Strategie 2030 - Afrika

Beim Stichwort Afrika dachte man lange Zeit nicht an Prosperität und Zukunftsmärkte. Doch seit einigen Jahren ist Afrika auf dem besten Wege, das Image des verlorenen Kontinents abzulegen und sich seinen Platz in der Weltwirtschaft zu suchen.

Der Beginn des 21. Jahrhunderts bedeutet für Afrika nicht nur rein kalendarisch den Aufbruch in ein neues Jahrhundert, es ist die Chance auf eine bessere Zukunft. So wuchs die gesamtafrikanische Wirtschaft in den Jahren 2000–2007 um durchschnittlich 5,6 %, in den »Krisenjahren« 2008 und 2009 dann um 5,2 % beziehungsweise um 2,0 % und somit weiterhin stärker als die Weltwirtschaft, die in diesen Jahren um 3,2 % wuchs beziehungsweise um 1,3 % schrumpfte.

Die Trendwende zeigt sich darin, dass das afrikanische Wachstum seit der Jahrtausendwende über dem Weltdurchschnitt liegt. In den 80er- und 90er-Jahren waren die Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Afrika deutlich niedriger als die durchschnittliche Wachstumsrate der Weltwirtschaft und die der Länder südlich der Sahara wiederum niedriger als die der nordafrikanischen Länder. Dieser Zusammenhang hat sich in der Periode 2000–2008 umgekehrt, wobei im Jahr 2009 wiederum die nordafrikanischen Länder schneller gewachsen sind.

Teil 11 "Strategie 2030 - Afrika"

Berenberg und HWWI

Die Serie "Strategie 2030 - Vermögen und Leben in der nächsten Generation" analysiert langfristig orientierte volkswirtschaftliche Fragestellungen.

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Pressemitteilung

vom 27. Mai 2010

zur Studie "Strategie 2030 - Afrika"