HWWI Update

The HWWI Update newsletter provides concise and comprehensive information on current discourse on economic policy, as well as economic research. It provides an overview of HWWI's research and other activities, and the articles are written by both in-house and external authors. The material addresses scientists, politicians, the business community and media, as well as students and the interested public. Published ten times a year in German, HWWI Update is available in printed copy as well as online.

 

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 03 2015


Der Ölmarkt in Bewegung

Von Christian Growitsch und Leon Leschus

Seit letztem Sommer sind die Rohölpreise kräftig gefallen. So ist der Brentpreis zwischen Juni 2014 und Ende Februar 2015 um 46 % zurückgegangen. In der Spitze lag der Rückgang sogar bei rund 60 % (Anfang Januar 2015). Zu den niedrigeren Ölpreisen hat vor allem das gestiegene weltweite Ölangebot beigetragen. Mit dem Fracking-Verfahren gelang es den USA in den letzten Jahren, so viel Öl zu fördern wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

read more

Green versus greener: Zur Kategorisierung grüner Wachstumspfade

Von Andreas Marcus Röhlig, Marie-Christin Rische und Jana Stöver

Grünes Wachstum (green growth) hat in den letzten Jahren zusehends an Aufmerksamkeit gewonnen und wird vielfach als aussichtsreicher Ansatz zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklung (sustainable development) erachtet. Neben den spürbar werdenden Auswirkungen des Klimawandels sowie der fortwährenden Zerstörung wichtiger Ökosysteme und der Verknappung essenzieller Ressourcen sind dabei auch die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise prägend für den aktuellen Diskurs.

read more

Deutsche Wirtschaft gewinnt durch Sondereinflüsse deutlicher an Fahrt

Von Anja Rossen

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Aufgrund des stärker als erwarteten Wachstums im Schlussquartal 2014 und infolge entlastender Sondereinflüsse wird für 2015 nunmehr ein Wachstum von 1,9 % erwartet. Mit Belebung der Weltwirtschaft und der Investitionstätigkeit in Deutschland wird das Wachstum auch im Jahr 2016 kräftig ausfallen und mit rund 1 ¾ % nur geringfügig niedriger sein als in diesem Jahr.

read more

HWWI Update 02 2015


Olympische Spiele: Hamburg kann nachhaltig profitieren

Von Henning Vöpel

Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben wird. Danach geht es in den internationalen Entscheid mit Bewerbern wie Boston, Paris oder Istanbul.

read more

Bildung ist nicht alles! Elterliche Zeitgestaltung und kindlicher Schulerfolg

Von Christina Boll und Malte Hoffmann

Der Befund, dass in Deutschland der Familienhintergrund einen starken Einfluss auf den kindlichen Schulerfolg und den weiteren Lebensverlauf hat, wird in regelmäßigen Abständen immer wieder bestätigt. So erreichen Kinder, deren Eltern einen Hauptschulabschluss haben, relativ seltener einen Hochschulabschluss als Kinder, deren Eltern über einen höheren Bildungsabschluss verfügen. Unter der Annahme, dass das kindliche Potenzial unabhängig vom sozio-ökonomischen Status der Eltern ist, indiziert die Beobachtung Potenzialverschwendung, die langfristig negative Konsequenzen für das Individuum und auch die Volkswirtschaft mit sich führt.

read more

Was zieht die Hochqualifizierten in die Städte?

Von Anja Rossen

Regionen, die für mobile und gut ausgebildete Fachkräfte attraktiv sind, haben einen bedeutenden Standortvorteil: Mit der Zuwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften steigen die regionalen Wachstumsaussichten. Angesichts des demografischen Wandels wird sich der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunehmend verschärfen. Hierbei üben Städte aufgrund der großen und breit gefächerten Arbeitsnachfrage eine starke Anziehungskraft auf Arbeitskräfte aus anderen Regionen aus und fungieren damit als Arbeitsmarktzentren.

read more