HWWI/Berenberg-Städteranking. Die 30 größten Städte Deutschlands im Vergleich: Bremen

Bremen belegt im HWWI/Berenberg-Städteranking – etwa gleichauf mit Nürnberg – einen mittleren Platz. Positiv wirken sich auf diese Platzierung die demografischen Prognosen und die Produktivitätszuwächse aus, während sich bei der Beschäftigungsentwicklung ein negativer Trend zeigt. Im Hinblick auf die im Ranking bewerteten Standortfaktoren lassen sich insbesondere Defizite im Bereich der „Erreichbarkeit“ sowie der „Innovationsfähigkeit“ feststellen, die insgesamt hinsichtlich des Vergleichs der Standortfaktoren einen Platz im unteren Drittel der 30 betrachteten Großstädte begründen. Standortvorteile zeigen sich im Bereich „Internationalität“. Bremen ist relativ gut platziert als Destination für Touristen und Studenten aus dem Ausland. Positiv ist im Hinblick auf die Internationalität des Wirtschaftsstandortes Bremen zudem zu bewerten, dass die Integration von Immigranten durch ein regionales Integrationskonzept „Konzeption zur Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen im Lande Bremen von 2007–2011“ gefördert wird. Das Standortimage „Offenheit“ ist ein zentraler Politikbereich zur Stärkung von Bremens Wettbewerbsfähigkeit. Ziel ist es, die Zuwanderung aus dem Ausland und anderen Regionen Deutschlands zu stärken, um dem fortschreitenden Fachkräftemangel und der Alterung der Bevölkerung entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang sind die Familienfreundlichkeit und die Qualität des Bildungssystems weiter zu fördern.

HWWI/Berenberg-Städteranking. Die 30 größten Städte Deutschlands im Vergleich: Bremen