Nachrichtenübersicht

27. März 2015
Update 03 2015

Der Ölmarkt in Bewegung

Seit letztem Sommer sind die Rohölpreise kräftig gefallen. So ist der Brentpreis zwischen Juni 2014 und Ende Februar 2015 um 46 % zurückgegangen. In der Spitze lag der Rückgang sogar bei rund 60 % (Anfang Januar 2015)...
25. März 2015
HWWI Update

Deutsche Wirtschaft gewinnt durch Sondereinflüsse deutlicher an Fahrt

von Anja Rossen
Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Aufgrund des stärker als erwarteten Wachstums im Schlussquartal 2014 und infolge entlastender Sondereinflüsse wird für 2015 nunmehr ein Wachstum von 1,9 % erwartet. Mit Belebung der Weltwirtschaft und der Investitionstätigkeit in Deutschland wird das Wachstum auch im Jahr 2016 kräftig ausfallen und mit rund 1 ¾ % nur geringfügig niedriger sein als in diesem Jahr.
25. März 2015
HWWI Update

Green versus greener: Zur Kategorisierung grüner Wachstumspfade

von Andreas Marcus Röhlig, Marie-Christin Rische, Jana Stöver
Grünes Wachstum (green growth) hat in den letzten Jahren zusehends an Aufmerksamkeit gewonnen und wird vielfach als aussichtsreicher Ansatz zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklung (sustainable development) erachtet. Neben den spürbar werdenden Auswirkungen des Klimawandels sowie der fortwährenden Zerstörung wichtiger Ökosysteme und der Verknappung essenzieller Ressourcen sind dabei auch die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise prägend für den aktuellen Diskurs.
25. März 2015
HWWI Update

Der Ölmarkt in Bewegung

von Christian Growitsch, Leon Leschus
Seit letztem Sommer sind die Rohölpreise kräftig gefallen. So ist der Brentpreis zwischen Juni 2014 und Ende Februar 2015 um 46 % zurückgegangen. In der Spitze lag der Rückgang sogar bei rund 60 % (Anfang Januar 2015). Zu den niedrigeren Ölpreisen hat vor allem das gestiegene weltweite Ölangebot beigetragen. Mit dem Fracking-Verfahren gelang es den USA in den letzten Jahren, so viel Öl zu fördern wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
11. März 2015
HWWI Standpunkt

Die Rückkehr der Geschichte und die Zukunft der Globalisierung

von Henning Vöpel
Kurz nach dem Ende des Kalten Krieges verkündete der US-amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama im Jahr 1992 das mutmaßliche „Ende der Geschichte“: Mit dem Sieg des Kapitalismus über den Kommunismus hätten sich im Sinne der Hegelschen Dialektik alle historischen Widersprüche zu einer Synthese der Freiheit und Demokratie aufgelöst. Die anschließend einsetzende Globalisierung schien die These vom Ende der Geschichte zu bestätigen. Es herrschten fortan die globalen Märkte nach rein ökonomischen Erwägungen − rational, anonym und ahistorisch.
10. März 2015
Pressemitteilung

Teureres Öl ließ den HWWI-Rohstoffpreisindex ansteigen

Im Februar stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Vormonat auf US-Dollar-Basis um 10,6 % und in Euro notierte er um 13,3 % höher. Im letzten Monat verteuerte sich Rohöl, nachdem es sich zuvor über mehrere Monate hinweg stark verbilligt hatte.
3. März 2015
Pressemitteilung vom 03. März 2015

Deutsche Wirtschaft gewinnt durch Sondereinflüsse deutlicher an Fahrt

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Aufgrund des stärker als erwarteten Wachstums im Schlussquartal 2014 und infolge entlastender Sondereinflüsse wird für 2015 nunmehr ein Wachstum von 1,9 % erwartet.
3. März 2015
Pressemitteilung

Deutsche Wirtschaft gewinnt durch Sondereinflüsse deutlicher an Fahrt

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Aufgrund des stärker als erwarteten Wachstums im Schlussquartal 2014 und infolge entlastender Sondereinflüsse wird für 2015 nunmehr ein Wachstum von 1,9 % erwartet. Mit Belebung der Weltwirtschaft und der Investitionstätigkeit in Deutschland wird das Wachstum auch im Jahr 2016 kräftig ausfallen und mit rund 1 ¾ % nur geringfügig niedriger sein als in diesem Jahr.
27. Februar 2015
Update 02 2015

Olympische Spiele: Hamburg kann nachhaltig profitieren

Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung ...
26. Februar 2015
HWWI Update

Was zieht die Hochqualifizierten in die Städte?

von Anja Rossen
Regionen, die für mobile und gut ausgebildete Fachkräfte attraktiv sind, haben einen bedeutenden Standortvorteil: Mit der Zuwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften steigen die regionalen Wachstumsaussichten. Angesichts des demografischen Wandels wird sich der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunehmend verschärfen. Hierbei üben Städte aufgrund der großen und breit gefächerten Arbeitsnachfrage eine starke Anziehungskraft auf Arbeitskräfte aus anderen Regionen aus und fungieren damit als Arbeitsmarktzentren.
26. Februar 2015
HWWI Update

Bildung ist nicht alles! Elterliche Zeitgestaltung und kindlicher Schulerfolg

von Christina Boll, Malte Hoffmann
Der Befund, dass in Deutschland der Familienhintergrund einen starken Einfluss auf den kindlichen Schulerfolg und den weiteren Lebensverlauf hat, wird in regelmäßigen Abständen immer wieder bestätigt. So erreichen Kinder, deren Eltern einen Hauptschulabschluss haben, relativ seltener einen Hochschulabschluss als Kinder, deren Eltern über einen höheren Bildungsabschluss verfügen. Unter der Annahme, dass das kindliche Potenzial unabhängig vom sozio-ökonomischen Status der Eltern ist, indiziert die Beobachtung Potenzialverschwendung, die langfristig negative Konsequenzen für das Individuum und auch die Volkswirtschaft mit sich führt.
26. Februar 2015
HWWI Update

Olympische Spiele: Hamburg kann nachhaltig profitieren

von Henning Vöpel
Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben wird. Danach geht es in den internationalen Entscheid mit Bewerbern wie Boston, Paris oder Istanbul.
13. Februar 2015
Neue Partnerpublikation

Olympische Spiele in Hamburg? Die wichtigsten Fakten und Argumente im Überblick

Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheiden, ob sich Deutschland mit Hamburg oder Berlin um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben wird. Danach geht es in den internationalen Entscheid mit Bewerbern wie Boston, Paris oder Istanbul.
5. Februar 2015
Pressemitteilung

Starke Rückgänge beim HWWI-Rohstoffpreisindex setzten sich aufgrund des sinkenden Ölpreises weiter fort

Im Januar ist der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Monatsdurchschnitt Dezember 2014 auf US-Dollar-Basis um 17 % und in Euro um 11,8 % stark gesunken. Dieser Rückgang lässt sich vor allem durch die Rohölpreise erklären.
30. Januar 2015
Update 01 2015

Freihandel nach der Krise: Wie geht es weiter?

Nach der beschleunigten Globalisierung in den letzten zwanzig Jahren und der globalen Finanzkrise 2008/09 steht die Weltwirtschaft vor einer neuen Ordnung. Der Weg dorthin ist gekennzeichnet durch geopolitische Konflikte, protektionistische Maßnahmen und Währungsturbulenzen. Eine ähnliche Konstellation gab es nach der großen Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren.
30. Januar 2015
HWWI Update

Konjunkturthemen 2015

von Anja Rossen
Nach einem enttäuschenden Jahr 2014 wird in diesem Jahr eine Reihe von Themen von wichtiger Bedeutung für die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft sein. Bereits zu Beginn des Jahres ist einiges passiert: Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn, die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, massenhaft Staatsanleihen aufzukaufen, in Griechenland hat die reformkritische Linkspartei Syriza die Wahlen gewonnen und der Ölpreis ist unter die 50 US-Dollar-Marke gerutscht.
30. Januar 2015
HWWI Update

Wie kann grünes Wachstum adäquat gemessen werden?

von Katharina Stepping, Jana Stöver
Alternativen zur kohlenstoffabhängigen Wirtschaftsweise werden aktuell international und auf höchster politischer Ebene diskutiert. Der Debatte liegt dabei die zweifellos richtige Annahme zugrunde, dass ein wesentlicher Teil der ökonomischen Aktivität von Naturkapital und Umweltdienstleistungen abhängt sowie zu deren Degradierung beiträgt und dass diese das menschliche Wohl entscheidend beeinflussen. Es ist dennoch ein bedeutender Richtungswechsel im Verständnis von Wachstum und Entwicklung, den Beitrag der Umwelt zur (sozio-)ökonomischen Entwicklung zu messen und Politiken danach auszurichten.
30. Januar 2015
HWWI Update

Freihandel nach der Krise: Wie geht es weiter?

von Johannes Puckelwald, Henning Vöpel, André Wolf
Nach der beschleunigten Globalisierung in den letzten zwanzig Jahren und der globalen Finanzkrise 2008/09 steht die Weltwirtschaft vor einer neuen Ordnung. Der Weg dorthin ist gekennzeichnet durch geopolitische Konflikte, protektionistische Maßnahmen und Währungsturbulenzen. Eine ähnliche Konstellation gab es nach der großen Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Vor diesem Hintergrund analysiert eine neue Studie des HWWI und der Privatbank Berenberg, vor welcher Zukunft der Freihandel steht. Auch das Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) stellt potenziell einen wichtigen Baustein der neuen globalen Ordnung dar.
29. Januar 2015
HWWI Research Paper

It's not all about parents' education, it also matters what they do. Parents' employment and children's school success in Germany

von Christina Boll, Malte Hoffmann
In this paper, we use GSOEP data to explore whether parents’ employment has an extra effect on the school achievement of their children, beyond the well-established effects of education, income and demography. First, we test whether the source of income or parents’ unemployment determine children’s school achievements. Second, we analyze the effect of job prestige and factors of societal engagement on children’s performance. Our results indicate no clear income associations but the existence of an employment channel as well as a social channel from mothers to their kids. A negative role model for girls is found for maternal housework. Moreover, the fathers’ job prestige is substantial.
20. Januar 2015
Neue Partnerpublikation

Strategie 2030 - Freihandel

Die Privatbank Berenberg und das HWWI haben in ihrer Studienreihe „Strategie 2030 – Vermögen und Leben in der nächsten Generation“ das Thema Freihandel untersucht. Die Autoren beleuchten nicht nur die potenziellen Wachstums- und Beschäftigungswirkungen, sondern analysieren auch die Elemente des transatlantischen Abkommens.
20. Januar 2015
HWWI Research Paper

A Location Quotient-based Interregional Input-Output (IRIOLQ) Framework

von Malte Jahn
The regionalization of national input-output tables is a major issue in regional science as corresponding regional data is often unavailable. In this paper, a framework is developed to estimate intra- and interregional input-output tables. The intraregional estimates are based on the wellaccepted FLQ method. The interregional estimates include gravity model-based estimates to account for geographical distances between the regions. The estimates are embedded in an interregional accounting framework which ensures consistency of regional values with the national aggregates. The framework is applied to the German economy of 2010. We are able to show the importance of taking into account interregional input-output relations in the derivation of (regional) demand multipliers.
19. Januar 2015
HWWI Standpunkt

Die überforderte Geldpolitik: Droht das Ende der Euro-Rettungsstrategie?

von Henning Vöpel
Es mehren sich die Anzeichen, dass die bisherige Euro-Rettungsstrategie an ihre Grenzen stößt: an die Grenzen der Wirksamkeit, an die Grenzen der Legitimation und damit an die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Die erneute Diskussion um einen Austritt Griechenlands, der verzweifelte Schritt der Schweizer Nationalbank und die bevorstehende US-Zinswende bringen die Euro-Rettungspolitik in arge Bedrängnis. Im Mittelpunkt des Ganzen: die Europäische Zentralbank (EZB).
14. Januar 2015
Pressemitteilung

Energierohstoffe, Getreide und Eisenerz verbilligten sich 2014 kräftig

Der HWWI-Rohstoffpreisindex auf US-Dollar-Basis ist im Jahresdurchschnitt 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 7 % gesunken. Auf Euro-Basis reduzierte er sich um 7,4 %. Wesentlicher Grund für diesen Rückgang war der gesunkene Ölpreis, da Rohöl im Index eine große Rolle spielt. So sank der Index für Rohöl um 7,2 % (in Euro: -7,7 %). Insgesamt reduzierte sich der Index für Energierohstoffe um 7,5 % (in Euro: -8 %), wobei sich Kohle um ...