PRESSEMITTEILUNG | 2. MÄRZ 2010

Schwächerer Euro verhindert Sinken des HWWI-Rohstoffpreisindex

Die Weltmarktpreise für Rohstoffe in US-Dollar sind im Februar gesunken. Der Monatswert des HWWI-Rohstoffpreisindex war 9,3 % niedriger als im Januar. Auf Euro-Basis stieg der HWWI-Index dagegen im Februar aufgrund des schwächeren Euros noch mal leicht an um 1,0 %.

Im Vorjahrsvergleich ist der HWWI-Rohstoffpreisindex in Euro um 48 % gestiegen. Bei Energierohstoffen war der Preisauftrieb mit 60 % stärker als bei Industrierohstoffen (+ 37 %). Unter den Industrierohstoffen ragten die NE-Metalle heraus (+ 69 %). Die Preise für Nahrungs- und Genussmittel erhöhten sich in den letzten zwölf Monaten insgesamt wenig (+ 4 %).

Die Tageswerte des HWWI-Rohstoffpreisindex, die im Laufe des Monats Januar gesunken waren, tendierten im Februar höher. Zuletzt setzte sich der Auftrieb jedoch nicht fort. Der HWWI-Index ohne Energierohstoffe lag auf Euro-Basis am Monatsende über dem Niveau zu Jahresbeginn, in Dollar jedoch darunter. Von Anfang bis Ende Februar betrug der Preisanstieg in Euro im Durchschnitt 4,3 %. Deutlich stärker stiegen die Preise von Baumwolle (+ 24,5 %) und Nickel (+ 16,6 %). Nahrungs- und Genussmittel verteuerten sich kaum (durchschnittlich + 1,4 %). Die Rohölnotierungen korrigierten im Februar mehr oder weniger den Preisrückgang während des Vormonats. Im Februar wurde Brentöl in Euro um 6,5 % teurer.



 Pressemitteilung, 02.03.2010

 

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