
PROJEKTE
Irreguläre Migration in der ökonomischen Krise – Fakten und Befürchtungen
Auftraggeber: Stiftungskonsortium unter Führung der VolkswagenStiftung im Rahmen eines gemeinsamen Förderprogramms "Europe and Global Challenges", Laufzeit: Dezember 2009 bis Juni 2010
Das Pilotprojekt geht von der Annahme aus, dass Migrationspolitiken oft stärker durch Befürchtungen als durch Fakten geleitet werden. Viele Befürchtungen beziehen sich auf ökonomische Argumente und werden in der ökonomischen Krise verstärkt. In den Aufnahmeländern fürchten Einheimische, dass Einwanderer ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen oder das Sozialsystem belasten. In Senderegionen wird z. B. ein Rückgang der Rücküberweisungen von Migranten befürchtet. Faktengeleitete Analysen aus der Wissenschaft bleiben oft ohne Einfluss auf die Migrationspolitik. Offensichtlich sind die Wissensgenerierung und das Politiksystem unzureichend verknüpft. Im Pilotprojekt sollen Wahrnehmungen und Realitäten über irreguläre Migration in vier europäischen Ländern (Deutschland, Vereinigtes Königreich, Spanien und Finnland) und drei außereuropäischen Ländern (China, Nigeria und Ecuador) grundlegend dargestellt und ein größeres internationales Forschungsprojekt theoretisch und methodisch entwickelt werden.
Ansprechpartnerinnen:
Publikationen:
- Alle Publikationen:
- Irregular migration in Spain
- Irregular migration in Germany
Veranstaltung:
- Project meeting "Irregular Migration in times of global economic crisis – perceptions and realities in Europe, Africa, Latin-America and Asia"
24.-26. März 2010, im HWWI



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