HWWI Update

The HWWI Update newsletter provides concise and comprehensive information on current discourse on economic policy, as well as economic research. It provides an overview of HWWI's research and other activities, and the articles are written by both in-house and external authors. The material addresses scientists, politicians, the business community and media, as well as students and the interested public. Published ten times a year in German, HWWI Update is available in printed copy as well as online.

 

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 02 2015


Olympische Spiele: Hamburg kann nachhaltig profitieren

Von Henning Vöpel

Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben wird. Danach geht es in den internationalen Entscheid mit Bewerbern wie Boston, Paris oder Istanbul.

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Bildung ist nicht alles! Elterliche Zeitgestaltung und kindlicher Schulerfolg

Von Christina Boll und Malte Hoffmann

Der Befund, dass in Deutschland der Familienhintergrund einen starken Einfluss auf den kindlichen Schulerfolg und den weiteren Lebensverlauf hat, wird in regelmäßigen Abständen immer wieder bestätigt. So erreichen Kinder, deren Eltern einen Hauptschulabschluss haben, relativ seltener einen Hochschulabschluss als Kinder, deren Eltern über einen höheren Bildungsabschluss verfügen. Unter der Annahme, dass das kindliche Potenzial unabhängig vom sozio-ökonomischen Status der Eltern ist, indiziert die Beobachtung Potenzialverschwendung, die langfristig negative Konsequenzen für das Individuum und auch die Volkswirtschaft mit sich führt.

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Was zieht die Hochqualifizierten in die Städte?

Von Anja Rossen

Regionen, die für mobile und gut ausgebildete Fachkräfte attraktiv sind, haben einen bedeutenden Standortvorteil: Mit der Zuwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften steigen die regionalen Wachstumsaussichten. Angesichts des demografischen Wandels wird sich der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunehmend verschärfen. Hierbei üben Städte aufgrund der großen und breit gefächerten Arbeitsnachfrage eine starke Anziehungskraft auf Arbeitskräfte aus anderen Regionen aus und fungieren damit als Arbeitsmarktzentren.

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HWWI Update 01 2015


Freihandel nach der Krise: Wie geht es weiter?

Von Johannes Puckelwald, Henning Vöpel und André Wolf

Nach der beschleunigten Globalisierung in den letzten zwanzig Jahren und der globalen Finanzkrise 2008/09 steht die Weltwirtschaft vor einer neuen Ordnung. Der Weg dorthin ist gekennzeichnet durch geopolitische Konflikte, protektionistische Maßnahmen und Währungsturbulenzen. Eine ähnliche Konstellation gab es nach der großen Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Vor diesem Hintergrund analysiert eine neue Studie des HWWI und der Privatbank Berenberg, vor welcher Zukunft der Freihandel steht. Auch das Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) stellt potenziell einen wichtigen Baustein der neuen globalen Ordnung dar.

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Wie kann grünes Wachstum adäquat gemessen werden?

Von Katharina Stepping und Jana Stöver

Alternativen zur kohlenstoffabhängigen Wirtschaftsweise werden aktuell international und auf höchster politischer Ebene diskutiert. Der Debatte liegt dabei die zweifellos richtige Annahme zugrunde, dass ein wesentlicher Teil der ökonomischen Aktivität von Naturkapital und Umweltdienstleistungen abhängt sowie zu deren Degradierung beiträgt und dass diese das menschliche Wohl entscheidend beeinflussen. Es ist dennoch ein bedeutender Richtungswechsel im Verständnis von Wachstum und Entwicklung, den Beitrag der Umwelt zur (sozio-)ökonomischen Entwicklung zu messen und Politiken danach auszurichten.

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Konjunkturthemen 2015

Von Anja Rossen

Nach einem enttäuschenden Jahr 2014 wird in diesem Jahr eine Reihe von Themen von wichtiger Bedeutung für die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft sein. Bereits zu Beginn des Jahres ist einiges passiert: Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn, die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, massenhaft Staatsanleihen aufzukaufen, in Griechenland hat die reformkritische Linkspartei Syriza die Wahlen gewonnen und der Ölpreis ist unter die 50 US-Dollar-Marke gerutscht.

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