HWWI Update

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 08 2014


Arbeitskräftemobilität in Europa: Macht der Euro mobil?

Von Christina Boll und Julian Sebastian Leppin

In einer gemeinsamen Studie mit Berenberg hat das HWWI die Wanderungsströme in Europa in den Krisenjahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Menschen gehen nach wie vor dorthin, wo die Jobs sind. Auf die gemeinsame Währung kommt es dafür nicht an. Allerdings haben sich die Wanderungsströme unter der Krise gedreht.

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Wohnen und arbeiten in Hamburg – heute und vor 25 Jahren

Von Linus Holtermann und Alkis Henri Otto

Mit der Studie „L(i)ebenswertes Hamburg: Wohnen und arbeiten in Hamburg  – heute und vor 25 Jahren“ hat das HWWI im Auftrag der Hamburger Sparkasse die Entwicklung Hamburgs im letzten Vierteljahrhundert analysiert. Die Historie zeigt dabei, dass regionaler wirtschaftlicher Erfolg kein selbsterhaltender Prozess ist, sondern dass es dafür eines stetigen Strukturwandels und Erneuerungsprozesses bedarf.

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Deutschland lebt von der Substanz

Von Christian Growitsch

Die Politik der Wohltaten steuert die Bundesrepublik in die falsche Richtung. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik sollte nachhaltig und mit einer klaren ordnungspolitischen Ausrichtung gestaltet werden.

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HWWI Update 08 - Beilage 2014


Große regionale Unterschiede beim Siedlungsabfallaufkommen

Von Friso Schlitte und Sven Schulze

Die Bundesländer sind verpflichtet, den von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern beseitigten Abfall jährlich zu bilanzieren. Sowohl die mengenmäßige Entwicklung einzelner Abfallfraktionen als auch die Zusammensetzung der gesammelten Mengen sind dabei von großer Bedeutung für die Planung in allen abfallwirtschaftlichen Unternehmen.

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Konjunkturaussichten haben sich eingetrübt

Von Anja Rossen

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und nach unten revidiert. Die Entwicklung im Euroraum ist momentan durch eine geringe Dynamik gekennzeichnet und das außenwirtschaftliche Umfeld liefert insgesamt kaum expansive Impulse. Gleichzeitig haben die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten größere Unsicherheiten verursacht, sodass der erhoffte Investitionsaufschwung ausgeblieben ist. Auf Basis dieser Entwicklung und unter der Annahme, dass die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten nicht eskaliert und ein Abrutschen in die Deflation erfolgreich von der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindert werden kann, rechnen wir für das Jahr 2014 nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 %. Nichtsdestotrotz steht die deutsche Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Fundament und auch die Weltkonjunktur sollte sich im nächsten Jahr insgesamt wieder kräftiger zeigen, sodass für 2015 ein Wachstum von 2,0 % zu erwarten ist.

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HWWI Update 07 2014


Versicherungen in Zeiten der Krise

Von Hendrik Hüning und Henning Vöpel

Mit der Studie „Versicherungen in Zeiten der Krise – Szenarien der Weltwirtschaft und Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft“ hat das HWWI im Auftrag von Aon Deutschland die Lage und künftige Entwicklung der Weltwirtschaft in Form von Szenarien analysiert. Vieles deutet auf eine Erholung der Weltwirtschaft nach den langanhaltenden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 hin. Dennoch sind die Risiken groß. Die anhaltend hohe Unsicherheit bezüglich der globalen Ungleichgewichte und einem Exit der Zentralbanken aus der ultra-lockeren Geldpolitik belastet nicht zuletzt auch das Versicherungsgeschäft.

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Deutschland 2030 – Florierende Metropolregionen haben im Wettbewerb um Köpfe die besseren Karten

Von Friso Schlitte

Bedingt durch den demografischen Wandel, welcher sich insbesondere nach 2020 stark negativ auf die deutsche Erwerbsbevölkerung auswirkt, wird auch die Zahl der Erwerbstätigen bis zum Jahr 2030 in Deutschland zurückgehen. Dabei wird sich die Erwerbstätigkeit in den verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich entwickeln. Einige wenige Regionen – allen voran die Metropolregion München – können weiterhin mit steigenden Erwerbstätigenzahlen rechnen. In vielen ländlichen, strukturschwachen Regionen ist hingegen ein deutlicher Rückgang zu erwarten.

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Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte

Von Isabel Sünner

Am 3. und 4. Juli 2014 hat das HWWI im Auftrag des Maritimen Kompetenzzentrums (MARIKO) einen Workshop zum Thema „Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte“ in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel ausgerichtet.

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Demografie und Wirtschaft

Von Malte Hoffmann

Bereits zum siebten Mal haben das HWWI und das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels unter der Leitung von Dr. Christina Boll und Prof. Dr. Thusnelda Tivig am 18. Juni 2014 ein gemeinsames Forschungsseminar veranstaltet.

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BDO International Business Compass 2014: Infrastruktur

Von André Wolf

Die als BRIC zusammengefasste Ländergruppe Brasilien, Russland, Indien und China hat in den letzten Jahren mit spektakulären Wachstumszahlen Schlagzeilen gemacht. Weniger Aufmerksamkeit wurde bisher der Entwicklung der dortigen Infrastruktur als langfristige Determinante von Standortqualität zugewendet. Im Rahmen des BDO International Business 2014 wurde die Infrastruktur von Ländern in den drei Teilsegmenten Verkehr, Energieversorgung und Information/Kommunikation auf der Basis von Indizes bewertet.

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Glückliches Deutschland

Von Thomas Straubhaar

Als vor neun Jahren das HWWI gegründet wurde, war Deutschland der „kranke Mann“ Europas. Die Arbeitslosigkeit überschritt die fünf Millionengrenze. Pessimismus dominierte das Lebensgefühl. Angst vor der Globalisierung und Sorge vor dem Strukturwandel prägten die wirtschaftspolitischen Diskussionen. Seither hat sich sowohl die Selbst- wie auch die Fremdwahrnehmung völlig verändert.

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