HWWI Update

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 10 2014


Deutschland trotz verlangsamter Dynamik auf Potenzialpfad

Von Anja Rossen

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % und für das Jahr 2015 von 1,3 %.

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Zweite Zukunftswerkstatt Familienunternehmen

Von Sara Mercedes Hildenbrand

Familienunternehmen zeichnen sich durch eine hohe Verbundenheit zu ihren Mitarbeitern aus, schreiben Zusammenhalt groß und gelten weithin als beständige und verlässliche Arbeitgeber. Dennoch scheitern Familienunternehmen oftmals daran, diese positiven Attribute nach außen zu kommunizieren und gezielt zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern einzusetzen. Entgegen der einst von Henry Ford formulierten Empfehlung „Wer nicht wirbt, stirbt!“ sind Familienunternehmen eher zurückhaltend, was die gezielte Bewerbung ihres Unternehmens als Familienunternehmen betrifft. Eine Vielzahl verzichtet bewusst auf die Kommunikation des Faktors Familie.

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Soziale und institutionelle Einflussfaktoren auf die Studienwahl

Von Alexandra Kloß

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hochschulreife steht eine der wichtigsten Entscheidungen eines jungen Menschen: Wie soll der weitere Lebensweg gestaltet werden? Soll ein Beruf erlernt oder ein Studium aufgenommen werden? Welches Studienfach soll gegebenenfalls an welcher Hochschule ausgewählt werden? Die Promotion fragt, welche Einflussfaktoren auf diese wegweisende Entscheidung wirken.

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HWWI Update 10 - Beilage 2014


Die volkswirtschaftliche Dimension von Kraftwerksstilllegungen: Eine Simulation der Effekte induzierter Strompreiserhöhungen

Von Christian Growitsch und André Wolf

Eine ordnungsrechtlich erzwungene Stilllegung von Kohlekraftwerken hätte Konsequenzen, die weit über die Energiewirtschaft hinausreichen. Staatliche Eingriffe in den deutschen Kraftwerkspark beeinflussen unmittelbar die Preisbildung an der Strombörse und damit auch die Strompreise der Endverbraucher. Eigene Simulationen zeigen, dass eine zusätzliche Stilllegung von etwa 10 Gigawatt (GW) installierter Kraftwerksleistung in den Bereichen Braun- und Steinkohle im Zeitraum 2020-2030 über Strompreiserhöhungen jährliche Wertschöpfungsverluste in Milliardenhöhe auslösen könnte.

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HWWI Update 09 2014


Gemeinsam für den Wandel: Ein Plädoyer für eine deutsch-chinesische Investitionspartnerschaft

Von Christian Growitsch, Lars Wenzel und André Wolf

China steht in seiner Entwicklung vor einem Scheideweg: Will das Land die Schattenseiten seines wirtschaftlichen Erfolges in den Griff bekommen, muss die Wende hin zu einer ressourcenbewussten Wirtschaftsweise gelingen. Deutsche Investoren könnten dabei mit ihrer Erfahrung aus eigenem Interesse Unterstützung leisten. Voraussetzung sind stabile Rahmenbedingungen für ausländische Investoren in China.

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Auswirkungen von Extremwetterereignissen

Von Malte Jahn

Die Modellierung von Extremwettereignissen stellt Ökonomen vor eine Herausforderung. Kurzfristig ist der aggregierte Effekt auf die Wertschöpfung (Rückgang durch Schäden, Zunahme durch Beseitigung der Schäden) oft  neutral oder nicht eindeutig. Langfristig wirkt sich eine Risikozunahme jedoch negativ aus.

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Die Elterngeldreform: Eine kurze Einschätzung

Von Christina Boll und Miriam Beblo

Um Eltern mehr Gestaltungsfreiräume bei der Erwerbs- und Familienarbeit zu geben und eine gleichmäßigere Aufteilung zwischen den Geschlechtern zu stimulieren, plant die Bundesregierung eine Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes. Der Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus soll im kommenden Jahr in Kraft treten.

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