Strategie 2030 – Staatsschulden

Vor zehn Jahren erreichte die globale Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Höhepunkt. Mit den Konjunkturprogrammen und den direkten Hilfen für angeschlagene Finanzinstitute haben die Regierungen schwere finanzielle Lasten auf sich genommen. Teile der zuvor privaten Schulden wurden in öffentliche Schulden umgewandelt. In der Eurozone hat die Staatsschuldenquote im Zeitraum 2008 bis 2018 um 14,5 Prozentpunkte auf knapp 85 % des BIP zugelegt. Im gleichen Zeitraum ist die Schuldenquote der großen Industrienationen (G7) um 27 Prozentpunkte auf rund 117 % gestiegen. Einen großen Anteil an diesem kräftigen Anstieg hatten die USA, deren Schuldenstand im entsprechenden Zeitraum um 31 Prozentpunkte auf über 100 % des BIP nach oben geschossen ist. Japan ist Schuldenspitzenreiter unter den Industrieländern. Die Staatsschulden beliefen sich 2017 auf über 230 %.

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Englische Version der Gesamtstudie

Pressemitteilung zur Studie vom 21.01.2019

HWWI-Autoren der Studie

Prof. Dr. Henning Vöpel
Maike Cotterell

Berenberg und HWWI

Die Serie "Strategie 2030 - Vermögen und Leben in der nächsten Generation" analysiert langfristig orientierte volkswirtschaftliche Fragestellungen.

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