HWWI Insights 04 2012

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Hamburgs Perspektive: Viele Standortstärken, aber auch Handlungserfordernisse

Text: Nora Reich, Silvia Stiller und Ulrich Zierahn

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Deutlicher Erwerbstätigenzuwachs in der jüngeren Vergangenheit der Metropolregion Hamburg

Die Metropolregion Hamburg gehört mit 4,4 Mio. Einwohnern neben den Metropolregionen Berlin-Brandenburg, Frankfurt/Rhein-Main, München, Rhein-Ruhr und Stuttgart zu den sechs bevölkerungsreichsten Metropolregionen Deutschlands. Die wirtschaftliche Stärke und der Wohlstand der Metropolregionen drücken sich dabei insbesondere durch die Fähigkeit der Regionen aus, Arbeitsplätze bereitzustellen. Dabei konnte die Metropolregion Hamburg zuletzt die Erwerbstätigkeit deutlich stärker ausbauen als die übrigen Metropolregionen. So lag die Zunahme der Erwerbstätigkeit in Hamburg mit 6,2 % (von 2000 bis 2009) an zweiter Stelle hinter der Münchens mit 7,4 %. Zum Vergleich: Die drittplazierte Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main erfuhr einen Zuwachs von 3,7 % (vgl. Abbildung 1).

Betrachtet man jedoch den längerfristigen Trend der Metropolregion Hamburg so wird deutlich, dass Hamburg lange Zeit lediglich ein im Vergleich zu den übrigen Metropolregionen unterdurchschnittliches Erwerbstätigenwachstum verzeichnete. Die im Vergleich zu den übrigen Metropolregionen überdurchschnittlichen Wachstumsraten der Erwerbstätigkeit sind erst ab etwa dem Jahr 2004 zu beobachten (vgl. Abbildung 1). Was können wir daher für die Zukunft erwarten? Wo liegen die Stärken und Schwächen Hamburgs bei der Bereitstellung von Arbeitsplätzen? Und was muss getan werden, um auch zukünftig eine hohe Zunahme der Arbeitsplätze zu erreichen? Um diese Fragestellung zu analysieren, hat das HWWI in Kooperation mit PricewaterhouseCoopers die Studie »Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten« erstellt.


Zukunftsaussichten der Metropolregion Hamburg

Im Rahmen der Studie wurde das etablierte Modell des HWWI zur Szenarienbildung für die regionale Beschäftigungsentwicklung, welches bereits in Bräuninger et al. (2010a, 2010b, 2008) verwendet wurde, erweitert und auf die Metropolregionen angepasst. Das Modell orientiert sich an den langfristigen Entwicklungen und kommt zu dem Ergebnis, dass für die Metropolregion Hamburg eher eine Rückkehr zum Bundesdurchschnitt, der unterhalb der Wachstumsraten der dynamischen süddeutschen Metropolregionen liegt, zu erwarten ist. Die hohe Erwerbstätigenzunahme der letzten Jahre wäre damit vorüber. Was sind die Hintergründe dafür? Der Vergleich der zentralen Treiber des Erwerbstätigenwachstums der Metropolregionen verdeutlicht die Stärken, aber auch die Schwächen Hamburgs gegenüber anderen Wirtschaftsräumen.

Wandel zur Wissensökonomie

Alle Metropolregionen stehen vor der Herausforderung des Strukturwandels hin zum Dienstleistungssektor und der Expansion der Wissensökonomie, wodurch die Bedeutung des Faktors Wissen im Produktionsprozess und in der Standortkonkurrenz zunehmen. Es ist davon auszugehen, dass der Zuwachs der Beschäftigung zukünftig vor allem in den wissensintensiven Sektoren stattfinden wird. Regionen, welche bereits jetzt stark in wissensintensiven Sektoren vertreten sind, beziehen daraus einen Wettbewerbsvorteil. Dabei sind wissensintensive Sektoren dadurch gekennzeichnet, dass hier besonders häufig hoch qualifizierte Beschäftigte zu finden sind. In Bezug auf die wissensintensiven Industrien kann Hamburg heute schon punkten: So liegt deren Anteil an der Industriebeschäftigung in der Metropolregion Hamburg mit 45,7 % deutlich höher als in den übrigen Metropolregionen, auch vor den dynamischeren Metropolregionen Stuttgart und München. Wichtige Standbeine sind dabei der Flugzeugbau und die Chemische Industrie. Dagegen liegt Hamburg bei den wissensintensiven Dienstleistungen mit einem Anteil von 28,9 % an den Dienstleistungsbeschäftigten zusammen mit Berlin-Brandenburg weit hinter der Konkurrenz zurück (vgl. Abbildung 2).


Zukunftsfaktor Qualifikation

Der zentrale Input für wissensintensive Branchen sind hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Um auch zukünftig konkurrenzfähig zu sein, benötigt Hamburg deshalb genügend Fachkräfte. Die Bevölkerungsprognose bis 2020 für Hamburg fällt vergleichsweise gut aus, was vor allem auf die Zuwanderung zurückzuführen ist. Dabei hat es Hamburg in der jüngeren Vergangenheit auch geschafft, Hochqualifizierte anzuziehen. Dennoch liegt der Anteil Hochqualifizierter an den Beschäftigten in Hamburg mit 9,9 % unter dem der übrigen Metropolregionen. Maßstäbe setzen dabei München mit 17,6 % und Frankfurt/Rhein-Main mit 13 %. Auch der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Hamburg höher als in den meisten anderen Metropolregionen, außer Berlin-Brandenburg. Ebenfalls zeigt sich Aufholbedarf im wissensintensiven Bereich: Die Zahl der Hochschulen ist in der Metropolregion Hamburg gering, es gibt vergleichsweise wenig Studierende je 1 000 Einwohner und nur durchschnittlich viele Lehrende je 1 000 Studierende.

Wenn Hamburg auch in Zukunft erfolgreich sein will, muss es in der Ausbildung von Fachkräften aktiver werden und kann nicht mehr im selben Maße wie bisher darauf bauen, dass genügend Fachkräfte von außen zuwandern werden.


Wissenschaft, Forschung und Entwicklung: Licht und Schatten in der Metropolregion Hamburg

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Wissenschaft. So sind die Zahl der Forschungs- und Entwicklungsbeschäftigten wie auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung je 1 000 Erwerbstätige deutlich geringer als in den meisten anderen Metropolregionen (außer in Berlin-Brandenburg). Doch zumindest stimmt hier die Entwicklungsrichtung: Hamburg konnte sowohl die Beschäftigung als auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren deutlich stärker ausbauen als die übrigen Metropolregionen, ausgenommen dem Vorreiter Stuttgart. Im Bezug auf Forschung und Entwicklung hat Hamburg damit zugelegt, auch wenn das Niveau noch deutlich geringer ist als bei der Konkurrenz, insbesondere aus Süddeutschland.

Dabei gibt es viele Ansatzpunkte, die zukünftig positiv für die Metropolregion genutzt werden können. Die Metropolregion Hamburg kann sich durch verschiedene Standortvorteile positionieren, wie etwa den hohen Anteil der wissensintensiven Industrien und der Spezialisierung auf Sektoren wie Werbung, Marktforschung, Versicherungen oder kreative und künstlerische Tätigkeiten. Außerdem zeigt die Beschäftigungsstruktur, dass die von der Politik geförderten Clusterinitiativen in vielen Facetten den Spezialisierungsvorteilen der Metropolregion entsprechen. Wenn Hamburg jedoch nicht an seiner Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere in Bezug auf Bildung, Wissenschaft und Forschung – arbeitet, so ist zu befürchten, dass die Metropolregion Hamburg wieder auf ein durchschnittliches Wachstum zurückfällt. Die Politik ist gefordert, hier die Weichen in die richtige Richtung zu stellen. Wenn dies gelingt, kann die Metropolregion Hamburg auch zukünftig ein überdurchschnittliches Wachstum realisieren.


Handlungsfelder für die Zukunft Hamburgs

Die Studie hebt hervor, wo die Stärken und Schwächen Hamburgs liegen und was getan werden muss, damit die Metropolregion auch in Zukunft wettbewerbsfähig ist. Aus den Stärken und Schwächen Hamburgs werden vier Handlungsfelder deutlich:

Förderung von Forschung und Entwicklung
Der Vergleich der Metropolregionen zeigt, dass die Metropolregion Hamburg deutlichen Aufholbedarf hinsichtlich der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten hat. Eine Erhöhung der Zahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung sowie eine Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der Industrie, der wissensintensiven Dienstleistungsbranchen und des öffentlichen Sektors sind deshalb unverzichtbar, um die Position der Metropolregion als Standort für wissensintensive Wirtschaftszweige weiter zu verbessern.

Gleichzeitig besteht in der Metropolregion Hamburg Handlungsbedarf angesichts der geringen Zahl von Großforschungseinrichtungen und universitären Sonderforschungsbereichen sowie von Bewilligungen in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Es ist als Standortnachteil zu bewerten, dass es in Hamburg bisher keinen Forschungspark gibt, in dem Unternehmen und öffentliche Akteure in räumlicher Nähe zueinander angesiedelt sind und beispielsweise in Forschungsprojekten kooperieren.

Eng verbunden mit universitätsnahen Forschungsparks sind sogenannte Spinoffs – Unternehmensgründungen aus Forschungsinstituten an den Universitäten. An dieser Schnittstelle gibt es große Potenziale für die Entstehung von wissensbasierten Arbeitsplätzen, daher sollten sie aktiv unterstützt werden.

Sicherung von Fachkräften: Potenziale heben und Zuwanderer anziehen
Für die Metropolregion Hamburg besteht angesichts des fortschreitenden wissensbasierten Strukturwandels Handlungsbedarf zur Sicherung des zukünftigen Arbeitskräfteangebots in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Zwar wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis zum Jahr 2020 durch Zuwanderung voraussichtlich weiter wachsen, jedoch nur in geringem Umfang. Die prioritären Handlungsstrategien in Reaktion auf die demografischen Herausforderungen sind eine Erhöhung des Angebots an Arbeitskräften in allen Altersklassen – insbesondere an qualifizierten Fachkräften – sowie die Steigerung der Produktivität. Hierzu sind Maßnahmen geeignet, welche die Erwerbsquoten und das Arbeitszeitvolumen steigern, das Qualifikationsniveau der Erwerbspersonen in allen Altersklassen erhöhen sowie die Zuwanderung in die Metropolregion
fördern.

Damit fallen in dieses Handlungsfeld Maßnahmen wie etwa die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (zur Steigerung der Erwerbsbeteiligung), Investitionen in die Schul-, Ausbildungs- und Hochschulinfrastruktur (zur Verbesserung der Bildung) und Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Stadt für Zuwanderer aus dem In- und Ausland. Die Attraktivität wird dabei nicht nur durch die sogenannten weichen Standortfaktoren beeinflusst. Für Zuwanderer aus dem Ausland ist darüber hinaus die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen zentral. Hier sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefragt.

Nutzung der Vorteile funktionaler Arbeitsteilung
Die Stadt Hamburg zeichnet sich dadurch aus, dass sie bestimmte Funktionen für die Unternehmen in anderen Teilen der Metropolregion bereitstellt. Dazu gehören Entscheidungs- und Kontrollfunktionen (zum Beispiel die Anwesenheit von Unternehmenszentralen), Innovationsfunktionen (zum Beispiel Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Universitäten) sowie Gateway-Funktionen (zum Beispiel Zugang zu Wissen und überregionaler Infrastruktur). Die Bereitstellung und Weiterentwicklung dieser Funktionen in der Stadt Hamburg begünstigt auch im Umland die Ansiedlung solcher Unternehmen, für welche diese Funktionen große Bedeutung haben.

Umgekehrt ist auch das Umland für die Stadt Hamburg als Arbeitskräftepool (über Pendlerverflechtungen) und als Flächenreservoir für flächenintensive Sektoren von hoher Bedeutung: Metropole und Umland sind aufeinander angewiesen. Durch die Arbeitsteilung zwischen Metropole und Umland können die Vorteile der Agglomeration besser genutzt werden. Dafür ist zentral, dass die Stadt Hamburg ihre Funktionen als Metropole qualitativ hochwertig bereitstellt. Zur Qualitätssteigerung der Metropolfunktion tragen beispielsweise Maßnahmen bei, welche die Ansiedlung von spezialisierten Unternehmensdienstleistern und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in der Hansestadt Hamburg begünstigen, die Universitäten und Bildungseinrichtungen stärken, den Wissensaustausch in der Metropolregion forcieren sowie den Zugang zu Märkten durch Messen und Ausstellungen verbessern. Zu den Metropolfunktionen gehört auch die Bereitstellung von regionaler und überregionaler Infrastruktur. Die regionalen Verkehrsverbindungen sollen durch kurze Fahrtzeiten die Mobilität zwischen Stadt und Umland fördern, sodass die Metropolfunktionen auch im Umland zur Verfügung stehen.


Öffentliche Resonanz der Studie

Die Studie »Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten« wurde im Februar dieses Jahres in einem Pressegespräch von den Autoren des HWWI und bei PricewaterhouseCoopers exklusiv dem Hamburger Abendblatt präsentiert. Der Artikel »HWWI und PWC-Studie: ,Hamburg verliert an Dynamik’ « erschien am 21. Februar 2012 im Hamburger Abendblatt. Die Studie ist die jüngste von mehreren regionalökonomischen Analysen, in denen das HWWI-Prognosemodell zur Berechnung der zukünftigen regionalen Erwerbstätigkeit Anwendung fand. Weitere Studien sind beispielsweise das »Gutachten zu den wirtschaftlichen Grundlagen für die Prognose des Luftverkehrsaufkommens am Verkehrsflughafen München« (Bräuninger et al. 2010a) sowie die Analysen »Arbeitsplätze der Zukunft« für »Deutschland 2018« (Bräuninger et al. 2008) und »Deutschland 2020« (Bräuninger et al. 2010b). Alle Publikationen stießen auf großes Interesse in der Wirtschaft und bei regionalen Akteuren aus Organisationen, Verwaltung und Politik. Zahlreiche Akteure nahmen im Nachgang der Veröffentlichung Kontakt zum HWWI auf, um die Ergebnisse und Lösungsvorschläge der Studien zu diskutieren und Hintergrundinformationen zu erfragen.

Literaturhinweise

Studie: Stiller, S.; Borcherding, A.; Hansen, T.; Reich, N.; Zierahn, U. (2012): Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten, Herausgegeben von PwC in Kooperation mit dem HWWI, Hamburg.

Bräuninger, M.; Schlitte, F.; Stiller, S.; Zierahn, U. (2008): Deutschland 2018 - Die Arbeitsplätze der Zukunft, Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers und HWWI, Frankfurt am Main/Hamburg.

Bräuninger, M.; Biermann, F.; Hinze, J.; Matthies, K.; Schlitte, F.; Stiller, S.; Vöpel, H. (2010a): Gutachten zu den wirtschaftlichen Grundlagen für die Prognose des Luftverkehrsaufkommens am Verkehrsflughafen München, Gutachten im Auftrag des Luftamtes Südbayern, Hamburg.

Bräuninger, M.; Schlitte, F.; Stiller, S.; Zierahn, U. (2010b): Deutschland 2020 – Die Arbeitsplätze der Zukunft, Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers und HWWI.

Feed|back

Die spezielle Verbindung aus Regional- und Wirtschaftskompetenz des HWWI führt immer wieder zu wertvollen Erkenntnissen. Die Analysen unterstützen unsere Berater und Kunden dabei, ein gemeinsames Verständnis von den Chancen und Risiken der Geschäftsfelder zu entwickeln.

Andreas Borcherding, Partner, PricewaterhouseCoopers AG

Mit »Hamburg 2020 - Chancen nutzen, Zukunft gestalten« verbinden wir die bewährte Szenarioanalyse zur künftigen Entwicklung der Metropolregion Hamburg mit den konkreten Handlungsspielräumen von Politik und Wirtschaft. Bereits 2011 hatte unsere gemeinsam mit dem HWWI erstellte bundesweite Studie »Deutschland 2020« zur Entwicklung der Erwerbstätigen große öffentliche Aufmerksamkeit im Land erregt und auch in Hamburg die Frage auf die Agenda gesetzt: Wie kann die Stadt und die Metropolregion noch attraktiver für Arbeitnehmer werden? In vielen Gesprächen wollte man mehr von uns über die Situation in Hamburg und das Umland wissen. Zentral war dabei immer die Frage: Wie können wir in der Metropolregion Hamburg noch besser werden? Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, uns die Ausgangsbasis und die Entwicklungspotentiale der Metropolregion Hamburg noch einmal im Detail anzusehen und haben diese Studie in bewährter Zusammenarbeit zwischen dem HWWI und PwC erstellt.

Als führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Deutschland und Hamburg haben wir selbst ein starkes Interesse an einer positiven Entwicklung der Metropolregion. Hamburg liegt uns am Herzen, und wir möchten mit der Studie unseren Beitrag dazu leisten, dass Hamburg auch in Zukunft mit an der Spitze ist und sich im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland überdurchschnittlich entwickelt.

In der Studie stellen wir zunächst die Ist-Situation dar. In verschiedenen Szenarien prognostizieren wir die Erwerbstätigenentwicklung und geben konkrete Handlungsempfehlungen dazu, wie die Potentiale der Metropolregion Hamburg gehoben und realisiert werden können. Das Wachstumsszenario zeigt dabei die Möglichkeit eines beeindruckenden zusätzlichen Wachstums der Erwerbstätigen in der Region. Gelingt es, den Anteil Hochqualifizierter weiter zu steigern, dann kann das in unserer Prognose gute Wachstum bis 2020 um mehr als ein Viertel zusätzlich gesteigert werden. Wie dies zu erreichen ist, stellen wir in einer Reihe von Handlungsoptionen für Politik und Wirtschaft dar und verstehen diese Punkte als unseren Beitrag zu einer Diskussion um den besten Weg der Metropolregion Hamburg in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.