Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich

Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Laufzeit: November 2010 – September 2011

Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern diese Trends in der Zeitverwendung die traditionelle geschlechtsspezifische Rollenteilung verändert haben und ob Metavariablen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene wie die Frauenerwerbsquote oder aber auch familienpolitische Faktoren wie Regelungen zum Elterngeld die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst haben. Die Studie zeichnet die Zeitverwendung von Eltern auf Kinderbetreuung, Hausarbeit, Kochen und Erwerbsarbeit über einen Zeitraum von 30 Jahren im internationalen Vergleich von acht Ländern nach. Ferner arbeitet die Studie mittels deskriptiver und multivariater Methoden wesentliche Zusammenhänge zwischen individueller Zeitverwendung und gesamtwirtschaftlichen Metavariablen heraus und identifiziert kausale Effekte. Datenbasis ist die Multinational Time Use Study (MTUS).

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