Laufzeit: April 2011 bis August 2011
Auftraggeber: Beauftragter des Berliner Senats für Integration und Migration
Es wird davon ausgegangen, dass Migranten und Migrantinnen häufig von Arbeitsrechteverletzungen betroffen sind. Einer der Gründe dafür ist fehlendes Wissen über Arbeitsrechte, Durchsetzungsmöglichkeiten und Beratungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie, wie sich die Zugewanderten über ihre Arbeitsrechte in Deutschland informieren und welche Erfahrungen sie bei der Arbeit in Berlin machen.
Als Zielgruppe der Studie wurden bulgarischsprechende und albanischsprechende Migranten ausgewählt. An ausgewählten Trefforten in Berlin, an denen sich viele Menschen dieser Sprachgruppen treffen, werden eine Umfrage mit einem standardisierten Fragebogen auf Deutsch, Bulgarisch und Albanisch durchgeführt sowie Feldbeobachtungen dokumentiert. Die Umfrage bietet Vergleichsmöglichkeiten zu den Erfahrungen und der Informationslage von Migranten aus einem neuem Mitgliedsland der EU (Bulgarien) und Nicht-EU-Ländern mit langer Zuwanderungsgeschichte (Mazedonien, Kosovo, Albanien), wobei auch die Bedeutung migrationsspezifischer Faktoren (wie Sprach- und Rechtskenntnisse) und aufenthaltsrechtlicher Faktoren (wie Aufenthaltsstatus) analysiert wird.
Das Ziel der Studie ist, Informationslücken zu arbeitsmarktbezogenen Fragen aufzudecken und Empfehlungen für bessere Informations- und Unterstützungsangebote zu entwickeln.
Veranstaltung: