HWWI Insights 04 2012

Auf ein Wort: Stimmen aus dem Vorstand der GdFF

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Stefanie von Carlsburg

»In Hamburg fängt alles, wie die Erfahrung mit so glücklichem Erfolge zeigt, bei Privatpersonen an.« Senator Abendroth, von dem diese Worte stammen, beschrieb damit die Tugend engagierter Privatpersonen bei der Gründung der Hamburger Sparkasse in einer privaten Rechtsform. Diese Unabhängigkeit hat sich das Institut bis heute bewahrt. Ähnliches gilt auch für das Engagement von Privatpersonen und Unternehmen in der GdFF, die sich für den nachhaltigen Fortbestand des HWWI als einer unabhängigen wissenschaftlichen Institution einsetzen. Ich freue mich, in diesem Sinne meinen Teil unterstützend beitragen zu dürfen.

Prof. Dr. Rolf Eggert

Als Präsident der Landeszentralbank Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg/Vorpommern kam ich quasi per Amt zu den Freunden und Förderern des HWWA. Als dann die Umstrukturierung des Instituts notwendig wurde und damit verbunden auch die staatliche Subventionierung wegfiel, durfte ich daran mitwirken, gemeinsam mit Prof. Dr. Straubhaar und dem Hamburgischen Senat eine neue Perspektive für das HWWI zu entwickeln. Insofern steht dieses neue HWWI auch für eine grundsätzliche Haltung. Wenn neue Probleme in der Wirtschaft und Gesellschaft auftauchen, nicht kapitulieren oder jammern, sondern sich diesen stellen und produktiv nach neuen Lösungen und Chancen zu suchen. Dafür steht das erfolgreiche neue HWWI und deshalb werbe ich für die Förderung und Unterstützung des HWWI.

Gunnar Geyer

Das Ziel ist klar: Mittelfristig sollten 40 % der Gesamteinnahmen des HWWI aus Spenden stammen. Dies wären rund 970 000 Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden bereits 590 000 Euro erreicht. Bei der Erreichung des Zieles setze ich insbesondere auf den Hamburger Mittelstand als strategische Förderer. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und Prof. Straubhaar plane und organisiere ich die Betreuung der derzeitigen Mitglieder und die Gewinnung neuer Förderer.

Ian K. Karan

Ehrlich gesagt: Halb trug mich Prof. Eggert als Vorstandsvorsitzender der GdFF, halb schob mich meine Ehefrau in diese Funktion. Nicht, dass ich mir unsicher über die Bedeutung des HWWI und seiner Freunde und Förderer war. Mein »Ja«, als Vorstandsmitglied mitzuwirken, fiel in eine Zeit, in der ich den Anspruch hatte, mein ehrenamtliches Engagement auf wenige, persönlich wichtige Dinge zu konzentrieren. Ich habe meine Zustimmung zu diesem Amt nicht bereut: Der Erfolg des HWWI freut mich, die Medienpräsenz verfolge ich gerne. Auch wenn ich nicht immer einer wirtschaftspolitischen Meinung bin, ist die Bedeutung des HWWI als innovativer Impulsgeber unbestritten. Und: Neue Freunde und Förderer verfolge ich bereits auch!

Dr. Konrad Kentmann

Die Arbeit des HWWI zu fördern, ist mir ein persönliches Anliegen, da ich mich in meinem ganzen Berufsleben mit Fragen der angewandten Volkswirtschaftslehre beschäftigt habe und daher um die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit des HWWI für die Praxis weiß. Im Vorstand der GdFF setze ich mich besonders für die Belange der strategischen Förderer ein.

Dr. Günther Klemm

Meine langjährige Tätigkeit als Chefvolkswirt der Handelskammer Hamburg, einem Gesellschafter des HWWI, hat mir auch immer wieder verdeutlicht, dass unsere Unternehmerinnen und Unternehmer fundierte und zugleich anwendungsbezogene Expertise benötigen. Den Transfer von der Wirtschaftswissenschaft zur unternehmerischen Praxis leistet das HWWI – ohne staatliche Grundfinanzierung. Deshalb sind neben den Gesellschaftern und den Partnern des HWWI die Freunde und Förderer wichtig – und weiterhin ein Grund, mich für das HWWI zu engagieren!

Barbara Launer-Effler

Beruflich steht für mich seit vielen Jahren die Unternehmensanalyse im Vordergrund. Für den Erfolg von Unternehmen kommt es maßgeblich auf das frühzeitige Erkennen volkswirtschaftlicher Entwicklungen an. Das HWWI gehört zu den ganz wenigen vollständig unabhängigen Institutionen, die mit großer Expertise ökonomische und sozio-ökonomische Trends untersuchen. Als Mitglied des Vorstands des GdFF kann ich meine in der Bank gewonnenen Kenntnisse der Unternehmensperspektive einbringen. Der Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft ist für beide Seiten gewinnbringend.

Dr. Franz Wauschkuhn

Hamburg muss wachsende Stadt bleiben, um mit den neuen Metropolregionen in Asien mitzuhalten. Ohne das HWWI und dessen unabhängige makroökonomische Forschung würden Senat und Kammern wieder in süßen Dämmerschlaf verfallen. Die Hamburger Wirtschaft braucht die geistige Kontroverse, um zu wachsen und sich im globalen Wettbewerb dauerhaft zu behaupten. Das HWWI und Prof. Straubhaar sind seit Jahren Motor dieses Prozesses. Vor dieser Leistung ziehe ich tief meinen Hut.