Nachrichtenübersicht

15. Mai 2012
Kurzbericht

"And the winner is…" – Wirtschaftliche Aspekte der EURO 2012

Wenige Wochen vor ihrem Beginn sorgt die Fußball-Europameisterschaft 2012 bereits für Schlagzeilen. Der Fußball ist dabei allerdings gerade einmal eine Randnotiz. Was darf aber von der Euro 2012 – wirtschaftlich und sportlich – erwartet werden?
15. Mai 2012
HWWI Research Paper

Does Dual Citizenship Increase Naturalization? Evidence from Indian Immigrants in the U.S.

von Daniel Naujoks
This paper shows that the availability of dual citizenship, or here Overseas Citizenship of India (OCI), leads to higher naturalization rates in the country of residence. The analysis is based on three distinct naturalization rates, calculated on the basis of annual immigration flows and naturalizations seven years later; the resident population eligible for naturalization; and naturalization records for specific immigrant cohorts. To isolate effects specific to India as the country of origin from general factors in the U.S., the development of naturalization rates for Indian, or India-born, immigrants is juxtaposed with the respective rates for all Asian immigrants to the U.S. and for all immigrants to the U.S. as comparison groups. Contextualizing the naturalization decision, considering factors in the country of origin, destination, as well as in the migrant community alike, the paper finds that, depending on the metric used, the naturalization rate of Indian immigrants grew stronger than that of the chosen comparison groups by 2 to 12.8 percentage points.
14. Mai 2012
HWWI Policy Paper

Strategien der Internationalisierung von KMU

von Gunnar Geyer, Amrisha Uriep
Durch die vorangeschrittene globale Verflechtung der Märkte hat sich auch das Umfeld für deutsche Unternehmen grundlegend verändert. Jedoch gehen damit nicht nur für Großkonzerne weitreichende Folgen und ein dringender Handlungsbedarf einher. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden zukünftig stark mit den veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert und einem Anpassungsdruck ausgesetzt sein, der ein verstärktes internationales Engagement verlangt.
7. Mai 2012
Pressemitteilung

Gedämpfte Konjunkturerwartungen lassen den HWWI-Rohstoffpreisindex sinken

Die meisten Weltmarktpreise von Rohstoffen sind im April gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sank der HWWI-Rohstoffpreisindex in US-Dollar um 3,4 % und in Euro um 3,1 %. Während sich der Index für Rohöl um 3,1 % (in Euro: -3,6) reduzierte, verminderten sich die Preise für NE-Metalle um 4,3 % (in Euro: -4 %).
2. Mai 2012
HWWI Standpunkt

Boykotte sind nichts Wert!

von Thomas Straubhaar
Deutschland ist sich einig. Von links bis rechts schreien alle auf, die Fußball-EM in der Ukraine müsse politisch boykottiert werden. Einige wollen gar nicht erst hinreisen.
2. Mai 2012
Partnerpublikation

Handelswege der Zukunft

In dieser Studie werden ausgewählte Aspekte der Determinanten für die Richtung und Stärke von Handelsströmen im kommenden Jahrzehnt untersucht und Prognosen zu deren Entwicklung in den europäischen Ländern dargestellt. Dabei werden aus den generellen Entwicklungstrends Herausforderungen und Chancen, die sich für den Logistikstandort Hamburg ergeben, herausgearbeitet.
27. April 2012
Partnerpublikation

Der Euro in der Krise

Die Studie analysiert die Eintrittsvoraussetzungen und Konsequenzen von vier Szenarien, die die Diskussion um die Euro-Schuldenkrise bestimmen. Konkret handelt es dabei um die Stabilisierung der Währungsunion mit Rückkehr zu den Maastricht-Kriterien, die Ausgabe von Eurobonds ohne verstärkte politische Integration, das Entstehen eines europäischen Staatenbundes mit einheitlicher Wirtschafts- und Fiskalpolitik und schließlich die Abwicklung der Währungsunion.
26. April 2012
HWWI Standpunkt

Die Fundamentalirrtümer der Pendlerpauschale!

von Thomas Straubhaar
Die Pendlerpauschale ist sozial ungerecht, ökonomisch ineffizient und ökologisch unsinnig. Deshalb gehört sie abgeschafft. Die Fundamentalkritik an der Privilegierung der Pendler im HWWI Standpunkt vom 18. April 2012 (vgl. www.hwwi.org) hat zu viel und vor allem zu bösartiger Reaktion geführt.
25. April 2012
Update 04 2012

Metropolregion Hamburg: Jetzt die Weichen für wissensbasiertes Wachstum stellen

Die Metropolregion Hamburg wird zukünftig nur dann weiterhin erfolgreich im Standortwettbewerb sein und vom wissensbasierten Strukturwandel ökonomisch profitieren, wenn ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte in der Region sind. Denn das Vorhandensein von Wissen ist zentral für die Ansiedlung und den Erfolg von Unternehmen.
24. April 2012
HWWI Update

Internationalisierung von KMU

von Gunnar Geyer, Amrisha Uriep
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden im Zuge von Auslandsaktivitäten mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören unter anderem interne Ressourcenknappheit oder eine, im Vergleich zu Großkonzernen, überproportionale Betroffenheit von politisch-rechtlichen Risiken. Selbst wenn bereits der Wille zur Internationalisierung besteht, ist das Fehlen einer sinnvollen und verlässlichen Strategie oftmals der Grund, weshalb viele KMU den Schritt Richtung International noch nicht abschließend getan haben. Ein weiteres entscheidendes Hemmnis kann die Unternehmensstruktur darstellen. Wie können KMU eine Strategie der Internationalisierung entwickeln, um deren zahlreiche Vorteile für sich nutzbar zu machen?
24. April 2012
HWWI Update

Nachhaltige Entwicklung: Welche Rolle spielen Institutionen?

von Jana Stöver
Entscheidungen, die die Abbaurate natürlicher Ressourcen betreffen, basieren auf Überlegungen, den Gesamtnutzen oder -gewinn langfristig zu maximieren. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass man abwartet, bis die Bestände sich bis zu einer gewissen Menge vermehrt oder bis die Preise einer Ressource ein bestimmtes Niveau erreicht haben. Daher ist es äußerst wichtig, dass die Entscheider sich darauf verlassen können, dass Regeln und Rahmenbedingungen bestehen bleiben oder sich nur in erwartbarer Weise verändern.
24. April 2012
HWWI Update

It's the economy, stupid! - Aber wie?

von Torben Kuhlenkasper
Welche Faktoren beeinflussen die Beliebtheit von US-Präsidenten und bestimmen das Wählerverhalten in den USA? Eine neue Studie des HWWI an der Schnittstelle zwischen Ökonomie, Statistik und Politik erlaubt eine genaue Bewertung und Quantifizierung von Clintons Ausspruch „It's the economy, stupid!“ mithilfe modernster ökonometrischer Methoden.
24. April 2012
HWWI Update

Metropolregion Hamburg: Jetzt die Weichen für wissensbasiertes Wachstum stellen

von Nora Reich
Die Metropolregion Hamburg wird zukünftig nur dann weiterhin erfolgreich im Standortwettbewerb sein und vom wissensbasierten Strukturwandel ökonomisch profitieren, wenn ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte in der Region sind. Denn das Vorhandensein von Wissen ist zentral für die Ansiedlung und den Erfolg von Unternehmen. Mit der Frage, wie sich die Metropolregion Hamburg noch besser aufstellen kann, hat sich das HWWI in einem Kooperationsprojekt mit PricewaterhouseCoopers (PwC) befasst.
24. April 2012
Prognose

Konjunktur in Norddeutschland 2012

Die Konjunktur in Norddeutschland nimmt in den ersten sechs Monaten 2012 wieder langsam Fahrt auf und wird in der zweiten Jahreshälfte an Dynamik gewinnen. Für das gesamte Jahr 2012 erwartet das HWWI ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum der norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein von knapp unter 0,5 Prozent.
18. April 2012
HWWI Standpunkt

Pendlersteuer statt Pendlerpauschale?

von Thomas Straubhaar
Höhere Spritpreise sorgen für eine wachsende Empörung der Autofahrenden. Politiker(innen) erkennen im anschwellenden Wutpotenzial der Massen eine exzellente Chance, mit populären bis populistischen Forderungen auf Stimmenfang zu gehen.
17. April 2012
HWWI Research Paper

The estimation of reservation wages: A simulation-based comparison

von Julian Sebastian Leppin
This paper examines the predictive power of different estimation approaches for reservation wages. It applies stochastic frontier models for employed workers and the approach from Kiefer and Neumann (1979b) for unemployed workers. Furthermore, the question of whether or not reservation wages decrease over the unemployment period is addressed. This is done by a pseudo-panel with known reservation wages which uses data from the German Socio-Economic Panel as a basis. The comparison of the estimators is carried out by a Monte Carlo simulation. The best results are achieved by the cross-sectional stochastic frontier model. The Kiefer-Neumann approach failed to predict the decreasing reservation wages correctly.
17. April 2012
HWWI Research Paper

Trade and economic growth: A re-examination of the empirical evidence

von Matthias Busse, Jens Königer
While trade integration is often regarded as a principal determinant of economic growth, the empirical evidence for a causal linkage between trade and growth is ambiguous. This paper argues that the effect of trade in dynamic panel estimations depends crucially on the specification of trade. Both from a theoretical as well as an empirical point of view one specification is preferred: the volume of exports and imports as a share of lagged total GDP. For this trade measure, a positive and highly significant impact on economic growth can be found.
17. April 2012
HWWI Policy Paper

Liberalisierungspotenziale bei der Entsorgung gebrauchter Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton

von Friso Schlitte, Sven Schulze, Thomas Straubhaar
Die deutsche Verpackungsverordnung hat in den letzten zwanzig Jahren das Umweltbewusstsein der Verbraucher erhöht und die Entsorgungswirtschaft zu einem florierenden Wirtschaftszweig gemacht. Allerdings ist die Verpackungsverordnung im Laufe der Zeit wegen Vollzugs- und Wettbewerbsdefiziten sowie den resultierenden Ineffizienzen kritisiert worden. Obwohl hier zuletzt leichte Fortschritte erkennbar waren, stellt sich die Frage nach der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Verpackungsverordnung, da sich die Bedingungen in der Entsorgungswirtschaft mittlerweile deutlich verändert haben. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden nicht nur funktionstüchtige Entsorgungsstrukturen und neue Stoffkreisläufe geschaffen, sondern auch abfallwirtschaftliche Technologien weiterentwickelt und bestehende Stoffkreisläufe ausgebaut. Anhand von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton und dem Wertstoff Altpapier geht die vorliegende Studie deshalb Liberalisierungspotenzialen der Verpackungsverordnung nach.
12. April 2012
Partnerpublikation

Strategie 2030 - Gesundheit

Die Gesundheitsbranche steht vor einem Wandel vom statischen Gesundheitswesen hin zu einer dynamischen Gesundheitswirtschaft mit erheblich volkswirtschaftlicher Bedeutung. Gesundheit wird nicht länger allein als Fernbleiben von Krankheiten verstanden, sondern zunehmend mit höherer Lebensqualität und Wohlbefinden verbunden. Dadurch entstehen neue Märkte und Geschäftsmodelle.
5. April 2012
HWWI Research Paper

Immigration and election outcomes - Evidence from city districts in Hamburg

von Alkis Henri Otto, Max Friedrich Steinhardt
This paper provides new evidence on the effect of immigration on election outcomes. Our analysis makes use of data on city districts in Hamburg, Germany, during a period of substantial inflows of immigrants and asylum seekers. We find significant and robust effects for changes in foreigner shares on the electoral success of parties that built up a distinctive reputation in immigration politics. In particular, our fixed-effects estimates indicate a positive effect for xenophobic, extreme right-wing parties and an adverse effect for the Green party that actively campaigned for liberal immigration policies and minority rights. Overall, our results support the hypothesis that changes in local compositional amenities shape individual attitudes towards immigration.
4. April 2012
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex weiter gestiegen

Teureres Erdöl hat wesentlich zu einem weiteren Anstieg beim HWWI-Rohstoffpreisindex beigetragen. Der Monatswert erhöhte sich im März in Euro um 3,7 %, auf Dollar-Basis waren es 3,5 %. Überdurchschnittliche Preiserhöhungen gab es neben Rohöl auch bei den Ölsaaten/Ölen. Am stärksten verteuerten sich dabei Sojaschrot mit 11,6 % (in Euro: 11,8 %) sowie Sojabohnen mit 7,6 % (in Euro: 7,8 %). Der Index ohne Energie erhöhte sich hingegen nur leicht um 0,3 % (in Euro: 0,5%).
3. April 2012
HWWI Research Paper

Renewables in the energy transition - Evidence on solar home systems and lighting fuel choice in Kenya

von Jann Lay, Janosch Ondraczek, Jana Stöver
We study the determinants of households’ choices of lighting fuels in Kenya including the option of using solar home systems (SHS). Our goal is to add new evidence on the factors that influence the introduction and adoption of decentralized and less carbon-intensive energy sources in developing countries, and, more generally, to the empirical debate on the energy ladder. We capitalize on a unique representative survey on energy use and sources from Kenya, one of the few relatively well-established SHS markets in the world. Our results reveal some very interesting patterns of the fuel transition in the context of lighting fuel choices. While we find clear evidence for a cross-sectional energy ladder, the income threshold for modern fuel use – including solar energy use – to move beyond traditional and transitional fuels is very high. Income and education turn out to be key determinants of SHS adoption, but we also find a very pronounced effect of SHS clustering, i.e. the prevalence of SHS systems in the proximity of a potential user increases the likelihood of adoption. In addition, we do not find a negative correlation between grid access and SHS use.
26. März 2012
Update 03 2012

Das Streben nach dem guten Leben – Zum Zusammenhang von Gesundheit, Lebensalter und Zufriedenheit

Gesundheit ist ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit, Glück und Wohlfahrt. Gesund zu sein, ist dabei wichtig per se, aber auch Voraussetzung dafür, bestimmte Tätigkeiten überhaupt ausführen zu können, die zur Zufriedenheit beitragen. Gesundheit verschlechtert sich mit zunehmendem Lebensalter objektiv, die subjektive Lebenszufriedenheit dagegen ...
22. März 2012
HWWI Update

Deutsche Wirtschaft trotzt der Euro-Krise

von Michael Bräuninger, Jörg Hinze
Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und um das Jahr 2013 erweitert. Für 2012 wird unverändert mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 % gerechnet, für 2013 mit einem von 1 ½ %.
22. März 2012
HWWI Update

Effektive Hilfe? – Zur Entwicklungspolitik der EU

von Steffen H. Gröning
Schenkt man den politischen Amtsträgern Gehör, so bleibt kein Zweifel an den hehren Motiven der gewählten Vertreter: Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat am 25. Februar diesen Jahres seine Wertschätzung für die Entwicklungszusammenarbeit bekanntgegeben. Dort könne an „allen relevanten Zukunftsthemen“ gearbeitet werden. Vor allem durch Hilfe zur Selbsthilfe soll Entwicklung gefördert werden. Auch die Europäische Union (EU) bekennt sich klar zur Entwicklungszusammenarbeit.
22. März 2012
HWWI Update

Das Streben nach dem guten Leben – Zum Zusammenhang von Gesundheit, Lebensalter und Zufriedenheit

von Jana Stöver, Henning Vöpel
Gesundheit ist ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit, Glück und Wohlfahrt. Gesund zu sein, ist dabei wichtig per se, aber auch Voraussetzung dafür, bestimmte Tätigkeiten überhaupt ausführen zu können, die zur Zufriedenheit beitragen. Gesundheit verschlechtert sich mit zunehmendem Lebensalter objektiv, die subjektive Lebenszufriedenheit dagegen verbessert sich. Lebenszufriedenheit hängt somit maßgeblich von weiteren Faktoren ab, auch solchen, die ihrerseits von Gesundheit beeinflusst werden oder auf Gesundheit wirken.
19. März 2012
Pressemitteilung vom 19.03.2012

Weniger Restmüll bis 2020 erwartet, dadurch mehr Verwertung und weniger Verbrennung in der Abfallwirtschaft

Laut einer aktuellen Studie des HWWI wird das Abfallaufkommen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um bis etwa 5 Millionen Tonnen zurückgehen. Dadurch wird sich der Bedarf an Anlagen zur Sortierung, Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen ändern.
19. März 2012
Pressemitteilung

Weniger Restmüll bis 2020 erwartet, dadurch mehr Verwertung und weniger Verbrennung in der Abfallwirtschaft

Laut einer aktuellen Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) wird das Abfallaufkommen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um bis etwa 5 Millionen Tonnen zurückgehen. Dadurch wird sich der Bedarf an Anlagen zur Sortierung, Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen ändern. Beispielsweise dürften bei thermischen Anlagen Anpassungen der Kapazitäten nach unten oder zusätzliche Abfallimporte notwendig sein.
19. März 2012
HWWI Policy Paper

Auswirkungen der Abfallgesetzgebung auf das Abfallaufkommen und die Behandlungskapazitäten bis 2020

von Sven Schulze, Friso Schlitte
Am 1. Juni 2012 tritt in Deutschland die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in Kraft. Mit ihr sollen gleichermaßen europarechtliche Vorgaben (Richtlinie 2008/98/EG) erfüllt, sowie der weitere Umbau zu einer Stoffstromwirtschaft vorangetrieben werden. Von besonderer Bedeutung für künftige Abfallströme werden dabei die Einführung einer Wertstofftonne und einer obligatorischen Biotonne bis spätestens zum Jahr 2015 sein. Die vorliegende Studie untersucht die Konsequenzen dieser und weiterer sozio-ökonomischer Entwicklungen für die Abfallmengen und Behandlungskapazitäten bis 2020. Der Fokus gilt den Siedlungsabfällen und den Abfällen aus Produktion und Gewerbe.
7. März 2012
HWWI Standpunkt

It’s the economy, stupid!

von Thomas Straubhaar
Die US-Vorwahlen haben ihren ersten Höhepunkt hinter sich. Am Super Tuesday haben zehn US-Bundesstaaten darüber abgestimmt, welcher Republikaner am 6. November den Demokraten Barack Obama herausfordern soll. Bemerkenswert ist, dass ökonomische Themen bei den Republikanern nur noch eine nachrangige Rolle spielen.
6. März 2012
Pressemitteilung

HWWI-Rohölindex ist in Euro auf einem Rekordstand

Die Weltmarktpreise für Rohstoffe sind im Februar gestiegen. Der Monatswert des HWWI-Rohstoffpreisindex lag in Euro 2,2 % höher als im Januar. Auf US-Dollar-Basis waren es 4,8 %. Besonders erhöhten sich die Preise für Rohöl mit 5,6 % (in Euro: 3 %), für NE-Metalle mit 4,1 % (in Euro: 1,6 %) und für Ölsaaten mit 4,2 % (in Euro: 1,7 %).
5. März 2012
HWWI Research Paper

Creative professionals and high-skilled agents: Polarization of employment growth?

von Jan Wedemeier
The creative sector is frequently regarded as one of the driving forces of total employment growth. Empirical studies suggest that the clustering of human capital might result in the polarization of employment growth. Since the creative sector's definition is motivated from the insights of the economics of human capital, this effect might also be relevant to the creative sector. Following these ideas, the objective of the present paper is to analyze the impact of the creative sector on total employment and on creative sector's employment growth in Western Germany's regions from 1977 to 2004. For the analysis, the definitions of the creative sector follow a technologically and culturally oriented definition and, alternatively, Florida's creative class (2002). These approaches focusing on human capital are contrasted with a skill-based approach. Using a fixed-effects panel model with time lags, I find evidence that the creative sector fosters the regional growth rate of total employment. The results show, moreover, that an initially large share of regional creative professionals pushes further the regional concentration of those professions in agglomerated regions. Driving force for the concentration of creative professionals are local amenities, measured by bohemians, and it is assumed that knowledge spillovers - possibly accelerated by the diversified composition of employment - contribute to this polarization. These results are as well confirmed for the high-skilled agents.
5. März 2012
Pressemitteilung vom 05.03.2012

Deutsche Wirtschaft trotzt der Euro-Krise

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und um das Jahr 2013 erweitert. Für 2012 wird unverändert mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 % gerechnet, für 2013 mit einem von 1 ½ %. Die guten binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stützen die Konjunktur und mit einer Wiederbelebung ...
5. März 2012
Pressemitteilung

Deutsche Wirtschaft trotzt der Euro-Krise

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und um das Jahr 2013 erweitert. Für 2012 wird unverändert mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 % gerechnet, für 2013 mit einem von 1 ½ %. Die guten binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stützen die Konjunktur und mit einer Wiederbelebung der Auslandsnachfrage im Laufe des Jahres wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft nach dem schwachen Winterhalbjahr auf ihren Aufwärtstrend zurückkehrt. Die Risiken für eine ungünstigere Entwicklung bleiben allerdings erheblich. Die Perspektiven am Arbeitsmarkt bleiben günstig, auch wenn sich der bis zuletzt starke Anstieg der Beschäftigung nicht so fortsetzen dürfte. Der Preisauftrieb dürfte sich, vorausgesetzt die Ölpreise beruhigen sich wieder, abflauen und die Inflationsrate wieder unter 2 % sinken.
28. Februar 2012
HWWI Research Paper

Unraveling the complexity of U.S. presidential approval - A multi-dimensional semi-parametric approach

von Michael Berlemann, Torben Kuhlenkasper, Soeren Enkelmann
In this paper we show that findings of an apparently instable popularity function of U.S. presidents, as reported in the previous literature, are likely the consequence of the common use of linear estimation techniques. Employing Penalized Spline Smoothing in the context of Additive Mixed Models we allow for a-priori unspecified non-linear effects of possible economic determinants of presidential popularity. We find strong evidence for non-linear and negative effects of unemployment, inflation and government consumption on presidential approval and present empirical evidence in favor of the hypothesis of the existence of interaction effects between the economic variables. Additionally we give supporting evidence for the existence of honeymoon and nostalgia effects as well as general decline of support over time.
22. Februar 2012
Partnerpublikation

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Die Metropolregion Hamburg, von Cuxhaven bis Lauenburg und Dithmarschen bis Uelzen, ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Das „Tor zur Welt“ hat dabei deutlich mehr zu bieten als Transport- und Logistikdienstleistungen rund um den Globus.
22. Februar 2012
HWWI Standpunkt

Europäische Rentenpolitik auf dem Vormarsch – Deutschland spielt ganz vorne mit

von Christina Benita Wilke
Am Donnerstag vergangener Woche hat die Europäische Kommission ihr neues Weißbuch zum Thema Rente vorgestellt. Unter dem Titel „Eine Agenda für adäquate, sichere und nachhaltige Renten“ unterbreitet die Kommission darin konkrete Reformvorschläge für die EU-Mitgliedstaaten. Viele dieser Vorschläge wurden in Deutschland im Rahmen verschiedener Rentenreformen seit 2001 bereits umgesetzt – aber auch immer wieder neu kontrovers diskutiert. Das Weißbuch verdeutlicht einmal mehr, dass diese Reformen richtig waren. Jetzt ist es an Deutschland, auf diesem Weg weiter voranzuschreiten.
20. Februar 2012
Update 02 2012

Zeiteinsatz von Vätern für Kinderbetreuung international im Aufwärtstrend

Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Lassen sich diese Trends in der Zeitverwendung in einschlägigen Zeitverwendungsdaten bestätigen? Und inwiefern ...
20. Februar 2012
HWWI Update

Verschärfen irrationale Finanzmärkte die Schuldenkrise?

von Jörn Quitzau
„Der Markt hat immer Recht!“ Diese Börsenweisheit bringt zum Ausdruck, wie hoch das Vertrauen in die Effizienz von Finanzmärkten war und immer noch ist. Nicht nur Börsianer, auch Ökonomen sind mehrheitlich davon überzeugt, dass freie Märkte die richtigen Preissignale geben. So wird den Finanzmärkten zugetraut, dass mit ihrer Hilfe künftige Schuldenkrisen verhindert werden können. Unsolide Finanzpolitik wird durch steigende Zinsen umgehend abgestraft und im Keim erstickt – so lautet die Hoffnung. Allerdings haben die Märkte die aufziehende Schuldenkrise vor 2009 offensichtlich nicht bemerkt. Und heute verschärfen sie die Krise durch panische Reaktionen. Zeit zum Umdenken?
20. Februar 2012
HWWI Update

Entwicklung des Welthandels

von Franziska Biermann
Nach einem starken Wachstum von 12 % im Jahr 2010 hat der Welthandel auch in den ersten drei Quartalen 2011 weiter zugenommen, wenn auch mit nachlassender Dynamik. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum stieg das Handelsvolumen um rund 7 %, für das gesamte Jahr wird ein Zuwachs von etwas mehr als 6 % erwartet. Die Ausfuhren der Schwellen- und Entwicklungsländer nahmen mit 9 % deutlich schneller zu als die der Industrieländer (+5,5 %).
20. Februar 2012
HWWI Update

2011 Euro Plus Monitor: Vielversprechende Aussichten für den Euroraum

von Anja Rossen
Übersteht die Eurozone die aktuelle Schuldenkrise, könnte sie als weitaus dynamischer und geschlossener als zuvor aus ihr hervorgehen. Im Gegensatz zu hoch verschuldeten Staaten wie die USA oder Japan stecken die Mitgliedstaaten der Eurozone inmitten von Strukturreformen und fiskalpolitischen Veränderungen. Signifikante positive Veränderungen sind möglich und passieren auch.
20. Februar 2012
HWWI Update

Zeiteinsatz von Vätern für Kinderbetreuung international im Aufwärtstrend

von Christina Boll
Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Lassen sich diese Trends in der Zeitverwendung in einschlägigen Zeitverwendungsdaten bestätigen? Und inwiefern haben arbeitsmarktbezogene oder familienpolitische Einflussfaktoren die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst?
20. Februar 2012
HWWI Research Paper

Policy Options for Climate Policy in the Residential Building Sector: The Case of Germany

von Sebastian Schröer
In order to achieve the climate protection goals in the building sector, a higher rate of building refurbishment is necessary to improve the energy standard of residential building stock in the European Union. Although subsidisation seems to be necessary, optimal measures concerning cost effectiveness are unclear. Using a stylised model of the German residential building stock, we analyse different refurbishment measures by simulating every relevant investment until 2030. In particular, we compare two different options that are relevant for political measures: first, comprehensive refurbishments that are expensive but achieve the greatest reductions in energy consumption and GHG emissions and second, partial refurbishments which include only low-cost improvements but can be achieved on a wide scale. We conclude that comprehensive refurbishments will require the least amount of investment costs per ton GHG emissions and provide the highest reductions in energy consumption in 2030. Hence, partial refurbishments are never optimal. However, in terms of cumulated GHG emissions in the period considered, the difference between both options is very small. This is due to their different dynamics: comprehensive refurbishments achieve fewer results in the first years but catch up quickly, which means that the higher the refurbishment rate the higher the advantage of comprehensive refurbishments.