News overview

19. August 2014
HWWI Update

Kommentar – Luxus Strom

by Johannes Jaenicke
13. August 2014
HWWI Standpunkt

Die Glaubenskriege kehren nach Deutschland zurück

by Thomas Straubhaar
Es ist paradox: Der Glaube an Gott und die Religion verlieren hierzulande seit Jahrzehnten an Bedeutung. Trotzdem kehren Glaubenskriege mit Wucht nach Westeuropa zurück. Das treibt die Kosten für die innere Sicherheit nach oben und macht das internationale Geschäft komplexer und damit teurer. Beides zusammen verdüstert die Zukunftsaussichten.
5. August 2014
HWWI Research Paper

A Spatial Computable General Equilibrium Model for the Analysis of Regional Climate Change Impacts and Adaptation Policies

by Malte Jahn
Climate change may affect subnational regions in very different ways. In this paper, a spatial computable general equilibrium (SCGE) model is constructed and a theoretical framework is developed to study impacts of climate change induced extreme weather events and of corresponding adaptation policies on a regional economy, focusing on water-related extreme events. The model makes use of regionalized input-output tables to represent the regional economy and takes into account different zones inside the region which have different socio-economic structures and also different levels of exposure to extreme weather. The model is used to estimate possible spatial effects and regional economic losses of climate change induced flood events in the city of Hamburg, Germany and to evaluate flood adaptation measures.
1. August 2014
HWWI Research Paper

The Role of a Changing Market - Environment for Credit Default Swap Pricing

by Julian Sebastian Leppin, Stefan Reitz
This paper investigates the impact of a changing market environment on the pricing of CDS spreads written on debt from EURO STOXX 50 firms. A Panel Smooth Transition Regression reveals that parameter estimates of standard CDS fundamentals are time-varying depending on current values of a set of variables such as the ECB's systemic stress composite index, the Sentix index for current and future economic situation, and the VStoxx. These variables describe the market's transition between different regimes thereby reflecting the impact of substantial swings in agents' risk perception on CDS spreads. Overall, our results confirm the importance of nonlinearities in the pricing of risk derivatives during tranquil and turbulent times.
28. July 2014
HWWI Update

Glückliches Deutschland

by Thomas Straubhaar
Als vor neun Jahren das HWWI gegründet wurde, war Deutschland der „kranke Mann“ Europas. Die Arbeitslosigkeit überschritt die fünf Millionengrenze. Pessimismus dominierte das Lebensgefühl. Angst vor der Globalisierung und Sorge vor dem Strukturwandel prägten die wirtschaftspolitischen Diskussionen. Seither hat sich sowohl die Selbst- wie auch die Fremdwahrnehmung völlig verändert.
28. July 2014
HWWI Update

BDO International Business Compass 2014: Infrastruktur

by André Wolf
Die als BRIC zusammengefasste Ländergruppe Brasilien, Russland, Indien und China hat in den letzten Jahren mit spektakulären Wachstumszahlen Schlagzeilen gemacht. Weniger Aufmerksamkeit wurde bisher der Entwicklung der dortigen Infrastruktur als langfristige Determinante von Standortqualität zugewendet. Im Rahmen des BDO International Business 2014 wurde die Infrastruktur von Ländern in den drei Teilsegmenten Verkehr, Energieversorgung und Information/Kommunikation auf der Basis von Indizes bewertet.
28. July 2014
HWWI Update

Demografie und Wirtschaft

by Malte Hoffmann
Bereits zum siebten Mal haben das HWWI und das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels unter der Leitung von Dr. Christina Boll und Prof. Dr. Thusnelda Tivig am 18. Juni 2014 ein gemeinsames Forschungsseminar veranstaltet.
28. July 2014
HWWI Update

Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte

by Isabel Sünner
Am 3. und 4. Juli 2014 hat das HWWI im Auftrag des Maritimen Kompetenzzentrums (MARIKO) einen Workshop zum Thema „Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte“ in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel ausgerichtet.
28. July 2014
HWWI Update

Deutschland 2030 – Florierende Metropolregionen haben im Wettbewerb um Köpfe die besseren Karten

by Friso Schlitte
Bedingt durch den demografischen Wandel, welcher sich insbesondere nach 2020 stark negativ auf die deutsche Erwerbsbevölkerung auswirkt, wird auch die Zahl der Erwerbstätigen bis zum Jahr 2030 in Deutschland zurückgehen. Dabei wird sich die Erwerbstätigkeit in den verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich entwickeln. Einige wenige Regionen – allen voran die Metropolregion München – können weiterhin mit steigenden Erwerbstätigenzahlen rechnen. In vielen ländlichen, strukturschwachen Regionen ist hingegen ein deutlicher Rückgang zu erwarten.
28. July 2014
HWWI Update

Versicherungen in Zeiten der Krise

by Hendrik Hüning, Henning Vöpel
Mit der Studie „Versicherungen in Zeiten der Krise – Szenarien der Weltwirtschaft und Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft“ hat das HWWI im Auftrag von Aon Deutschland die Lage und künftige Entwicklung der Weltwirtschaft in Form von Szenarien analysiert. Vieles deutet auf eine Erholung der Weltwirtschaft nach den langanhaltenden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 hin. Dennoch sind die Risiken groß. Die anhaltend hohe Unsicherheit bezüglich der globalen Ungleichgewichte und einem Exit der Zentralbanken aus der ultra-lockeren Geldpolitik belastet nicht zuletzt auch das Versicherungsgeschäft.
10. July 2014
HWWI Research Paper

Tax sovereignty and feasibility of international regulations for tobacco tax policies

by Michael Bräuninger
Taxation is a fundamental part of national sovereignty. The two dominant components of tax sovereignty are the ability to generate revenue and have full control over fiscal policy. Therefore, the key components of a state’s expression of sovereignty are the right to determine tax rates, structures and the use of tax revenues. With a view to implementing of the WHO Framework Convention on Tobacco Control (FCTC) provisions on Article 6 – tax and price measures for tobacco products, Parties did not envisage adopting the guidelines to support the implementation of this article. The main reason behind this decision was that prescriptive obligations were inappropriate and unacceptable, because they would infringe on tax sovereignty, while national tax regulations would not permit an international body or treaty to create obligations in this important area. However, subsequently a decision was made to develop Article 6 guidelines. As a consequence the guidelines’ content now deviates significantly from countries’ original intentions and the FCTC Treaty. 
2. July 2014
HWWI Standpunkt

Camerons Politik wird von den Banken diktiert

by Thomas Straubhaar
Braucht Europa die Briten, weil deren Glaube daran, dass Freiheit der Wirtschaft gut tut, genau das ist, was der Europäischen Union (EU) derzeit fehlt? Hartnäckig hält sich das Urteil – gerade auch in Deutschland, dass Großbritannien ein Hort des Liberalismus sei und den liberalen Briten deshalb nicht gefallen könne, was sich in Europa abspielt.
26. June 2014
HWWI Research Paper

Entwicklung und Determinanten des Siedlungsabfallaufkommens in Deutschland

by Jan-Ove Erichsen, Friso Schlitte, Sven Schulze
Die regionalen Abfallstatistiken aus den Siedlungsabfallbilanzen der Länder wurden unseres Wissens das erste Mal in diesem Papier in einem Datensatz gesammelt und vergleichend dargestellt. Insgesamt liefern die Auswertungen Hinweise auf verschiedene Erklärungsfaktoren für die Höhe des Aufkommens einzelner Abfallfraktionen. Anhand der Auswertung der Daten auf kleinräumiger Ebene wird allerdings deutlich, dass die Siedlungsabfallbilanzen der Länder für Vergleichszwecke unzureichend sind.
18. June 2014
HWWI Update

Brasilien und die Fußball-WM 2014

by Henning Vöpel
Am 12. Juni begann mit dem Eröffnungsspiel in São Paulo die 20. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In zwei Jahren wird Brasilien erneut im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, wenn Rio de Janeiro Gastgeber der XXXI. Olympischen Sommerspiele sein wird. Brasilien bietet sich damit die Chance, sich der Welt als leistungsstarkes, sicheres und modernes Land zu präsentieren. Doch im Vorfeld der WM ist es in weiten Teilen der Bevölkerung zu massiven Protesten gegen die politische Führung des Landes gekommen. Obwohl kaum ein Land so sport- und insbesondere fußballbegeistert ist wie Brasilien, sehen viele in der WM ein Symbol für Korruption und Misswirtschaft. Eine aktuelle Studie von HWWI und Berenberg gibt Einblick in die wirtschaftlichen Dimensionen dieser WM und wagt eine Prognose über den Weltmeister.
18. June 2014
HWWI Update

Konjunkturaufschwung festigt sich

by Anja Rossen
Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen. Die Binnenkonjunktur wird hierbei nach wie vor der Wachstumstreiber sein.
18. June 2014
HWWI Update

Russlands Bedeutung für Deutschland und Hamburg

by Anja Rossen
Seit dem Konflikt um die Krim haben sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine deutlich verschärft. Weitere Handelseinschränkungen oder Sanktionen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) sind möglich. Eine aktuelle HWWI-Studie im Auftrag der Hamburger Sparkasse untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und insbesondere in Hamburg haben könnte.
18. June 2014
HWWI Update

Bewerberdiskriminierung am Ausbildungsmarkt

by Jan Schneider
Die duale Berufsausbildung ist ein zentrales Handlungsfeld im Konzept zur Fachkräftesicherung, mit dem die Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit bis zum Jahr 2025 bis zu 300.000 zusätzliche Fachkräfte gewinnen möchte. Doch die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist weiterhin rückläufig; Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme, in manchen Branchen und Regionen deutet sich ein akutes Problem beim Fachkräftenachwuchs an. Dies liegt auch daran, dass die Betriebe bei der Besetzung ihrer Lehrstellen durch Diskriminierung wertvolles Potenzial unberücksichtigt lassen, wie eine Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt.
11. June 2014
HWWI Research Paper

Changing patterns of electricity use in European manufacturing: a decomposition analysis

by Lars Wenzel, André Wolf
This paper sets out to investigate the changing patterns of electricity intensity in European manufacturing for the time span 2000-2011. While GVA in Manufacturing has grown and electricity use has declined, it is not clear that this decrease in intensity is directly associated with improvements in technology. Decomposition of the effect suggests that a switch towards less energy intensive sectors accounted for roughly 10% of the total change in electricity intensity. A further level of disaggregation was added in order to account for the factor mix in the form of potential substitution between labor and electricity. The factor mix effect was largely positive, implying that substitution from labor to electricity has been the norm. The average decrease in labor intensity has been more pronounced than the corresponding decrease in electricity intensity. Accordingly, aggregate changes cannot purely be attributed to less electricity-dependent modes of production, but are rather due to general improvements in productivity. Interestingly, this does not appear to be driven by factor prices, as electricity prices grew significantly more than wage compensations within the period at hand. Diese Arbeit untersucht zeitliche Veränderungen der Stromintensität in der europäischen Industrie in der Zeitspanne 2000 bis 2011. Parallel zur steigenden industriellen Produktion ist der Stromverbrauch der Industrie im Mittel gesunken, dies ist jedoch nicht zwangsläufig das Ergebnis von technologischem Fortschritt. Eine Zerlegung in Struktur- und Intensitätskomponente ergibt, dass etwa 10 % der gesunkenen Stromintensität auf sektorale Effekte zurückzuführen sind. Um zusätzlich Änderungen im Substitutionsverhältnis von Arbeit und Energie zu berücksichtigen, wurde in einem weiteren Zerlegungsschritt ein Faktormixeffekt bestimmt. Dabei wurde im allgemeinen ein systematischer Anstieg des Arbeitseinsatzes in Relation zum Stromverbrauch festgestellt. Änderungen in der Intensität können damit nicht allgemein auf einen Wechsel zu weniger stromabhängigen Produktionsmethoden zurückgeführt werden. Interessanterweise schien dies nicht durch Änderungen in den Faktorpreisen verursacht worden zu sein, da die Strompreise deutlich stärker gewachsen sind als die Löhne.