Geschlechtsspezifische Berufswahl: Literatur- und Datenüberblick zu Einflussfaktoren, Anhaltspunkten struktureller Benachteiligung und Abbruchkosten

Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Autoren: Christina Boll, Elisabeth Bublitz, Malte Hoffmann
Laufzeit: August 2014-April 2015
Status: abgeschlossen, Link zur Studie.

Kurzbeschreibung:
Die Pilotstudie hat zum Ziel, Literatur und Daten zu den im Titel der Studie genannten Fragenstellungen zu sammeln, zu strukturieren und hieraus nicht nur Antworten abzuleiten, sondern auch Forschungsdefizite zu formulieren. Kapitel 2 bietet eine Bestandsaufnahme zur geschlechtsspezifischen Berufswahl, während sich Kapitel 3 mit angebots- und nachfragseitigen Einflussfaktoren der Berufswahl beschäftigt und die wesentlichen Akteure benennt. Kapitel 4 widmet sich dem Thema Stereotype und identifiziert Forschungsbedarf zur Frage, wie Geschlechter- und Berufsstereotype aufgebrochen werden können. Kapitel 5 untersucht die geschlechtsspezifische Berufswahl anhand der Trennungslinie „dual versus vollschulisch“ und trägt Fakten zur Geschlechterverteilung auf unterschiedliche Schulformen zu-sammen. Anhand der Vergütungs- und Kostenstruktur der Berufe bzw. der Schulformen werden Anhaltspunkte geschlechtsspezifischer Benachteiligungen gesammelt. Kapitel 6 beschäftigt sich mit dem Thema Ausbildungsabbruch in dualen Berufen und geht der Frage nach, ob sich die Berufe im Abbruchrisiko unterscheiden und welche betrieblichen Kosten mit Vertragslösungen verbunden sind. Kapitel 7 weitet den Horizont von der Ausbildungs-phase auf den weiteren Erwerbsverlauf und stellt einige empirische Befunde zu den Auswirkungen von Ausbildungsentscheidungen für das weitere Erwerbsleben dar. Kapitel 8 fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und zieht ein Fazit.