Forschung Urbanisierung und regionaler Wandel Nachhaltigkeit Globalisierung Demografischer Wandel

Die Welt von morgen wird eine andere als die heutige sein. Langfristige, bereits heute absehbare Wandlungsprozesse werden tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen. Sie lassen keine Region der Welt unberührt und fordern Regierungen, Institutionen, Unternehmen und Individuen zum Handeln heraus.

Phänomene und Entwicklungen wie die Globalisierung, der demografische Wandel, die Digitalisierung oder die Energiewende haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander in Politik und Wirtschaft. Sie verändern die Märkte der Zukunft, eröffnen neue Wachstumschancen und erzwingen Anpassungen bestehender Strukturen. Ihre Wirkungen sind mitunter stark vernetzt, sodass sie im Zusammenspiel zu schnellen, heftigen, sich selbst verstärkenden Risiken und Chancen führen können. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stehen vor der Aufgabe, den Wandel und die damit einhergehenden Anpassungsprozesse aktiv zu gestalten. Die Umwälzungen und Entwicklungen müssen erforscht und in ihren Folgen begreifbar gemacht werden, damit Akteure fundierte Entscheidungen treffen und zielgerichtete Veränderungsprozesse anstoßen können.

Das HWWI konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Erforschung folgender Megatrends:

Expertise und Erfahrung in Forschung und Wissenstransfer

Das HWWI betreibt eigene Grundlagen- forschung. Wir forschen evidenzbasiert, modellgestützt und mit den neuesten Methoden. Dabei steht der Wissenstransfer von Forschungsergebnissen in anwendungsbezogene Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Das HWWI erforscht dabei nicht nur globale Entwicklungen und deren Auswirkungen, sondern legt den Fokus auch auf einzelne Märkte, Branchen, Länder und Regionen.

Zu unseren Leistungen

Urbanisierung und regionaler Wandel

Die weltweit voranschreitende Urbanisierung und der globale Standortwettbewerb verändern nicht nur die Städte, die zu Megacities und urbanen Agglomerationen anwachsen, und in denen sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten räumlich extrem verdichten. Sie führen auch zu Strukturproblemen und Anpassungsbedarfen in ländlichen Regionen. Welche Wohn-, Arbeits-, Lebens- und Partizipationsformen werden sich in den modernen Smart Cities entwickeln? Was muss geschehen, damit das Leben auf dem Land lebenswert bleibt? Wie kann Mobilität sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen organisiert und gesichert werden? Welche Lösungen bieten sich für die Entwicklung der Infrastruktur und eine intelligente Vernetzung des Verkehrs an? Welche Risiken und Chancen ergeben sich für die regionalen Immobilienmärkte? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Forschungsschwerpunkt Hamburg, Städte und Regionen

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Hamburg, Städte und Regionen

Demografischer Wandel

Von demografischen Entwicklungen sind alle Länder in vielfältigen Ausprägungen betroffen. Sie verändern Wirtschaft, Leben und Arbeiten sowohl in den jungen und wachsenden Gesellschaften als auch den alternden und schrumpfenden Volkswirtschaften nachhaltig. Regierungen, Institutionen, Unternehmen und Individuen müssen rechtzeitig auf diese Umwälzungen reagieren, um die Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte und die Alterssicherungs-, Gesundheits- und Bildungssysteme gestalten zu können. Migrationsströme und Arbeitswelten werden sich verändern, Geschlechterrollen befinden sich im Wandel und das Leben in den Familien und zwischen den Generationen wird neu organisiert werden müssen. Die Chancen und Risiken des demografischen Wandels und seiner Folgen untersucht der Forschungsschwerpunkt Arbeit, Bildung und Demografie

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Arbeit, Bildung und Demografie

Nachhaltigkeit

Der weiter wachsende Energie- und Ressourcenbedarf rückt den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie die Bereitstellung und Nutzung alternativer Energiequellen in den Fokus der Forschung. Dabei wird der globale Energiehunger ohne Regelungen zur Emissionsbegrenzung und ohne die wirtschaftlich-technologischen Voraussetzungen zu deren Einhaltung zu steigenden Treibhausgasemissionen bei fortschreitendem Klimawandel führen. Der Klimawandel wird wahrscheinlich die Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen erhöhen und zugleich eine Reihe weiterer Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen haben. Hierfür sind Anpassungsstrategien für betroffene Regionen und Akteure zu entwerfen. Vor dem Hintergrund der Verknappung wichtiger Ressourcen ist es zudem notwendig, mit einer zielführenden Rahmensetzung sowohl die Ressourcenschonung als auch das Recycling technisch und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten. Schließlich stehen Umweltbelastungen und wirtschaftliche Entwicklung in einem komplexen Verhältnis zueinander, das ein ausgewogenes, faktenbasiertes Abwägen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Vorstellungen und Zielen erfordert. Diesen umfangreichen Themen- komplex deckt im HWWI der Forschungsschwerpunkt Energie, Klima und Umwelt ab.

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Energie, Klima und Umwelt

Globalisierung

Durch die wirtschaftliche Öffnung und den Aufstieg der Schwellenländer hat sich Architektur der Weltwirtschaft in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Nach der globalen Finanzkrise befindet sich die Welt im Umbruch und an der Schwelle zu einer neuen Ordnung. Die Weltgemeinschaft muss sich auf ein neues Regelwerk verständigen und Institutionen schaffen, mit deren Hilfe globale Konflikte gelöst und länderübergreifende Herausforderungen gemeistert werden können. Viele Phänomene der Globalisierung sind zudem noch nicht vollständig verstanden und erforscht. Die Übergänge zu einer globalisierten Welt mit ihren Unsicherheiten, Risiken und Chancen begleitet mit wissenschaftlicher Expertise der Forschungsschwerpunkt Konjunktur, Weltwirtschaft und Internationaler Handel.

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Konjunktur, Weltwirtschaft und Internationaler Handel