WORK->INT: Assessing and enhancing migrant workers’ integration in workplaces

Gefördert durch die Europäische Kommission – Europäischer Integrationsfonds (EIF) GemeinschaftsaktionenÄ

Laufzeit: 15. Dezember 2013 – 14. Juni 2015

Mit dem Forschungs- und Advocacy-Projekt WORK->INT haben sich fünf europäische Forschungseinrichtungen das gemeinsame Ziel gesetzt, ihren Beitrag zum tiefer gehenden Verständnis und zur Verbesserung der Arbeitsplatzintegration von Arbeitnehmern aus Drittstaaten in der Europäischen Union zu leisten. Dabei folgt das Projekt der Annahme, dass Anerkennung und Aufwertung des ausländischen Arbeitskräftepotentials nicht nur zu einer verbesserten Integration der Zuwanderer führen, sondern auch die Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen fördern sowie die Dynamik der europäischen Volkswirtschaften unterstützten.

Das Projekt dokumentiert, analysiert und vergleicht die Situation von Drittstaatlern in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf ihre Integration am Arbeitsplatz. Dabei sollen bestehende Herausforderungen bei der Integration identifiziert und das Bewusstsein für die Herausforderungen erhöht werden. Dazu werden neben quantitativen Methoden, wie statistischen Auswertungen zur Arbeitsmarktintegration auf nationaler und städtischer Ebene, vor allem qualitative Analysen vorgenommen. Hierzu zählen semi-strukturierte Interviews mit Schlüsselakteuren sowie Fallstudien im Gesundheitssektor, die sich auf Tiefeninterviews an ausgesuchten Arbeitsplätzen stützten.

Darüber hinaus ist WORK->INT von dem Ziel geleitet, Good-Practice-Beispiele bekannt zu machen sowie Dialog und Kooperationen zwischen Stakeholdern zur Entwicklung und Implementierung innovativer Ansätze auf dem Feld der Arbeitsplatzintegration von Drittstaatlern zu stärken. Das HWWI leitet das Vorhaben in Hamburg/ Deutschland. Zudem forschen Projektpartner in vier weiteren europäischen Städten und Ländern: Dublin/ Irland, Oxford/ UK, Madrid/ Spanien und Turin/ Italien. Den Policy-Dialogue auf EU-Ebene führt die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Weitere Informationen zu WORK->INT finden Sie hier.