HWWI Update

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 06 2014


Bewerberdiskriminierung am Ausbildungsmarkt

Von Jan Schneider

Die duale Berufsausbildung ist ein zentrales Handlungsfeld im Konzept zur Fachkräftesicherung, mit dem die Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit bis zum Jahr 2025 bis zu 300.000 zusätzliche Fachkräfte gewinnen möchte. Doch die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist weiterhin rückläufig; Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme, in manchen Branchen und Regionen deutet sich ein akutes Problem beim Fachkräftenachwuchs an. Dies liegt auch daran, dass die Betriebe bei der Besetzung ihrer Lehrstellen durch Diskriminierung wertvolles Potenzial unberücksichtigt lassen, wie eine Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt.

Weiterlesen

Russlands Bedeutung für Deutschland und Hamburg

Von Anja Rossen

Seit dem Konflikt um die Krim haben sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine deutlich verschärft. Weitere Handelseinschränkungen oder Sanktionen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) sind möglich. Eine aktuelle HWWI-Studie im Auftrag der Hamburger Sparkasse untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und insbesondere in Hamburg haben könnte.

Weiterlesen

Konjunkturaufschwung festigt sich

Von Anja Rossen

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen. Die Binnenkonjunktur wird hierbei nach wie vor der Wachstumstreiber sein.

Weiterlesen

HWWI Update 06 - Beilage 2014


Brasilien und die Fußball-WM 2014

Von Henning Vöpel

Am 12. Juni begann mit dem Eröffnungsspiel in São Paulo die 20. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In zwei Jahren wird Brasilien erneut im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, wenn Rio de Janeiro Gastgeber der XXXI. Olympischen Sommerspiele sein wird. Brasilien bietet sich damit die Chance, sich der Welt als leistungsstarkes, sicheres und modernes Land zu präsentieren. Doch im Vorfeld der WM ist es in weiten Teilen der Bevölkerung zu massiven Protesten gegen die politische Führung des Landes gekommen. Obwohl kaum ein Land so sport- und insbesondere fußballbegeistert ist wie Brasilien, sehen viele in der WM ein Symbol für Korruption und Misswirtschaft. Eine aktuelle Studie von HWWI und Berenberg gibt Einblick in die wirtschaftlichen Dimensionen dieser WM und wagt eine Prognose über den Weltmeister.

Weiterlesen

HWWI Update 05 2014


Kein Raum für Wind und Sonne? Das Zögern beim Stromnetzausbau und die Ursachen

Von André Wolf

Deutschlands Wende hin zu grünem Strom umfasst vielmehr als nur Anpassungen im Kraftwerkspark. Der veränderte Erzeugungsmix bringt auch erhebliche Anforderungen an Netzkapazitäten und -management mit sich. Die Anstrengungen im Netzausbau haben spät begonnen und geschehen nach wie vor in sehr mäßigem Tempo. Die Gründe sind einerseits in gesetzgeberischen Details, zu einem wesentlichen Teil aber auch in mangelnder Akzeptanz auf Seiten der Bevölkerung zu finden.

Weiterlesen

Umdenken bei der Zukunftssicherheit europäischer Sozialsysteme

Von Christina Benita Wilke und Michael Bräuninger

Die Schuldenkrise hat gezeigt, dass die Sozialsysteme in Europa, die zum Teil auch durch Schulden finanziert wurden, unter Druck stehen. Zusätzlich werden die Folgen des demografischen Wandels immer mehr spürbar. Eine HWWI-Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) beschäftigt sich mit der Frage, wie zukunftsfest die europäischen Sozialstaaten vor diesem Hintergrund noch sind.

Weiterlesen

HWWI-Tagung: Familienunternehmen als Arbeitgeber der Zukunft?

Von Henrik Harms

Familienunternehmen werden im öffentlichen Diskurs überwiegend mit positiven Attributen besetzt. Ihnen werden eine langfristige Orientierung statt kurzfristigem Gewinnstreben und eine Fokussierung auf den generationenübergreifenden Erhalt des Unternehmens zugesprochen. Allerdings wird ihnen auch eine geringe Dynamik sowie eine Verhaftung an ihren bisherigen Geschäftsmodellen zugeschreiben und sie werden als hoch emotionale Einheiten gesehen, die Rationalität häufig zugunsten ihres Bauchgefühls „opfern“.

Weiterlesen