Städtische Räume

Olympische Spiele in Hamburg? Die wichtigsten Fakten und Argumente im Überblick

13.04.2015 | Partnerpublikation

Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben wird. Danach geht es in den internationalen Entscheid mit Bewerbern wie Boston, Paris oder Istanbul.

Die Zustimmung der Bevölkerung gilt als ein entscheidendes Kriterium für den DOSB. Insoweit ist es wichtig, die Argumente für oder gegen Olympische Spiele abzuwägen. Denn die Ausrichtung bedeutet eine gewaltige Investition, die alternativ in andere Projekte getätigt werden könnte. Schätzungen der Kosten belaufen sich auf rund sechs Milliarden Euro, von denen allerdings der Bund rund zwei Drittel tragen würde. Im Gegenzug gibt es weltweit kein Ereignis, das eine solche Aufmerksamkeit auf eine Stadt und eine Region lenkt wie Olympi- sche Spiele. Die mediale und sozio-ökonomische Reichweite des Sports hat sich in den letzten Jahren weltweit nochmal stark erhöht. Entsprechend groß sind die potenziellen Effekte. Was also bringen Olympische Spiele für Hamburg wirklich?