
WISSEN
Die Studie stellt verschiedene wissensrelevante Aspekte, wie Forschung und Entwicklung, Ausbildung und Arbeitsmarktchancen sowie regionale Unterschiede für Deutschland und im internationalen Kontext, dar. Dabei wird angesichts der sich weiter intensivierenden internationalen Arbeitsteilung angenommen, dass die Spezialisierung auf wissensintensive Wirtschaftsbereiche – der Strukturwandel zur "Wissenswirtschaft" – in den führenden Wirtschaftsnationen weiter voranschreiten wird, sofern die hierfür benötigten (hoch)qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Aktuell ist jeder zwölfte bis dreizehnte Einwohner Deutschlands in der Erwerbsphase und mit einem Fachhochschul- oder Hochschulabschluss ausgestattet. Berechnungen des HWWI auf Grundlage der 11. Bevölkerungsvorausschätzung des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass – bliebe die Abschlussquote auch zukünftig bei 19,9 % – im Jahr 2030 nur jeder zehnte Bundesbürger in der Erwerbsphase und akademisch gebildet wäre. Würde in Deutschland ab sofort die durchschnittliche Abschlussquote der OECD von 36,4 % realisiert, wäre es 2030 hingegen jeder sechste bis siebte.
Ansprechpartner:
Publikationen:


Diese Seite drucken
Seitenanfang
zurück