Arbeitskräftemobilität

Wie mobil sind die Arbeitskräfte im Euro-Währungsraum? Alle, die an der Idee, Konzeption und Umsetzung der europäischen Gemeinschaftswährung mittelbar oder unmittelbar beteiligt waren, mussten sich intensiv mit dieser Frage beschäftigen. Aus gutem Grund, denn gemäß dem Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell ist das elementare Kennzeichen eines optimalen Währungs raumes die hohe Mobilität der Produktionsfaktoren.

In dieser Studie untersuchen wir, ob der Druck der Eurokrise das Verhalten der Arbeitskräfte in Europa verändert hat, ob ihre Mobilität also gestiegen ist. Die Euro-Schuldenkrise hätte dann zu einem Reifeprozess in der Währungsunion geführt. Oder sind die alten Befürchtungen zutreffend, dass in der Eurozone neben den Sprachbarrieren auch die Mentalitätsunterschiede eine grenzüberschreitende Arbeitskräftemigration verhindern? Neben einer Reihe weiterer Details zu Migration und Mobilität in Europa untersuchen wir, ob Migranten aus Drittstaaten vorwiegend in die Länder einwandern, auf deren Arbeitsmärkten aktuell eine besonders hohe Nachfrage nach Arbeitskräften herrscht. 

"Arbeitskräftemobilität - Macht der Euro mobil?"

"Labour mobility - Is the euro boosting mobility?"

Pressemitteilung von Berenberg zur Studie vom 2. September 2014 

Ansprechpartnerin

Dr. Christina Boll

Berenberg und HWWI

Die Serie "Strategie 2030 - Vermögen und Leben in der nächsten Generation" analysiert langfristig orientierte volkswirtschaftliche Fragestellungen.

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