Unterwertige Beschäftigung von Frauen im Familienkontext

Auftraggeber: Hans-Böckler-Stiftung

Laufzeit: Juli 2012–Dezember 2013

Im Rahmen des Projektes sollen Ursachen und Folgen unterwertiger Beschäftigung in Deutschland verifiziert werden. Betrachtet werden Frauen und Männer mittlerer und höherer Bildung. Wir verwenden einen Mikrodatensatz des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP). Ein Fokus des Projektes liegt auf der Frage, ob Familienpausen in nennenswertem Umfang Unterwertigkeit herbeiführen bzw. verstärken und welche weiteren arbeitsplatzbezogenen Merkmale, Merkmale des Haushaltskontextes, der Region etc. gegebenenfalls Einfluss nehmen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes liegt auf der verwendeten Methodik: In den multivariaten Analysen werden verschiedene Spezifikationen von Unterwertigkeit verwendet, um die Bandbreite der Ergebnisse von der verwendeten Operationalisierung der Zielgröße offenzulegen. Zudem werden zur Validierung der Ergebnisse verschiedene Schätzmethoden zur Bestimmung der Unterwertigkeit und der damit verbundenen Einkommenseffekte getestet. Auf Basis der Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen zur Reduzierung bestehender Überqualifikation in Deutschland abgeleitet.

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Dr. Christina Boll
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