Ford streicht Werk in Mexiko und investiert in den USA

04.01.2017 | Audio extern | von André Wolf

Ford habe sich dem Druck Trumps gebeugt, so heißt es vielerorts, und ein geplantes Werk in Mexiko gestrichen. Stattdessen wird ein bestehendes Werk in Michigan vergrößert - mit bis zu 700 neuen Jobs. Nach Einschätzung von HWWI-Forschungsbereichsleiter Dr. André Wolf sei Ford allerdings nicht umittelbar eingenickt. Dies sei eher ein symbolisches Zugeständnis. Denn Arbeitsplätze in den USA würden im Schnitt teurer sein als in Mexiko. Massenwaren wie günstige Autos würden daher auch mittelfristig in Mexiko produziert. Nur Arbeitsplätze, die in Bezug zu Hochtechnologien stünden und daher eine hohe Produktivität aufwiesen, könnten statt in Ländern mit niedriegeren Löhnen in den USA bestehen.

Das vollständige Interview hören Sie ab Minute 09:23.

Mehr

Kontakt: Public Relations

Elzbieta Hagemann

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)
Tel.:  +49 (0)40 34 05 76 - 100