerüstet sind und welche Gestaltungsmöglichkeiten Stadtentwicklungspolitik in diesem Zusammenhang hat.
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Lange galt Familienpolitik als Nebensache. Sie wurde als Teil der Sozialpolitik mal als Frauen- und mal als Kinderpolitik, aber meistens als Politik der milden Gaben behandelt. Diese verengte Perspektive hat sich erst in den letzten Jahren geändert. Zunehmend wird nun Familienpolitik als wichtiger Teil der Wirtschaftspolitik verstanden. Das ist gut so. Denn es gibt eine Reihe überzeugender Gründe, um Familienpolitik auf der wirtschaftspolitischen Agenda ganz nach oben zu bringen.
Von Tanja El-Cherkeh und Sakura Yamamura
Fachkräftemangel und steigender Bedarf an Hochqualifizierten kennzeichnen die Situation in einigen Sektoren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Auch im Gesundheitssektor wird seit geraumer Zeit von Ärztemangel gesprochen. Aktuelle Studien führen dies unter anderem auf die Überalterung der Ärzteschaft, die Auswanderung junger Ärzte und den Nachwuchsmangel zurück. Gleichzeitig weisen Experten aufgrund der demografischen Entwicklung auf den wachsenden Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen hin.
HWWI Update 09 2008
Von Leon Leschus und Prof. Dr. Henning Vöpel
Angesichts endlicher fossiler Energieressourcen und eines drohenden Klimawandels stellt sich die Frage, welchen Beitrag der Einsatz alternativer Antriebstechnologien im Verkehr zur Versorgungssicherheit und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen kann. Die Wasserstofftechnologie stellt diesbezüglich eine der zentralen Optionen dar. Es gilt, den Weg zur Marktreife wirtschaftspolitisch stärker zu begleiten, um die vorhandenen Potenziale zu erschließen.
Von Dr. Jan Schneider
Die Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt gilt als ein wichtiger Schlüssel, um Integration insgesamt zu fördern. Seit Jahren jedoch sind Ausländer etwa doppelt so häufig von Arbeitslosigkeit betroffen wie Deutsche. Eine aktuelle HWWI-Studie, gefördert durch die VolkswagenStiftung, zeigt, dass ein wichtiger Ansatzpunkt zur Verbesserung des Beschäftigungszuganges in politischen Maßnahmen im Bereich der Jobvermittlung durch Arbeitsagenturen und Jobcenter liegt.
Von Vesela Kovacheva und Dr. Dita Vogel
Schätzungen zur Zahl der Zuwanderer ohne erforderliche Aufenthaltspapiere sind wichtig für politische Entscheidungen und beeinflussen öffentliche Diskussionen in Fachkreisen und Medien. Daher stellt sich die Frage, wie solche Schätzungen zustande kommen und wie aussagekräftig sie sind. Mit einer Datenbank über irreguläre Migration, die ab Februar 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, versucht ein Team europäischer Forscher, mehr Transparenz auf diesem heiklen Gebiet zu schaffen.
HWWI Update 09 - Beilage 2008
Von Dörte Nitt-Drießelmann
Junge Menschen in Deutschland interessieren sich nur selten für politische und ökonomische Fragestellungen. Dabei sind Kenntnisse in beiden Wissensfeldern heutzutage unverzichtbar. Im Rahmen des Unterrichts eingesetzte Plan- und Simulationsspiele können helfen, die Gleichgültigkeit der Jugendlichen zu überwinden.
HWWI Update 08 2008
Von Tanja El-Cherkeh
Im Herbst 2007 löste die sogenannte „EU-Blue-Card“-Initiative über den erleichterten Zugang zu den Arbeitsmärkten der Europäischen Union (EU) für Fachkräfte aus Drittstaaten heftige öffentliche Debatten aus. Der Vorstoß der Europäischen Kommission wurde damit begründet, dass die EU lediglich 5 Prozent aller weltweit im Ausland lebenden gut ausgebildeten Menschen, jedoch 85 Prozent aller gering qualifizierten Zuwanderer aufgenommen habe. Hochqualifizierte würden sich eher die USA, Kanada und Australien als Zielländer aussuchen; so hätte Amerika etwa 55 Prozent aller qualifizierten Zuwanderer angezogen.
Von Friso Schlitte
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger, Julia Freese und Prof. Dr. Alkis Henri Otto
HWWI Update 08 - Beilage 2008
Von Prof. Dr. Michael Bräuninger und Jörg Hinze
Die Aussichten für 2009 haben sich aufgehellt. Die Konjunkturdämpfung in den USA scheint weniger ausgeprägt als zunächst befürchtet, auch weil der Staat zur Bewältigung der Finanzkrise stützend eingreift. Unter diesen Bedingungen dürfte die deutsche Konjunktur im Laufe von 2009 wieder an Dynamik gewinnen. Wegen der unterschiedlichen Ausgangsniveaus wird das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr mit 1 Prozent aber nur halb so stark zunehmen wie in diesem (1,9 Prozent). Der Anstieg der Beschäftigung wird vorübergehend zum Erliegen kommen. Die Inflationsrate wird trotz der Beruhigung der Ölpreise in diesem Jahr annähernd 3 Prozent und auch 2009 im Durchschnitt etwas über 2 Prozent betragen.
HWWI Update 07 2008
Von Dr. Christina Boll
Das Bundesfamilienministerium hat sich dem Leitbild einer nachhaltigen Familienpolitik verschrieben: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll gefördert, Familienarmut bekämpft und die frühkindlichen Chancen auf Bildung und Sozialisation gestärkt werden. Die Parallelstrategie von Ursula von der Leyen, neben gezielten monetären Hilfen für Familien den Ausbau der außerfamiliären Kinderbetreuungs-Infrastruktur insbesondere für unter Dreijährige voranzutreiben, findet deutschlandweit überwiegend ein zustimmendes Echo.
Von Georg Koopmann
Von Prof. Dr. Henning Vöpel
HWWI Update 06 2008
Von Prof. Dr. Henning Vöpel und Dr. Max Friedrich Steinhardt
Fußball bleibt auch in den nächsten Jahren ein globaler Wachstumsmarkt. Insbesondere in Asien werden die fußballbezogenen Märkte infolge des hohen Wirtschaftswachstums und der dort einsetzenden Fußballbegeisterung stark expandieren. Mit den weltweiten Vermarktungspotenzialen steigen auch die regionalwirtschaftlichen Effekte des Hamburger Sportvereins (HSV) für die Metropolregion Hamburg. In einer Studie im Auftrag der HSH Nordbank AG hat das HWWI diese Effekte näher untersucht und quantifiziert.
Von Sebastian Schröer
HWWI Update 05 2008
Die forschungsintensive Pharmabranche gehört zu den zentralen Zukunftsbranchen. Eine aktuelle Studie von HWWI und PricewaterhouseCoopers (PwC) untersucht die Chancen der Pharmaindustrie in Deutschland anhand einer Standortanalyse und durch eine Befragung von Experten und Entscheidungsträgern deutscher und internationaler Pharmaunternehmen. Es zeigt sich, dass der Pharmastandort Deutschland im internationalen Vergleich seit 1990 an Bedeutung verloren hat. Die Maßnahmen der Großen Koalition haben die Standortqualität in der letzten Zeit verbessert, sind aber aus Sicht der Interviewpartner häufig unzureichend. Weitere Maßnahmen müssen im internationalen Kontext entwickelt werden. In der Studie werden konkrete Vorschläge zur Stärkung des Pharmastandorts Deutschland vorgelegt.
Von PD Dr. Joachim Zweynert
Von Klaus Matthies
HWWI Update 04 2008
Schlüsselressource WissenVon Prof. Dr. Alkis Henri Otto und Dr. Silvia Stiller
Die von der Berenberg Bank Hamburg und dem HWWI gemeinsam verfasste Studie "Strategie 2030 – Wissen" stellt verschiedene wissensrelevante Aspekte, wie Forschung und Entwicklung (FuE), Ausbildung und Arbeitsmarktchancen sowie regionale Unterschiede für Deutschland und im internationalen Kontext, dar. Ausgehend von der aktuellen Lage werden mögliche Entwicklungen bezüglich des zukünftigen Angebots an hochqualifizierten Arbeitskräften in Deutschland beleuchtet und für unterschiedliche Szenarien berechnet.
Nanotechnologie - Herausforderung einer ZukunftstechnologieVon Jr.-Prof. Dr. Ingrid Ott, Torben Zülsdorf, Sabine Könninger und Christian Papilloud
Mobilitätshemmnisse: Anerkennung von Berufsabschlüssen im OstseeraumVon Jan Wedemeier
HWWI Update 04 - Beilage 2008
HWWI-Konjunkturprognose: Wachstum wird gebremstVon Prof. Dr. Michael Bräuninger und Jörg Hinze
HWWI Update 03 2008
Zertifizierung und Förderung von BiokraftstoffenVon Prof. Dr. Michael Bräuninger, Leon Leschus und Prof. Dr. Henning Vöpel
Zwei Themen dominieren die derzeitige energiepolitische Debatte: der Klimawandel und die Versorgungssicherheit. Es gilt, die energiewirtschaftlichen und die klimapolitischen Ziele miteinander in Einklang zu bringen. Alternativen Maßnahmen im Verkehr, insbesondere biogenen Kraftstoffen, kommt dabei eine wichtige Rolle zu.
Verschuldungsgebote aus verhandlungstheoretischer SichtVon Dr. Henrik Scheller
Geringe Arbeitsmoral als Ursache der Arbeitslosigkeit?Von Dr. Andreia Tolciu
HWWI Update 02 2008
Deutschland ein EinwanderungslandVon Prof. Dr. Thomas Straubhaar
In die deutsche Migrations- und Integrationspolitik ist neuer Schwung gekommen. In einem offenen Brief von 17 Unionspolitikern, veröffentlicht in der Wochenzeitung "Die Zeit" Nr. 6 vom 31. Januar 2008, findet sich ein bemerkenswertes Eingeständnis: Die Union musste "erkennen, dass Deutschland de facto ein Einwanderungsland ist und es in der jahrzehntelang verschlafenen Integrationspolitik einen dringenden Nachholbedarf gibt." Mit dieser so klugen wie richtigen Aussage wird eine Tür aufgestoßen, die bis anhin zu oft eine nüchterne Diskussion verhindert und den Weg zu zielführenden Lösungen verschlossen hatte.
Ressourcenreichtum als Triebfeder der russischen KonjunkturVon Dr. Norbert Kriedel
Rekordpreise an RohstoffmärktenVon Klaus Matthies
HWWI Update 01 2008
Klimawandel und WirtschaftVon Dr. Silvia Stiller und Jan Wedemeier
Der Klimawandel betrifft alle Regionen weltweit und hat immense Rückwirkungen auf das Wirtschaftsgeschehen. Klimatische Veränderungen bergen nicht nur Risiken für die Wirtschaft und Bevölkerung in sich. Der Klimawandel eröffnet vielmehr zahlreichen Wirtschaftsbereichen erhebliche Innovations- und Wachstumspotentiale. Das HWWI und die Berenberg Bank analysierten dies gemeinsam in einer Studie.
Containerumschläge boomten auch 2007Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Handelspolitische Liberalisierungsstrategien und Konkurrenz der PräferenzhandelsabkommenVon Georg Koopmann und Lars Vogel
HWWI Update 10 2007
Diversity Management - Potenziale und ForschungsbedarfVon Michael Fischer
Mit der steigenden demographischen Diversität von Märkten und Belegschaften wächst das Interesse an Managementstrategien, welche geeignet sind, Vielfalt produktiv zu integrieren. In diesem Zusammenhang gewinnen die Stichworte „Diversity“ und „Diversity Management“ seit Anfang der 1990er Jahre auch in Europa zunehmend an Bedeutung. Kulturelle und andere Vielfalt, so lautet die diesen Konzepten zugrundeliegende Botschaft, sollte nicht als Problem, sondern als Chance begriffen werden. Programme des „Diversity Management“ wenden den Blick gerade auch auf die ökonomischen Chancen kultureller Vielfalt. Unter der Bezeichnung „Business Case for Diversity“ wird das Argument diskutiert, dass Vielfalt – jedenfalls, wenn sie adäquat „gemanaged“ wird – die Effizienz und Profitabilität von Organisationen erhöht.
AKP-EU Economic Partnership Agreements: Verbesserung der Regierungsführung?Von Prof. Dr. Matthias Busse und Steffen Gröning
Einbürgerung und IntegrationVon Dr. Max Friedrich Steinhardt
HWWI Update 09 2007
Die Bedeutung von Erdgas als Energieträger der ZukunftVon Prof. Dr. Michael Bräuninger und Sebastian Schröer
In Anbetracht der derzeitigen energie- und klimapolitischen Diskussion ist für die Zukunft mit gravierenden Umwälzungen im Energiesektor zu rechnen. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei politische Zielsetzungen: Zum Einen gilt es, die klimapolitischen Ziele bei der Reduktion der CO2-Emissionen zu erfüllen, zum Anderen muss weiterhin eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Dies wird in Zukunft vermehrt Investitionen in die Erhöhung der Energieeffizienz, aber auch Verschiebungen zwischen den Energieträgern im Hinblick auf einen optimalen Energiemix bedeuten. Insbesondere in den Energiebereichen Wärme, Strom und Verkehr, in denen ein Großteil der Energie verwendet wird, werden sich Verschiebungen zwischen den Primärenergieträgern ergeben.
Europäische Regionalpolitik im Spannungsfeld zwischen Integration und KonzentrationVon Jr.-Prof. Dr. Ingrid Ott
Unternehmertum von Migrantinnen und Migranten: Was wissen wir?Von Tanja El-Cherkeh
HWWI Update 09 - Beilage 2007
Fortgesetzter Aufschwung bei weltwirtschaftlichen RisikenVon Prof. Dr. Michael Bräuninger, Christiane Brück, Jörg Hinze, Dr. Norbert Kriedel, Prof. Dr. Alkis Henri Otto und Prof. Dr. Henning Vöpel
Der konjunkturelle Aufschwung setzt sich weltweit und auch in Deutschland fort. Wie hat sich die Immobilienkrise in den USA ausgewirkt? Welche Zins- und welche Rohstoffpreisentwicklung wird erwartet? Mit welchen Wachstumsraten wird in Deutschland gerechnet und welche Effekte hatte die Mehrwertsteuererhöhung? Wie wird sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt entwickeln?
HWWI Update 08 2007
Beschaffungsrichtlinien behindern soziale Verantwortung des StaatesVon Prof. Dr. Matthias Busse und Gunnar Geyer
Das Thema Sozial- und Arbeitsstandards gewinnt bei der öffentlichen Beschaffung zunehmend an Bedeutung. Wie kann die öffentliche Hand sicherstellen, dass die von ihr beschafften Produkte unter adäquaten Arbeitsbedingungen hergestellt werden und wie kann sie damit einen Beitrag zur deren Verbesserung leisten? Dies hat das HWWI in einem Gutachten im Auftrag der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg untersucht.
Maßnahmenkatalog gegen DopingVon Prof. Dr. Henning Vöpel
Wirtschaftsfaktor KreativitätVon Dr. Silvia Stiller und Jan Wedemeier
HWWI Update 08 - Beilage 2007
Staatsverschuldung strategisch kommunizierenVon Dörte Nitt-Drießelmann
Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand einschließlich der Sozialversicherungsträger hat Anfang dieses Jahres die magische Grenze von 1,5 Billionen Euro überschritten. Die bisherigen Bemühungen von Politikern, Interessenvertretern, Verwaltungen und Medien, den Bürgern die negativen Wechselwirkungen einer ausufernden Kreditfinanzierung öffentlicher Aufgaben und die Notwendigkeit eines Politikwechsels deutlich zu machen, sind noch nicht überzeugend gelungen. In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht nach wie vor Unkenntnis über die wesentlichen Zusammenhänge und Folgen einer fortgesetzten Verschuldungspolitik. Es stellen sich die Fragen: „Wie können die offenbar erheblichen Kommunikationsdefizite, die zwischen „Sendern“ und „Empfängern“ bestehen, behoben werden? Was muss getan werden, damit die breite Masse der Bevölkerung Staatsverschuldung und den notwendigen Abbau des Schuldenberges als ernstzunehmende Herausforderungen wahrnehmen, in ihren Grundzügen verstehen und bereit sind, eine Konsolidierungspolitik mit zu tragen?“
HWWI Update 07 2007
Emissionshandel - Versteigerung überfälligVon Dr. Sven Bode
„Erhebt eine Steuer und behaltet das Aufkommen.“ Dieser fundamentale Designfehler im EU-Emissionshandelssystem wird mit der jüngst vom Bundestag beschlossenen Teilveräußerung der Emissionsrechte leicht korrigiert. Eine 100-prozentige Versteigerung ist jedoch geboten, Strompreiserhöhungen sind dabei nicht zu erwarten.
Kulturelle Vielfalt unterstützt den Berufseinstieg junger MigrantenVon Anette Haas und Andreas Damelang
Einheit oder Vielfalt durch die Hintertür? Zur Reform der HaushaltsfinanzverfassungVon Dr. Henrik Scheller
HWWI Update 07 - Beilage 2007
Plädoyer für ein Leitbild für DeutschlandVon Prof. Dr. Michael Hüther und Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Die gemeinsame Basis der Großen Koalition zur Halbzeit der Legislatur scheint erschöpft zu sein. Die Angriffe der Linkspartei auf die Fundamente der bürgerlichen Gesellschaft hinterlassen tiefe Spuren der Verunsicherung. Das ist die Stunde einer Rückbesinnung auf die Grundlagen einer freiheitlichen Ordnung, die Deutschland in der Nachkriegszeit zu einem der erfolgreichsten Länder gemacht hat. Es ist die Stunde der Wiederbelebung der Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft. Es ist die Stunde eines neuen ordnungspolitischen Leitbilds für Deutschland. Denn die Stärke der freiheitlichen Ordnung offenbart überzeugend die Schwäche ihrer Gegner.
Wie schnell wächst die Zahl der Menschen? Weltbevölkerung und weltweite MigrationVon Dr. Rainer Münz
HWWI Update 06 2007
Effizienz der VerpackungsentsorgungVon Gunnar Geyer
Deutschland hat im europäischen Vergleich das teuerste System zur Entsorgung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Eine Untersuchung des HWWI im Auftrag des Bundesverbandes Wettbewerb, Produktverantwortung und Innovation (BWPI) zeigt, dass umweltpolitische Ziele sehr viel effizienter zu erreichen wären.
Das Einwanderungssystem Kanadas in der deutschen ZuwanderungsdebatteVon Jennifer Elrick
Anhaltend kräftiger AufschwungVon Prof. Dr. Michael Bräuninger und Jörg Hinze
HWWI Update 05 2007
Fit für die Zukunft?Von Prof. Dr. Michael Bräuninger und Dr. Silvia Stiller
Die deutschen Bundesländer haben sich seit Mitte der 1990er Jahre sehr unterschiedlich entwickelt. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob die ökonomischen Wachstumsunterschiede zwischen den Bundesländern weiter bestehen werden oder ob eine Annäherung in der Wirtschaftskraft der Bundesländer zu erwarten ist. Dies hat das HWWI in einer Studie untersucht und die Zukunftsfähigkeit der deutschen Bundsländer anhand eines Rankings verglichen.
G8-Gipfel: Mehr Entwicklungshilfe für Afrika?Von Prof. Dr. Matthias Busse
Nach dem UN-Klimabericht: Plädoyer für eine (nationale) CO2-AbgabeVon Prof. Dr. Thomas Straubhaar
HWWI Update 04 2007
Zur kulturellen und institutionellen Dimension des europäischen IntegrationsprozessesVon PD Dr. Joachim Zweynert und Prof. Dr. Nils Goldschmidt
Mit dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur Europäischen Union (EU) zum 1. Januar 2007 hat die EU-Osterweiterung einen vorläufigen Abschluss gefunden. Die Chancen, aber auch Schwierigkeiten des europäischen Integrationsprozesses gerade für die Länder in Ostmittel- und Osteuropa sind eng verbunden mit den jeweiligen historischen Kontexten und den kulturellen Bedingungen. Diese Einsicht ist in der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion über die Erweiterung und Vertiefung der EU bisher kaum thematisiert worden.
Arbeitskräftemobilität im OstseeraumVon Dr. Silvia Stiller und Jan Wedemeier
Rohstoffe bleiben teuerVon Klaus Matthies
HWWI Update 04 - Beilage 2007
Kräftiger Aufschwung trägt über 2007 hinausVon Prof. Dr. Michael Bräuninger
Das HWWI hat für die Jahre 2007 und 2008 eine neue Prognose der konjunkturellen Entwicklung erstellt. Der Aufschwung hält in Deutschland an. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 2,3% wachsen und im kommenden Jahr um 2,4%. Der Aufschwung wird zunehmend durch die Binnennachfrage getragen. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind zwar weiterhin gut, haben sich aber im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert.
HWWI Update 03 2007
Gesundheitsreform: wozu eigentlich?Von Prof. Dr. Henning Vöpel und Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Nach monatelangem Streit und nächtelangen Verhandlungen der Parteispitzen von Union und SPD ist die Gesundheitsreform vom Bundestag verabschiedet worden. Am 1. April 2007 wird sie in Kraft treten. Die Bundesregierung will damit das Gesundheitssystem auf eine stabilere Finanzierungsgrundlage stellen, den Wettbewerb stärken und eine hochwertige Gesundheitsversorgung garantieren. Doch es muss bezweifelt werden, dass diese Ziele mit der Gesundheitsreform tatsächlich erreicht werden können.
Profitiert Afrika vom internationalen Handel?Von Prof. Dr. Matthias Busse
Konferenz „Migration, Integration and the Impact of Education“Von Dr. Silvia Stiller
HWWI Update 02 2007
Schuldenabbau oder Haushaltsautonomie der Bundesländer?Von Dr. Henrik Scheller
Am 12. Februar 2007 hat das HWWI eine Zweigniederlassung in Thüringen eröffnet. Mit dieser Entscheidung werden wir den Fokus unserer Forschungsaktivitäten in Zukunft verstärkt auch auf die ökonomische Situation der fünf jungen Bundesländer richten. In der nachfolgenden Analyse sollen deshalb die Implikationen der anstehenden Finanzverfassungsreform für die ostdeutschen Bundesländer beleuchtet werden.
Schülervielfalt vs. Schülerleistungen und Freude am LernenVon Prof. Dr. Katharina Michaelowa
Hände weg vom Erbe!Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
HWWI Update 02 - Beilage 2007
Unternehmer – Agenten des WandelsVon Prof. Dr. Norbert Berthold
Unternehmer und Unternehmertum haben es in Deutschland schwer. Die Stimmung ist eher feindselig. Mal werden Unternehmer als vaterlandslose Gesellen beschimpft, mal als Heuschrecken diffamiert. Attacken gegen „Ackermänner“ sind die Spitze des Eisberges einer tiefen Skepsis gegen privates Unternehmertum. Das erstaunt, ist doch der positive Zusammenhang von Unternehmertum und wirtschaftlichem Wachstum weltweit empirisch gut belegt. Wo sich private Unternehmer am Markt entfalten können, ist „mehr Wohlstand für alle“ leichter möglich, so Prof. Dr. Norbert Berthold, Universität Würzburg, bei seinem Vortrag am 1. Februar 2007 im HWWI.
HWWI Update 01 2007
Boom der HafenwirtschaftVon Dr. Silvia Stiller und Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Infolge der expansiven Entwicklung des internationalen Warenhandels zählte die Frachtschifffahrt in den vergangenen Jahrzehnten zu den wachstumsstarken Wirtschaftsbereichen. Die fortschreitenden weltweiten Integrationsprozesse, der weitere Abbau von Handelshemmnissen und die zu erwartende Steigerung des Wohlstands in zahlreichen Regionen der Welt werden auch zukünftig eine deutliche Expansion des Welthandels und der Frachtschifffahrt mit sich bringen. In der Studie „Maritime Wirtschaft und Transportlogistik“ werden die Determinanten des Seehandels analysiert und potentielle Auswirkungen des expandierenden Handels für europäische Hafenstandorte bis zum Jahr 2030 abgebildet.
Corporate Social Responsibility (CSR) – die lokale SichtVon Dietrich Kebschull
Die Arbeitsmarkteffekte der Zuwanderung in DeutschlandVon Dr. Max Friedrich Steinhardt
HWWI Update 01 – Beilage 2007
Robuster Wirtschaftsaufschwung in DeutschlandDas HWWI hat für die Jahre 2007 und 2008 eine neue Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung erstellt. Demnach wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2007 um 1,7% und im Jahr 2008 um 2%. Die Mehrwertsteuererhöhung wird zu einer spürbaren Verlangsamung des Wachstums führen. Gleichwohl wird die Konjunktur 200 deutlich aufwärts gerichtet bleiben. Dazu trägt nicht zuletzt die steigende Beschäftigung bei. Die Zahl der Arbeitslosen wird 2007 um 380 000 zurückgehen. Die Konsolidierungspolitik führt zu einer weiteren Abnahme des Budgetdefizits auf 1,3% des nominalen Bruttoinlandsprodukts.
HWWI Update 10 2006
Der entwicklungspolitische Beitrag von Diasporas in DeutschlandVon Tanja El-Cherkeh
Beim Thema Migration geht es in den öffentlichen Debatten meist um Fragen, die das Aufnahmelandbetreffen. So wird diskutiert, ob, wieviel und welche Form der Zuwanderung benötigt wird und wie die Integration von Zuwanderern gefördert werden kann. In den letzten Jahren war es vor allem die Forschung, welche ebenfalls nach den Auswirkungen der Migration auf die Herkunftsländer gefragt hat. Zunächst standen hier die negativen Auswirkungen der Migration, wie z. B. der „Brain Drain“, im Mittelpunkt der Untersuchungen. In aktuellen Studien geht es hingegen zunehmend um den Beitrag, den Migrantinnen und Migranten zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten können. In diesem Rahmen werden die stetig anwachsenden Rücküberweisungen an die im Herkunftsland verbliebenen Familienmitglieder analysiert. Neben den individuellen Geldflüssen rücken jedoch auch die Aktivitäten von Diasporagemeinden verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses.
Anti-Doping-Gesetz ökonomisch unwirksamVon Prof. Dr. Henning Vöpel
Kräftiger Anstieg des SteueraufkommensVon Prof. Dr. Michael Bräuninger
HWWI Update 10 – Beilage 2006
Öffentliche Verschuldung – Desinteresse und Unwissen herrschen vorVon Dörte Nitt-Drießelmann und Dr. Henrik Scheller
Die öffentliche Wahrnehmung des Themas Staatsverschuldung ist trotz einer breiten Diskussion in den Medien ambivalent. Obwohl die Verschuldungsproblematik durchaus im Bewusstsein breiter Bevölkerungsschichten angekommen ist, konnte im Jahr 2003 laut einer Forsa-Umfrage jeder vierte Befragte keine Angaben zur Höhe der Staatsverschuldung der Bundesrepublik machen. 55 Prozent unterschätzten das Ausmaß der staatlichen Verbindlichkeiten, 15 Prozent überschätzten sie.
„Merkur, Macht und Moneten“Von Uwe Bahnsen
HWWI Update 09 2006
China zwischen Wachstumseuphorie und EntwicklungsrisikenVon Prof. Dr. Henning Vöpel
Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas ist beeindruckend: Fast zweistellige reale Wachstumsraten haben in den letzten Jahren einen rasanten Aufholprozess Chinas ausgelöst. Überall wird auf das große wirtschaftliche Potenzial Chinas hingewiesen. Mit einer Bevölkerung von derzeit fast 1,3 Milliarden Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von aktuell über 2 Billionen US-Dollar ist China nicht nur für ausländische Direktinvestitionen und als Produktionsstandort interessant, sondern aufgrund der erwarteten Kaufkraftentwicklung zunehmend auch als Absatzmarkt. Unternehmen aller Branchen haben längst damit begonnen, sich mit strategischen Investitionen auf dem chinesischen Markt zu positionieren. Die Wachstumseuphorie ist groß. Doch es gibt auch Risiken.
Folgen der EU-Osterweiterung für Migration und Arbeitsmärkte in den „alten“ EU-MitgliedstaatenVon Dr. Rainer Münz und Kristof Tamas
Hartz IV– ein fortdauernder verfassungsrechtlicher und finanzpolitischer KraftaktVon Dr. Henrik Scheller
HWWI Update 08 2006
Kulturelle Vielfalt und regionale InnovationsfähigkeitVon Prof. Dr. Annekatrin Niebuhr
Die Zuwanderung von Arbeitskräften wird aufgrund der demographischen Veränderungen in Europa erheblich an Bedeutung gewinnen. Erkenntnisse über die wirtschaftlichen Effekte der Migration sind aber immer noch begrenzt. Ein Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen der kulturellen Vielfalt der Arbeitskräfte auf die Innovationsfähigkeit von Regionen.
Die zukünftige Entwicklung auf den Wohnungsmärkten in DeutschlandVon Prof. Dr. Michael Bräuninger und Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Neue Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen den AKP-Staaten und der EUVon Axel Borrmann und Prof. Dr. Matthias Busse
HWWI Update 07 2006
Demographische Entwicklung: Problem oder Phantom?Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar und Sebastian Schröer
Ein Gespenst geht um in Europa. Es ist das Gespenst der Demographie oder besser das Gespenst einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft. Zuerst soll es dafür sorgen, dass „die Schlauen aussterben“, später dann führe es zum „Krieg der Generationen“. Intellektuelle aller Denkrichtungen schreiben heute über das „Methusalem-Komplott“, die „demographische Zeitenwende“ oder die „Zivilisation der Euthanasie“. Endzeitstimmung vor dem Weltuntergang. Ist Deutschland tatsächlich in seiner Existenz bedroht?
Finanzpolitik prägt Konjunkturentwicklung in DeutschlandVon Dr. Eckhardt Wohlers
Polnische Migration nach dem EU-Beitritt – Ein Vergleich der Zielländer Deutschland und Vereinigtes KönigreichVon Tim Elrick und Emilia Lewandowska
HWWI Update 07 – Beilage 2006
Unternehmensteuerreform 2008Von Prof. Dr. Johanna Hey
Der internationale Steuerwettbewerb zwinge Deutschland zu einer Unternehmensteuerreform, führte Prof. Dr. Johanna Hey, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bei ihrem Vortrag im Rahmen der HWWI-Veranstaltungsreihe „Hamburgisches Forum“ in Zusammenarbeit mit der Bucerius Law School aus. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre fallen die Körperschaftsteuersätze in der Europäischen Union (EU). Zusätzlich verschärft hat sich der Wettbewerb durch den Beitritt der osteuropäischen Mitgliedstaaten. Die Gesamtbelastung von Kapitalgesellschaftsgewinnen liegt im EU-Durchschnitt mittlerweile nur noch bei rund 25%. Deutschland bildet mit einem nominellen Steuersatz von 38,7% für Kapitalgesellschaftsgewinne das Schlusslicht innerhalb Europas.
HWWI Update 06 2006
Der deutsche Fußball – zwischen wirtschaftlichem Erfolg und sportlicher KriseVon Prof. Dr. Henning Vöpel
Der Fußball in Deutschland boomt. Dies zeigt nicht nur die FIFA WM 2006, sondern auch die Entwicklung der Fußball-Bundesliga: Mit über 1,5 Mrd. Euro Gesamtumsatz, 416 Millionen Euro Sponsoreneinnahmen und 10,8 Millionen Zuschauern in den Stadien wurden in der Saison 2004/05 neue Rekordzahlen erreicht (DFL 2006). Erstmals nach der Saison 2001/02 konnte nach überstandener Kirch-Pleite wieder ein Gewinn (56,3 Millionen Euro) erwirtschaftet werden. Doch trotz aller wirtschaftlichen Erfolge befindet sich die Bundesliga im internationalen Vergleich offenkundig in einer sportlichen Krise.
Beschäftigung und Sozialstaat ? Die Finanzierungsgrundlage erodiertVon Prof. Dr. Alkis Henri Otto
Ergebnis der Steuerschätzung vom Mai 2006Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
HWWI Update 05 2006
Grundeinkommen: Nachhaltigkeit für den Sozialstaat DeutschlandVon Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Der Staat gibt (im Jahre 2003) rund 700 Milliarden Euro für soziale Leistungen aus. Rund 620 Milliarden Euro davon sind direkte Leistungen, rund 450 Milliarden Euro fließen in die allgemeinen Systeme der Sozialversicherungen (Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie Arbeitsförderung). Für alle 82,5 Millionen in Deutschland wohnenden Personen gibt der Staat pro Person jährlich insgesamt rund 8.400 Euro aus, davon mehr als 7.500 Euro in Form direkter Leistungen. Das Modell des Grundeinkommens stellt zwar eine radikale, aber eine nachhaltige Alternative für den Sozialstaat dar.
Biokraftstoffe – Option für die Zukunft?Von Prof. Dr. Henning Vöpel
HWWI Update 05 – Beilage 2006
Privatisierung versus Deregulierung: Der Staat vor neuen HerausforderungenVon Prof. Dr. Matthias Finger
Obwohl sowohl Deregulierung wie auch Privatisierung auf das gleiche Grundproblem zurückzuführen sind, nämlich die Tatsache, dass sich der Staat in Zeiten der Globalisierung neudefinieren muss, sind sie zwei grundlegend verschiedene Philosophien und Herangehensweisen. Diese Neudefinition führt, je nach politischer Kultur, zu verschiedenen Umsetzungen und folglich zu jeweils verschiedenen Herausforderungen. Schlussendlich gibt es eine Konvergenz der Problemlösungen in Form von neuen institutionellen Regulierungsformen.
Regulierung versus Beschäftigung: Mehr Arbeitsplätze und weniger Langzeitarbeitslose durch den Abbau von Vorschriften und BürokratieVon Prof. Dr. Thomas Straubhaar
HWWI Update 04 2006
Flexibler Kündigungsschutz für mehr Beschäftigung in DeutschlandVon Prof. Dr. Juergen B. Donges
So wie kein gesetzlicher Kündigungsschutz Arbeitslosigkeit in einer Volkswirtschaft verhindern kann, ist durch eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes, für sich genommen, das Problem der Arbeitslosigkeit nicht zu lösen, so Prof. Dr. Juergen B. Donges auf der Fachtagung des HWWI und der Stiftung Marktwirtschaft „Reform des Kündigungsschutzes“ am 14. März 2006 in Berlin. Deshalb herrscht in Deutschland seit vielen Jahren eine hohe Massenarbeitslosigkeit – trotz eines weit gehenden Kündigungsschutzes. Und deshalb ist hierzulande die Arbeitslosigkeit nicht zurückgegangen, obwohl der Gesetzgeber wiederholt die Regeln des Kündigungsschutzes gelockert hat..
Gesundheitspolitik verhindert Wachstum und BeschäftigungVon Prof. Dr. Henning Vöpel und Gunnar Geyer
Ökonomik von schrumpfenden BevölkerungenVon Lisa Dust
HWWI Update 03 2006
Welthandelsboom als Triebfeder der Konjunktur in NorddeutschlandVon Christiane Brück und Dr. Eckhardt Wohlers
Im Gefolge der kräftigen Expansion der Weltwirtschaft und des boomenden Welthandels hat auch in Deutschland die Konjunktur im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt gewonnen. Die beiden norddeutschen Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein standen dabei auf der Sonnenseite der Konjunktur.
Außenwirtschaftsförderung und wirtschaftsnahe Entwicklungszusammenarbeit auf dem PrüfstandVon Gunnar Geyer, Albrecht von Gleich und Dr. Karl Wolfgang Menck
Chancen der ZuwanderungVon Nadia Vadean und Dr. Rainer Münz
HWWI Update 02 2006
Ernährung und Wasser 2030Von Prof. Dr. Michael Bräuninger und Dr. Silvia Stiller
Ob die Produktion von Nahrungsmittelrohstoffen mit der wachsenden Weltbevölkerung Schritt halten kann oder ob Engpässe auf einzelnen Märkten zu erwarten sind, zählt zu den wichtigen Zukunftsfragen von globaler Bedeutung. Wird die kontinuierliche Nachfrageexpansion zu Preisexplosionen für Nahrungsmittelrohstoffe führen? Die gemeinsame Studie des HWWI und der Berenberg Bank „Strategie 2030 – Ernährung und Wasser“ geht der Frage nach, wie sich Angebot und Nachfrage auf den Märkten für Nahrungsmittelrohstoffe bis zum Jahr 2030 entwickeln könnten. Zudem werden die historischen Entwicklungen und die zu erwartenden (Preis-)Trends für die Nahrungsmittelrohstoffgruppen Genussmittel, Getreide und Ölsaaten analysiert.
Energieeffizienzprojekte im Clean Development Mechanism (CDM)Von Dr. Axel Michaelowa und Matthias Krey
Deutsche und russische Ökonomen im Dialog ? gestern und heuteVon Prof. Dr. Heinz Rieter und PD Dr. Joachim Zweynert
HWWI Update 01 2006
Handelsabkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen RegionenVon Michael Krakowski
Die Europäische Kommission erwägt, auf dem nächsten Gipfeltreffen mit den Staaten Lateinamerikas und der Karibik die Aufnahme von Verhandlungen über Assoziationssabkommen mit der Andengemeinschaft und Zentralamerika zu verkünden. Gleichzeitig soll ein Datum für den Abschluss der Verhandlungen mit dem Mercosur vereinbart werden.
Finanz- und Währungsintegration in OstasienVon Ulrich Volz
Flat Tax: Ein Einstieg in die Steuerreform in DeutschlandVon Leif Mutén und Dr. Karl Wolfgang Menck
HWWI Update 01 – Beilage 2006
Wege aus der Verfassungskrise: Ein Vertrag zum Vertrag von NizzaVon Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld
Am Centrum für angewandte Politikforschung (C•A•P) der Universität München wurde gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung ein Entwurf für einen Änderungsvertrag des Vertrages von Nizza entwickelt. Dieses neue Konzept wurde auszugsweise in einem Vortrag im Rahmen der HWWI-Veranstaltungsreihe »Hamburgisches Forum« im Dezember 2005 präsentiert.
Die EU steckt in der Krise. Unter politischen Entscheidungsträgern und EU-Experten herrscht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass der Vertrag von Nizza kein geeigneter politischer Rahmen ist, um die Europäische Union (EU) der 25 und bald mehr Mitgliedstaaten auf künftige Herausforderungen vorzubereiten.
HWWI Update Spezialausgabe 2005
250 Professoren – 10 Thesen – 1 Meinung
HWWI Update Beilage zur Spezialausgabe 2005
Unterzeichner des „Hamburger Appells“
HWWI Update Spezial 2005
Hamburger AppellVon Prof. Dr. Michael Funke, Prof. Dr. Bernd Lucke und Prof. Dr. Thomas Straubhaar
HWWI Update 07 2005
Die Stunde der politischen BewährungVon Prof. Dr. Joachim Starbatty
Die ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit jeder Volkswirtschaft gründet auf Arbeit. Das deutsche Sozialleistungssystem ist beschäftigungsfeindlich. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit erhöht die Finanzierungslast je Arbeitsplatz, und die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Daher hat Bundespräsident Horst Köhler dafür geworben, die sozialen Sicherungssysteme von den Lohnkosten abzukoppeln. Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty forderte angesichts der Bildung einer großen Koalition in Deutschland in seinem Vortrag im Rahmen der HWWI-Veranstaltungsreihe »Hamburgisches Forum« die Politiker auf, dynamisch und entschlossen „aus den gewohnten Bahnen auszubrechen und neue Programme zu wagen“.
Ergebnisse der Steuerschätzungen 2005Von Prof. Dr. Michael Bräuninger
Klimaschutz in Entwicklungsländern trägt kaum zur Armutsbekämpfung beiVon Dr. Axel Michaelowa und Prof. Dr. Katharina Michaelowa
HWWI Update 06 2005
Produktionsverlagerungen: Gewinner und VerliererVon Rolf Jungnickel
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen meldet, dass es inländische Produktion und die damit verbundenen Arbeitsplätze in die mittel- und osteuropäischen Länder oder nach China verlagert. Kostensenkung durch Abbau von Arbeitsplätzen im Westen und deren Verlagerung in den Osten scheint zum zentralen Element der unternehmerischen Anpassung an stärkeren internationalen Wettbewerb geworden zu sein. Allerdings wird das Ausmaß von Produktionsverlagerungen leicht überschätzt, und auch die Auswirkungen von Verlagerungsprozessen lassen sich nicht einfach benennen.
Doha-Runde: Stillstand vor dem FinaleVon Georg Koopmann
Finanzmärkte und technische RevolutionenVon Dr. Norbert Kriedel
HWWI Update 05 2005
Arbeitsmigration: Ein Dilemma für europäische RegierungenVon Dr. Christina Boswell
In den kommenden Jahren wird die Frage der Arbeitsmigration zu einem der umstrittensten Themenkomplexe in der Politik gehören. Die meisten Arbeitsmarktanalysten stimmen darin überein, dass durch den demographischen Wandel und die Trends in der internationalen Wirtschaft ein gravierender Arbeitskräftemangel entstehen wird; dies gilt sektorübergreifend und betrifft unterschiedliche Qualifikationen. Angesichts dieser Engpässe ist davon auszugehen, dass Vertreter der Wirtschaft Druck auf die europäischen Regierungen ausüben werden, zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben.
Rohstoffmärkte 2030: Entwicklungen für Öl, Gas und KohleVon Prof. Dr. Michael Bräuninger und Klaus Matthies
Darf’s auch etwas mehr sein? Zur kostenlosen Allokation von EmissionsberechtigungenVon Dr. Sven Bode
HWWI Update 04 2005
Europäische Fiskalpolitik und »Brittenrabatt«Von Prof. Dr. Carsten Hefeker
Tony Blair hat eine überfällige Debatte über die europäische Finanzverfassung angestoßen. Seine Weigerung, den »Brittenrabatt« aufzugeben, wenn nicht gleichzeitig die Agrarausgaben deutlich reduziert werden, um damit Finanzierungsmittel für die neuen Mitgliedstaaten freizumachen, ergänzt sich mit seinem Ziel, im Rahmen der G-8 mehr Mittel für die Unterstützung armer Länder aufzuwenden.
Konjunktur 2006 – Prinzip HoffnungVon Dr. Eckhardt Wohlers
Europas Finanzsysteme in der WeltwirtschaftVon Dr. Beate Reszat
HWWI Update 04 – Beilage 2005
Welten des Kapitalismus II: Globalisierung und Loyalität: Wer sind „Wir“?Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar und Gunnar Geyer
Globalisierung bedeutet zunehmende Mobilität. Klassische Wachstumstheorien behaupten, dass jede Beschränkung von Faktormobilität zu Marktfehlern und einer ineffizienten Allokation von Ressourcen führt. Unter Berücksichtigung der Existenz von Sozialkapital, als Ergänzung zu allen anderen ökonomischen Ressourcen (vgl. in der Beilage des HWWI Update Nr. 03/05), kann uneingeschränkte Mobilität ebenfalls zu Marktunvollkommenheiten führen. Der Grund: Es erfolgen keine oder zu wenig Investitionen in Sozialkapital. Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems ist die Förderung von gesellschaftlich loyalem Verhalten.
HWWI Update 03 2005
Emissionsgutschriften aus Entwicklungsländern: Der rasante Aufschwung des CDMVon Dr. Axel Michaelowa
Seit in Kyoto 1997 die internationalen Marktmechanismen in der Klimapolitik eingeführt wurden, steht der CDM im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das HWWI beteiligt sich bei der Entwicklung von Methodenvorschlägen für Technologien der industriellen Energieeffizienzsteigerung.
EU – Russland: Neue Dynamik in der Zusammenarbeit?Von Dr. Andreas Polkowski
Staatliche Außenwirtschaftsförderung allokationsineffizientVon Dr. Karl Wolfgang Menck
HWWI Update 03 – Beilage 2005
Welten des Kapitalismus I: Wachstum vor Verteilung – Subsidiarität vor SolidaritätVon Gunnar Geyer
Die Grundlage für Wachstum sind reichlich vorhandene, qualitativ hochwertige Produktionsfaktoren. Bei der Ausstattung mit diesen Produktionsfaktoren gerät Deutschland mehr und mehr in Rückstand zu anderen Volkswirtschaften. Sogar der „weicheste“, wenn auch zunehmend wichtige Produktionsfaktor Sozialkapital, also die Qualität und Quantität der Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft, nimmt ab und damit die Möglichkeit von Reformen. Der Punkt der Rückkehr zum Sozialen der Marktwirtschaft ist überschritten.
HWWI Update 02 2005
Arbeitskräfte aus Osteuropa: Chancen nutzen!Von Dr. Silvia Stiller und Robert Wyszynski
Im Zuge des demographischen Wandels wird der Arbeitskräftebestand in Deutschland zurückgehen. Dies stellt den Standort Deutschland vor große Herausforderungen im Hinblick auf eine ausreichende Ausstattung mit qualifizierten Arbeitskräften. Kann die Zuwanderung aus Osteuropa eine Lösung für den drohenden Fachkräftemangel darstellen?
Finanzierungsbedingungen kleiner und mittlerer Unternehmen in den „neuen“ EU-MitgliedsländernVon Ulrich Volz
Ukraine: Junge Demokratie verdient die Hilfe des WestensVon PD Dr. Joachim Zweynert
HWWI Update 02 – Beilage 2005
Frühjahrsgutachten 2005: Deutschland in Schwächephase!Die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland (IfW Kiel, DIW Berlin, HWWA Hamburg, ifo München, IWH Halle, RWI Essen) haben im April ihre Beurteilung zur Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft veröffentlich. Als Beilage präsentieren wir Ihnen auszugsweise die Kurzfassung dieser Gemeinschaftsdiagnose.
HWWI Update 01 2005
Wie findet Deutschland aus der Schuldenfalle?Der Staat wird in Deutschland in diesem Jahr gut 1000 Milliarden Euro ausgeben. 70 Milliarden Euro sind der Vergangenheit der Zinslasten wegen geschuldet. Mehr als 600 Milliarden Euro fordert die Gegenwart für Sozialleistungen und Subventionen. Nur 30 Milliarden Euro bleiben für die Zukunft in Form von Bruttoinvestitionen.
2004 in Deutschland: Prognose und Wirklichkeit



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