ZUKUNFTSCHANCE KREATIVITÄT


Für eine dynamische Weiterentwicklung des Ostseeraums werden erfolgreiche Großstädte als Wachstumsmotoren gebraucht, die sich als attraktive Standorte – insbesondere für die sogenannte Wissenswirtschaft – behaupten und positive Impulse in ihre jeweilige Region ausstrahlen. Um sich als Wissensstandort zu etablieren und hoch qualifizierte Fachkräfte zu attrahieren, sind für eine Stadt nicht mehr nur harte Standortfaktoren ausschlaggebend, vielmehr gewinnen die weichen Standortbedingungen Innovationsfähigkeit, Wissen und Offenheit stark an Bedeutung. In der Studie "Zukunftschance Kreativität – Entwicklungspotenziale von Städten im Ostseeraum", einem Kooperationsprojekt der PricewaterhouseCoopers AG mit dem HWWI, werden die Potenziale dieser Standortbedingungen in neun Großstädten im Ostseeraum analysiert: Århus (Dänemark), Gdańsk (Polen), Kiel (Deutschland), Riga (Lettland), Rostock (Deutschland), Tallinn (Estland), Turku (Finnland), Umeå (Schweden) und Vilnius (Litauen). Die Ergebnisse zeigen, dass der Wandel zur Wissensgesellschaft in den Ostseestädten gegenwärtig unterschiedlich weit vorangeschritten ist und diejenigen Städte derzeit eine vorteilhafte Position einnehmen, in denen die weichen Standortbedingungen schon vergleichsweise gut ausgeprägt sind. Des Weiteren ist festzustellen, dass die Städte ihre weichen – und zum Teil auch harten – Standortfaktoren weiterentwickeln müssen, um ein attraktiver Wissensstandort zu bleiben oder zu werden. Daher werden in der Studie Handlungsempfehlungen formuliert, welche Anregungen für die Gestaltung innovativer urbaner Standortpolitik bieten sollen.

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Update 06/10:
Der Nordstaat: ein Dauerbrenner erhält neuen Zündstoff


HWWI Policy Paper "Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Hamburger Hafens"

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