Evaluation der Wirkung ehe- und familienbezogener Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen

Gutachten für die Prognos AG, zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der Universität zu Köln, dem Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) und der Universität Duisburg-Essen

Die Steigerung der Geburtenrate bzw. die Erfüllung von Kinderwünschen bildet eines der im siebten und achten Familienbericht definierten Ziele der deutschen Familienpolitik. Welche Wirkung die Politik auf diese Ziele entfaltet, wird derzeit im Rahmen der „Gesamtevaluation ehe‐ und familienbezogener Leistungen in Deutschland“ in mehreren Studien untersucht. Als ein Modul dieser umfangreichen Evaluation untersucht das vorliegende Projekt erstens, welche Faktoren generell Einfluss auf die Geburtenentscheidung nehmen, und zweitens, welche Bedeutung der staatlichen Familienpolitik im Speziellen dabei zukommt. Anhand ausgewählter ehe‐ und familienbezogener Leistungen und Maßnahmen wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern die Politik dazu beiträgt, dass Paare ihre Kinderwünsche realisieren können. Neben einer umfassenden Aufarbeitung des aktuellen Stands der Fertilitätsforschung besteht ein besonderer Beitrag des Projekts dabei in der Entwicklung zweier struktureller Modelle des Geburten‐ und Arbeitsangebotsverhaltens, mit deren Hilfe sich die Wirkungen der ehe‐ und familienbezogenen Leistungen auf die Geburtenrate erstmals vergleichend abschätzen lassen. 

Pressemitteilung zur Studie vom 25. August 2014

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