Das Paar - eine Interessenseinheit?

Auftraggeber: Friedrich-Ebert-Stiftung

Auf Paarebene werden viele Entscheidungen getroffen, die in der Summe das Bild einer Gesellschaft prägen. Paare entscheiden etwa darüber, wofür sie das verdiente Geld ausgeben , ob und wann sie Kinder bekommen, wie sie ihre Zeit auf Erwerbsarbeit, Haushalt und Freizeit aufteilen wollen. Gemeinhin wird davon ausgegangen, dass Paare dabei als Interessenseinheit auftreten – die Existenz von Verhandlungsmacht wird ausgeblendet.  Es gibt jedoch vielfältige empirische Evidenz für partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und zu den Faktoren, die die Verhandlungsmacht von Partnern beeinflussen.

Die vorliegende Studie fasst die empirische Evidenz zu partnerschaftlichen Aushandlungsprozessen in den drei Entscheidungsbereichen Einkommens- und Zeitverwendung sowie Fertilität zusammen. Sie zeigt auf, wie politische Steuerungsparameter die relative Verhandlungsmacht schon heute beeinflussen und liefert Argumente für eine stärker am Individuum ausgerichtete, familienstandunabhängige Steuer-, Sozial- und Familienpolitik.“

Studie "Das Paar - eine Interessenseinheit?"