HWWI Update

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

Aktuelle Ausgabe: HWWI Update 07 2014


Versicherungen in Zeiten der Krise

Von Hendrik Hüning und Henning Vöpel

Mit der Studie „Versicherungen in Zeiten der Krise – Szenarien der Weltwirtschaft und Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft“ hat das HWWI im Auftrag von Aon Deutschland die Lage und künftige Entwicklung der Weltwirtschaft in Form von Szenarien analysiert. Vieles deutet auf eine Erholung der Weltwirtschaft nach den langanhaltenden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 hin. Dennoch sind die Risiken groß. Die anhaltend hohe Unsicherheit bezüglich der globalen Ungleichgewichte und einem Exit der Zentralbanken aus der ultra-lockeren Geldpolitik belastet nicht zuletzt auch das Versicherungsgeschäft.

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Deutschland 2030 – Florierende Metropolregionen haben im Wettbewerb um Köpfe die besseren Karten

Von Friso Schlitte

Bedingt durch den demografischen Wandel, welcher sich insbesondere nach 2020 stark negativ auf die deutsche Erwerbsbevölkerung auswirkt, wird auch die Zahl der Erwerbstätigen bis zum Jahr 2030 in Deutschland zurückgehen. Dabei wird sich die Erwerbstätigkeit in den verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich entwickeln. Einige wenige Regionen – allen voran die Metropolregion München – können weiterhin mit steigenden Erwerbstätigenzahlen rechnen. In vielen ländlichen, strukturschwachen Regionen ist hingegen ein deutlicher Rückgang zu erwarten.

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Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte

Von Isabel Sünner

Am 3. und 4. Juli 2014 hat das HWWI im Auftrag des Maritimen Kompetenzzentrums (MARIKO) einen Workshop zum Thema „Offshore-Windenergie – Potenziale für interregionale Projekte“ in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel ausgerichtet.

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Demografie und Wirtschaft

Von Malte Hoffmann

Bereits zum siebten Mal haben das HWWI und das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels unter der Leitung von Dr. Christina Boll und Prof. Dr. Thusnelda Tivig am 18. Juni 2014 ein gemeinsames Forschungsseminar veranstaltet.

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BDO International Business Compass 2014: Infrastruktur

Von André Wolf

Die als BRIC zusammengefasste Ländergruppe Brasilien, Russland, Indien und China hat in den letzten Jahren mit spektakulären Wachstumszahlen Schlagzeilen gemacht. Weniger Aufmerksamkeit wurde bisher der Entwicklung der dortigen Infrastruktur als langfristige Determinante von Standortqualität zugewendet. Im Rahmen des BDO International Business 2014 wurde die Infrastruktur von Ländern in den drei Teilsegmenten Verkehr, Energieversorgung und Information/Kommunikation auf der Basis von Indizes bewertet.

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Glückliches Deutschland

Von Thomas Straubhaar

Als vor neun Jahren das HWWI gegründet wurde, war Deutschland der „kranke Mann“ Europas. Die Arbeitslosigkeit überschritt die fünf Millionengrenze. Pessimismus dominierte das Lebensgefühl. Angst vor der Globalisierung und Sorge vor dem Strukturwandel prägten die wirtschaftspolitischen Diskussionen. Seither hat sich sowohl die Selbst- wie auch die Fremdwahrnehmung völlig verändert.

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HWWI Update 06 2014


Bewerberdiskriminierung am Ausbildungsmarkt

Von Jan Schneider

Die duale Berufsausbildung ist ein zentrales Handlungsfeld im Konzept zur Fachkräftesicherung, mit dem die Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit bis zum Jahr 2025 bis zu 300.000 zusätzliche Fachkräfte gewinnen möchte. Doch die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist weiterhin rückläufig; Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme, in manchen Branchen und Regionen deutet sich ein akutes Problem beim Fachkräftenachwuchs an. Dies liegt auch daran, dass die Betriebe bei der Besetzung ihrer Lehrstellen durch Diskriminierung wertvolles Potenzial unberücksichtigt lassen, wie eine Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt.

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Russlands Bedeutung für Deutschland und Hamburg

Von Anja Rossen

Seit dem Konflikt um die Krim haben sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine deutlich verschärft. Weitere Handelseinschränkungen oder Sanktionen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) sind möglich. Eine aktuelle HWWI-Studie im Auftrag der Hamburger Sparkasse untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und insbesondere in Hamburg haben könnte.

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Konjunkturaufschwung festigt sich

Von Anja Rossen

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen. Die Binnenkonjunktur wird hierbei nach wie vor der Wachstumstreiber sein.

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HWWI Update 06 - Beilage 2014


Brasilien und die Fußball-WM 2014

Von Henning Vöpel

Am 12. Juni begann mit dem Eröffnungsspiel in São Paulo die 20. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In zwei Jahren wird Brasilien erneut im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, wenn Rio de Janeiro Gastgeber der XXXI. Olympischen Sommerspiele sein wird. Brasilien bietet sich damit die Chance, sich der Welt als leistungsstarkes, sicheres und modernes Land zu präsentieren. Doch im Vorfeld der WM ist es in weiten Teilen der Bevölkerung zu massiven Protesten gegen die politische Führung des Landes gekommen. Obwohl kaum ein Land so sport- und insbesondere fußballbegeistert ist wie Brasilien, sehen viele in der WM ein Symbol für Korruption und Misswirtschaft. Eine aktuelle Studie von HWWI und Berenberg gibt Einblick in die wirtschaftlichen Dimensionen dieser WM und wagt eine Prognose über den Weltmeister.

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