Nachrichtenübersicht

11. Juni 2013
Pressemitteilung

Wiederbelebung der deutschen Konjunktur

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Unverändert wird für 2013 mit einem Wirtschafts-wachstum von ½ % gerechnet und für 2014 mit einem von 1 ½ bis 2 %. Verschiedene Indikatoren sprechen dafür, dass sich die deutsche Konjunktur nach dem Abschwung im vergangenen Jahr wieder stabilisiert hat. Mit dem Nachlassen der kontraktiven Wirkungen in der Eurozone wird sich die Auslandsnachfrage insgesamt wiederbeleben und die Unternehmen dürften dann auch ihre Investitionszurückhaltung aufgeben. Überdies stützen weiterhin der private Konsum und der Wohnungsbau die Binnennachfrage. Flammt die Krise im Euroraum nicht wieder auf, bestehen Chancen für eine Erholung der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte und einen weiteren Aufschwung im kommenden Jahr. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich zwar eingetrübt, bleibt aber weiterhin robust. Der Preisauftrieb hat sich deutlich verlangsamt und dürfte in diesem Jahr deutlich und im nächsten Jahr geringfügig unterhalb der 2-Prozent-Stabilitäts-Marke bleiben.
11. Juni 2013
Pressemitteilung vom 11.06.2013

Wiederbelebung der deutschen Konjunktur

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Unverändert wird für 2013 mit einem Wirtschaftswachstum von ½ % gerechnet und für 2014 mit einem von 1 ½ bis 2 %. Verschiedene Indikatoren sprechen dafür, dass sich die deutsche Konjunktur nach dem Abschwung im vergangenen Jahr wieder stabilisiert hat.
6. Juni 2013
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex leicht gestiegen

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist im Mai im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Auf US-Dollar-Basis nahm der Index um 0,3 % zu während er in Euro berechnet um 0,7 % anstieg. Verglichen mit dem Niveau des Vorjahres notiert der Index um 4,9 % (in Euro: -6,1 %) tiefer. Die Teilindizes folgten dabei keinem einheitlichen Trend. Während der Index für Nahrungs- und Genussmittel um 1,1 % (in Euro: +1,5 %) sowie der Energierohstoff-Index um 0,7 % (in Euro: +1,1 %) stiegen, fiel der Index für ...
5. Juni 2013
HWWI Research Paper

Sektorale und regionale Betroffenheit durch den Klimawandel am Beispiel der Metropolregion Hamburg

von Xenia Frei, Julia Kowalewski
Die Bemühungen zur Vermeidung des Klimawandels konnten nicht verhindern, dass auch in Deutschland mit Klimaänderungen gerechnet werden muss. Ein elementarer Teil der entstandenen Anpassungsforschung beschäftigt sich mit besonders gefährdeten Sektoren. Die Verletzlichkeit eines Sektors durch den Klimawandel wird als Vulnerabilität bezeichnet. Derzeit existiert eine Vielzahl an Studien, welche die vulnerablen Sektoren einer Region identifizieren und Handlungsempfehlungen ableiten. Es gibt jedoch kaum regionsübergreifende Ansätze, die es Entscheidungsträgern ermöglichen, Sektoren und Regionen miteinander zu vergleichen und die gleichzeitig schnell und einfach an neue Erkenntnisse der Klimafolgenforschung angepasst werden können. Ein solches Vergleichsinstrument in der Form eines Betroffenheitsindex wird in dieser Studie dargestellt. Dieser berücksichtigt sowohl die Sensitivitäten von Wirtschaftssektoren als auch die von Regionen aufgrund ihrer Sektorstruktur und ihre Exposition gegenüber Klimaänderungen. Die Anwendung des Index wird am Beispiel von vier Kreisen der Metropolregion Hamburg sowie der Hansestadt Hamburg demonstriert.
5. Juni 2013
Partnerpublikation

L(i)ebenswertes Hamburg. Wohnen heute und in Zukunft

Steigende Miet- und Kaufpreise am Hamburger Wohnungsmarkt – aber auch in anderen Großstädten der Bundesrepublik – haben eine Debatte über die Lage am Immobilienmarkt entfacht. Wie ist die Lage am Hamburger Wohnungsmarkt und wie wird sich die Wohnungsmarktsituation künftig gestalten? Diesen Fragen geht eine aktuelle Partnerstudie der Hamburger Sparkasse und des HWWI nach.
3. Juni 2013
Studie

Ungenutzte Arbeitskräftepotenziale in Deutschland: Maßnahmen und Effekte

Angesichts alternder Bevölkerungen und zugleich steigender Qualifikationsanforderungen in globalisierten Märkten schärft sich zunehmend die Sensibilität von Unternehmen und Politik für das Problem begehrter Arbeits- und Fachkräfte...
31. Mai 2013
Update 05 2013

Wie heizen wir morgen? Fakten, Trends und Perspektiven für Heiztechniken bis 2030

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 eine umfassende Energiewende umzusetzen. Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen sollen drastisch reduziert und der Anteil erneuerbarer Energien deutlich erhöht werden. Hierzu müssen alle Verbrauchssektoren beitragen, auch der Haushaltssektor.
30. Mai 2013
HWWI Update

Wie heizen wir morgen? Fakten, Trends und Perspektiven für Heiztechniken bis 2030

von Lars Ehrlich, Michael Bräuninger
Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 eine umfassende Energiewende umzusetzen. Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen sollen drastisch reduziert und der Anteil erneuerbarer Energien deutlich erhöht werden. Hierzu müssen alle Verbrauchssektoren beitragen, auch der Haushaltssektor. Das HWWI hat in Zusammenarbeit mit Shell und dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) eine Studie erstellt, die Optionen und Perspektiven von Heiztechniken und Energie im Haushalt- beziehungsweise Wohnungssektor auslotet.
30. Mai 2013
HWWI Update

Entwicklungen bei Altpapierpreisen und deren Preisindices

von Sven Schulze, Friso Schlitte
Altpapier ist schon seit geraumer Zeit ein gefragter Sekundärrohstoff. In Deutschland wird Altpapier in hohem Maße getrennt von anderen Abfällen erfasst und zurückgeholt. Die Preise für die verschiedenen Altpapiersorten unterliegen im Zeitablauf dabei merklichen Schwankungen. Gegenstand der im Folgenden zusammengefassten Untersuchung waren die Preisentwicklungen ausgewählter Altpapiersorten und ihrer Wiedergabe in Preisindizes.
30. Mai 2013
HWWI Update

Geburten und Kinderwünsche in Deutschland

von Christina Boll
Seit 2009 wird im Rahmen der „Gesamtevaluation von ehe- und familienbezogenen Leistungen“, einem mehrjährigen Forschungsprojekt initiiert vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF), erstmals eine umfassende Analyse der Wirkung staatlicher Leistungen und Maßnahmen auf bestimmte familienpolitische Ziele durchgeführt. Zusammen mit dem Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (Münster), der Universitäten Köln und Duisburg-Essen sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (Mannheim) veröffentlichte das HWWI dazu eine erste Teilstudie.
27. Mai 2013
Auftragsstudie

Ursachen von Preispeaks, -einbrüchen und -trends bei mineralischen Rohstoffen

Metalle und Industrieminerale werden in den industrialisierten Volkswirtschaften für unterschiedliche Verwendungen eingesetzt, wie beispielsweise Stahl für den Hausbau, Phosphat für die Düngemittelproduktion, Kupfer für Stromleitungen oder Aluminium für den Autobau. Die Studie erfasst die Preisentwicklung von 32 Rohstoffen auf Monatsbasis, teilweise bis zurück in die 1920er Jahre.
23. Mai 2013
Partnerpublikation

Einzelhandel im Wandel

Der Einzelhandel steht vor bedeutenden Umwälzungen. Der Kampf um den Kunden und um sein Geld wird härter. Davon ist allein schon aufgrund des bevorstehenden Bevölkerungsrückgangs bei nur leicht steigenden, vielleicht sogar stagnierenden verfügbaren Einkommen sicher auszugehen. Diese Studie beleuchtet, welchen Herausforderungen sich insbesondere der stationäre Einzelhandel in Zukunft wird stellen müssen.
22. Mai 2013
HWWI Standpunkt

Piraten: Beim Grundeinkommen auf richtigem Kurs!

von Thomas Straubhaar
Die Piraten haben auf ihrem Parteitag ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle gefordert. Piratenchef Bernd Schlömer wünscht sich die „schrittweise Einführung von 100 bis 200 Euro Sockeleinkommen“, das man „dann vielleicht hochfährt bis 400 Euro“. Das Grundeinkommen müsse an Bedürftigkeitsprüfungen gekoppelt werden und solle um ein Wohngeld aufgestockt werden.
17. Mai 2013
Pressemitteilung

4. Projektworkshop zum Modellprojekt „ThürReg“ liefert Zwischenergebnisse

Wie können Arbeitssuchende besser beraten und vermittelt werden? Wie können Regionen zukunftsfähig gestaltet und Fachkräfte für diese gewonnen werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung am 15. Mai 2013 beim 4. Projektworkshop des Projektes „ThürReg: Ein Modellprojekt zur Förderung von Innovation und Beschäftigung“ im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der Universität Erfurt. Das Projekt besteht seit November 2012 unter der Leitung von Dr. Johannes Jaenicke von der Erfurter Niederlassung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), welches zusammen mit der Optionskommune Schmalkalden-Meiningen Projektinitiator ist.
15. Mai 2013
HWWI Policy Paper

Wachsender Pflegebedarf in Hamburg – Situation erwerbstätiger Pflegender und Herausforderungen für Hamburger Unternehmen

von Christina Boll, Susanne Hensel-Börner, Malte Hoffmann, Nora Reich
Hamburg wird in den nächsten Jahrzehnten dem bundesweiten Trend zu einem Anstieg sowohl der Zahl der älteren Personen als auch deren Anteil an der Bevölkerung folgen. Während im Jahr 2010 334.000 Einwohner Hamburgs mindestens 65 Jahre alt waren, werden es im Jahr 2030 etwa 417.000 Personen sein. Da ältere Menschen ein erhöhtes Risiko für Pflegebedürftigkeit aufweisen, wird mit einer Zunahme an pflegebedürftigen Personen in Hamburg in den kommenden Jahrzehnten gerechnet. Im Jahr 2011 waren mehr als 47.000 Personen in Hamburg als pflegebedürftig registriert, von denen knapp 19.000 allein durch Angehörige gepflegt wurden. Diese Form der Pflege hat gegenüber der ambulanten Pflege und der stationären Dauerpflege in den letzten Jahren den stärksten Zuwachs erfahren. Bei konstanten Anteilen der Versorgungsformen wird sich die Zahl der allein durch Angehörige gepflegten Personen auf etwa 22.000 im Jahr 2030 erhöhen. Da Angehörige im erwerbsfähigen Alter vermehrt erwerbstätig sein werden, ist von einer Zunahme der Bedeutung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in Hamburg auszugehen. Weil eine mangelnde Vereinbarkeit mit negativen betrieblichen Auswirkungen verbunden ist, stellt sich für Hamburger Betriebe die Frage nach den Merkmalen pflegender Beschäftigter sowie nach Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Präsentation zur Studie
13. Mai 2013
HWWI Policy Paper

Marktchancen in Indien – Maritime Wirtschaft

von Franziska Biermann, Raphaela Cordes, Gunnar Geyer
Die deutschen Exporte Richtung Indien (10,38 Mrd. EUR) haben derzeit einen Anteil von 0,95 % an den gesamten deutschen Ausfuhren. Als Absatzmarkt spielt das Land, auch aufgrund des geringen Pro-Kopf Einkommens, noch eine vergleichsweise geringe Rolle. Dennoch ergeben sich mittel- bis langfristig große Wachstumschancen, vor allem aufgrund der Marktgröße und der noch geringen Marktsättigung. 68,7 % der 1.190 Mio. Einwohner (2010) lebt von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. Allerdings hat sich in den Jahren von 2004 bis 2009 mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von durchschnittlich 8,5 % eine konsumstarke Ober- und Mittelschicht gebildet, die, auch wenn sie derzeit nur einen geringen Anteil der Bevölkerung ausmacht, einen großen potenziellen Absatzmarkt vor allem für die Konsumgüterindustrie und die Energiewirtschaft bietet.
13. Mai 2013
Studie

Shell BDH Hauswärme-Studie Klimaschutz im Wohnungssektor – wie heizen wir morgen?

Leitthema der neuen Shell BDH Hauswärme-Studie ist die Weiterentwicklung von häuslicher Wärmeerzeugung durch Heiztechnik und Energie. Dabei werden die Potenziale der aktuellen und neuen Heiztechniken dargestellt und Szenarien für die kommenden 20 Jahre - in Hinblick auf deren Beitrag zur Energiewende - erstellt.
9. Mai 2013
HWWI Standpunkt

Deutschland hat die Wahl

von Thomas Straubhaar
Deutschland steht vor der Wahl. Am 22. September wird der Bundestag neu bestellt. Zwei Themen werden die Entscheidung bestimmen: Soll Deutschland am Euro festhalten und sollen die Steuern erhöht werden? Nimmt man die Wahlprogramme der Opposition, müsste es um Deutschland ganz schlecht stehen. Nur ein abrupter Kurswechsel könne noch das Schlimmste verhindern. Nüchtern betrachtet, ist das Gegenteil richtig. Deutschland geht es besser als jemals zuvor seit der Wiedervereinigung. Für eine fundamentale Änderung weder in die eine Richtung - weg mit dem Euro,  noch in die andere - hin zu höheren Steuern, gibt es überzeugende Argumente.
7. Mai 2013
HWWI Standpunkt

„Spanische Verhältnisse“ in der Bundesliga – braucht der Fußball „Financial Fairplay“?

von Henning Vöpel
Mit Bayern München und Borussia Dortmund stehen in diesem Jahr erstmals zwei deutsche Vereine im Finale der Champions League - ein großer Erfolg für den deutschen Fußball und die Bundesliga. Doch nicht zufällig wird gleichzeitig eine Diskussion über „spanische Verhältnisse“ in der Bundesliga geführt: Werden Bayern und Dortmund – ­ähnlich wie Barcelona und Madrid in Spanien – auf Jahre hinaus die Meisterschaft unter sich ausmachen – und die Bundesliga dadurch langweilig? Schon in dieser Saison war die Meisterschaft in der Bundesliga früh entschieden und das Niveau hinter Bayern und Dortmund eher schwach. Stehen Ausgeglichenheit der nationalen Liga und Wettbewerbsfähigkeit in internationalen Wettbewerben in einem Zielkonflikt zueinander?
7. Mai 2013
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex hat weiter nachgegeben

Der HWWI-Rohstoffpreisindex gab im April im Vergleich zum Vormonat auf US-Dollar-Basis um 3,6 % und in Euro um 4,1 % nach. Damit liegt der Index um gut 12 % (in Euro: -11,4 %) unter seinem Niveau von vor einem Jahr. Der Preisrückgang, der im Wesentlichen durch die verschlechterten Aussichten für die Weltkonjunktur ausgelöst wurde, betraf nahezu alle Rohstoffe. Im Monatsdurchschnitt liegt der Index ohne Energie so niedrig wie zuletzt im Juli 2010. Am stärksten verbilligte sich im April ...
29. April 2013
Pressemitteilung

Mehr Kinder durch mehr Familienpolitik?

Teilstudie zum Thema Fertilität im Rahmen der „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen“ veröffentlicht
29. April 2013
HWWI Policy Paper

Altpapier: Preisentwicklungen und Preisindizes

von Michael Bräuninger, Arno Hantzsche, Friso Schlitte, Sven Schulze
Altpapier ist bereits seit Längerem ein gefragter Sekundärrohstoff. In der Papierproduktion kommt er in großem Umfang zum Einsatz und wird zugleich mittels etablierter Erfassungssysteme in Deutschland in hohem Maße getrennt von anderen Fraktionen zurückgeholt. Zwar unterliegen die Preise für die verschiedenen Altpapiersorten im Zeitablauf merklichen Schwankungen. Jedoch hat dies in der Vergangenheit der Rückholung und dem Recycling von Altpapier keinen Abbruch getan. Gegenstand der Studie sind die Preisentwicklungen ausgewählter Altpapiersorten und deren Abbildung in Preisindizes. Die Fragestellungen sind dabei, inwieweit diese Indizes die Preisentwicklungen gut abbilden, ob ihnen dies gleichermaßen gelingt oder ob es beobachtbare und im Laufe der Zeit veränderliche Abweichungen gibt.
29. April 2013
Gutachten

Geburten und Kinderwünsche in Deutschland: Bestandsaufnahme, Einflussfaktoren und Datenquellen

Eine Teilstudie zum Thema Fertilität im Rahmen der „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen“ untersucht, wie die ehe- und familienbezogenen Leistungen und Maßnahmen auf das Geburtenverhalten in Deutschland wirken und und welche sonstigen Faktoren die Entscheidung zu (weiteren) Kindern beeinflussen.
29. April 2013
Update 04 2013

HWWI/Berenberg Städteranking 2013

Die Entwicklung der größten deutschen Städte gestaltet sich weiterhin positiv. Insbesondere Städte tragen aufgrund ihrer Sogwirkung auf hochqualifizierte Arbeitskräfte und Unternehmen aus dem In- und Ausland in erheblichem Maße zur deutschen Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Jahr 2010 wurden 31,9 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts in den 30 größten Städten erwirtschaftet. Das HWWI/Berenberg Städteranking vergleicht ...
26. April 2013
HWWI Standpunkt

Wer braucht (noch) den Euro?

von Thomas Straubhaar
In der Diskussion, ob Deutschland mit einem Festhalten am Euro oder mit einer Rückkehr zur D-Mark eine bessere Zukunft vor sich hat, dominiert die Meinung, der Euro habe seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren. Man hat Angst, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis eine (Hyper-)Inflation das Geldvermögen vernichtet habe. Deshalb kaufen sich viele Deutsche Sachwerte, wie Immobilien, Gold oder Schmuck. Sie wollen sich gegen einen befürchteten Wertverlust ihres Geldes durch Inflation schützen. Nur so ist erklärbar, wieso der deutsche Aktienleitindex, der Dax, im letzten Jahr 30 Prozent zulegte, obwohl die Wirtschaft praktisch stagnierte und das Bruttoinlandprodukt um weniger als ein Prozent wuchs. Völlig vernachlässigt werden in der deutschen Diskussion die beiden anderen Geldfunktionen des Euro: die Vergleichs- und die Transaktionsfunktion.
26. April 2013
HWWI Update

Zehn Jahre Agenda 2010: Vollbeschäftigung ist keine Utopie

von Michael Bräuninger, Jochen Michaelis
Der Erfolg der vor zehn Jahren eingeleiteten Hartz-Reformen ist unter Ökonomen wenig umstritten. Auf politischer Ebene ist die größte bundesdeutsche Arbeitsmarktreform der Nachkriegszeit jedoch Objekt heftiger Auseinandersetzungen. Da es sich um einen bunten Strauß an Maßnahmen handelte, lohnt sich ein differenzierender Blick auf die einzelnen Bestandteile.
26. April 2013
HWWI Update

Wachstumsmarkt Medizintechnik

von Henning Vöpel
Die globale Nachfrage nach Gesundheit wird in den nächsten Jahren weiter steigen, infolge der eher moderat wachsenden Weltwirtschaft jedoch leicht gedämpft. Im Bereich der öffentlich finanzierten langlebigen Medizintechnik dürfte sich ein stärkerer Investitionszyklus herausbilden. Insbesondere Investitionen in neuere Produkte könnten vermehrt in die Zukunft verschoben werden. Dies sind die Ergebnisse einer HWWI-Studie im Auftrag der HSH Nordbank.
26. April 2013
HWWI Update

HWWI/Berenberg Städteranking 2013

von Mark-Oliver Teuber, Jan Wedemeier
Die Entwicklung der größten deutschen Städte gestaltet sich weiterhin positiv. Insbesondere Städte tragen aufgrund ihrer Sogwirkung auf hochqualifizierte Arbeitskräfte und Unternehmen aus dem In- und Ausland in erheblichem Maße zur deutschen Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Jahr 2010 wurden 31,9 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts in den 30 größten Städten erwirtschaftet. Das HWWI/Berenberg Städteranking vergleicht im Jahr 2013 bereits zum dritten Mal die Entwicklung und Zukunftsfähigkeit dieser Städte.
25. April 2013
HWWI Policy Report

Die Bedeutung des industriellen Sektors in der Freien und Hansestadt Hamburg

von Julia Kowalewski, Mark-Oliver Teuber
Die Hamburger Industrieunternehmen sind ein bedeutender Faktor für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Hansestadt und dem gesamten Umland. Durch eine weitreichende Branchenvielfalt bildet die Hamburger Industrie den vollständigen Wertschöpfungsprozess ab. Zudem leistet sie einen wesentlichen Beitrag zu Einkommens-, Körperschafts- und Kommunalsteuern. Ein besonderer Schwerpunkt der Hansestadt liegt zum Beispiel im Bereich des Luft- und Raumfahrzeugbaus. Aber auch andere, teilweise stark exportorientierte Industrien, bilden einen wichtigen Baustein für die ökonomische Struktur Hamburgs. Der sich mit zunehmendem Tempo beschleunigende Ausbau der erneuerbaren Energien im Zuge der Energiewende ist ein besonderer Treiber für die weitere Entwicklung des entsprechenden Hamburger Industriezweiges. Die zukünftige Entwicklung der Industrie in Hamburg wird vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Globalisierung stattfinden, in der insbesondere stark exportabhänge Branchen in erheblichem Maße von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängig sind. Dabei wird die ökonomische Entwicklung in Hamburg entscheidend von dem Strukturwandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, der zunehmenden Integration von Wirtschaftsräumen über Handel und Faktormobilität sowie dem demografischen Wandel beeinflusst. Im nationalen und internationalen Standortwettbewerb können Regionen vor allem von prosperierenden Zentren profitieren, die positive Effekte auf ihr Umland ausstrahlen. Diese Einflüsse gehen auf räumliche Verflechtungen, beispielsweise durch Arbeits- und Kapitalmobilität, den interregionalen Handel und Unternehmenskooperationen zurück. Somit hat neben Hamburg selbst auch die Metropolregion künftig gute Voraussetzungen von einer sich dynamisch entwickelnden Wirtschaft in der Hansestadt zu profitieren. Inwieweit die Industrieunternehmen von dieser Entwicklung betroffen sein werden, soll im Rahmen der vorliegenden Studie näher betrachtet werden.
18. April 2013
Partnerpublikation

HWWI/Berenberg-Städteranking 2013: Die 30 größten Städte Deutschlands im Vergleich

Die größten deutschen Städte erfuhren in den vergangenen Jahren eine wirtschaftliche Entwicklung, die über dem Bundesdurchschnitt lag. So erholten sich die 30 betrachteten Städte schneller von der Finanzkrise und der darauf folgenden Krise der Realwirtschaft ab 2008 als Deutschland insgesamt: Die 30 Städte hatten in 2010 ihr durchschnittliches Produktivitätsniveau ...
17. April 2013
Partnerpublikation

Zwischen Dollar und Renminbi – Die Zukunft des Euro im globalen Wirtschaftssystem

Die Stabilität des Euro wird die künftige Entwicklung des deutschen Außenhandels stark beeinflussen und damit auch für den Handelsplatz Hamburg zur kritischen Größe. Für die deutsche Außenwirtschaft überwiegen die positiven Effekte des Euro deutlich. Auch die Weltwirtschaft würde von einem stabilen Euro profitieren.
12. April 2013
HWWI Standpunkt

Der lange Weg von Hamburg nach Skandinavien wird endlich kürzer

von Jan Wedemeier

Die so genannte Vogelfluglinie – die Verbindung zwischen Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen auf Seeland über Falster und Lolland nach Deutschland – feiert dieses Jahr ihr 50. Jubiläum. Heute ist die Vogelfluglinie mit ihren 300 km die direkteste Verkehrsverbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen über die Ostsee, um Güter, Innovationen und Wissen zwischen den beiden Metropolregionen zu transferieren. Der Bau der Vogelfluglinie vor 50 Jahren hat die europäische Integration von Skandinavien nach Westeuropa damals stark vorangetrieben. Die räumliche Verknüpfung wurde schnell zu einem wichtigen Meilenstein im transeuropäischen Verkehrsnetz.

5. April 2013
HWWI Standpunkt

Der Staat hat genug - Wege zu mehr Gerechtigkeit

von Thomas Straubhaar
Der Staat braucht nicht mehr Geld. Er hat genug. Das ist nicht eine ideologische Forderung ewig gestriger Neoliberaler. Es ist die Meinung von über 90 Prozent der Deutschen Mitte März. Und es geht dabei nicht um den alten Streit „weniger Staat und mehr Markt“. Die Deutschen wollen einen besseren, leistungsfähigeren und gerechteren Staat. Mehr als 90 Prozent will, dass der Staat sein Geld klüger als bislang ausgibt und künftig vor allem mehr für Bildung investiert. Die Logik des gesunden Menschenverstands der Bevölkerung ist einfach: Allein schon knappe Mittel nicht zu verschwenden, sondern besser zu verwenden, sorgt für mehr Gerechtigkeit, weil dann mehr Geld für eine Umverteilung von reich zu arm zur Verfügung steht. Ob jung oder alt, ob Frau oder Mann, ob arm oder reich – alle müssen bessere Chancen haben, ihre Talente und Fähigkeiten einzubringen um aufzusteigen und damit nicht nur den individuellen, sondern auch den gesellschaftlichen Wohlstand zu steigern. Das zu ermöglichen, muss das Ziel staatlichen Handelns sein.
4. April 2013
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex gibt nach

Der HWWI-Rohstoffpreisindex sank im März im Vergleich zum Vormonat auf US-Dollar-Basis um 4,6 %, während er in Euro um 1,7 % nachgab. Damit liegt der Index um gut 12 % (in Euro: -10,5 %) unter dem Niveau des vorherigen Jahres. Die Preisrückgänge, die wesentlich durch die verschlechterten Aussichten für die Weltkonjunktur ausgelöst wurden, betrafen nahezu alle Rohstoffe. Am stärksten reduzierte sich mit 6,2 % (in Euro: -3,3 %) der Index für Nicht-Eisen-Metalle, gefolgt vom Index für Rohöl, der um 5 % (in Euro: -2,1 %) zurückging. Der Getreideindex ...
27. März 2013
Partnerpublikation

Globale Absatzmärkte der deutschen Medizintechnik - Prognose 2020

Die HWWI-Studie im Auftrag der HSH Nordbank AG untersucht die Nachfrage nach Medizintechnik bis 2020. Insgesamt wird die Nachfrage deutlich steigen, auch wenn sie voraussichtlich bis 2015 durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise und die aktuelle Schuldenkrise in Europa gedämpft wird.
25. März 2013
Update 03 2013

Zur Ökonomie von Klimawandel und Anpassung in Hamburg

Nach herrschender wissenschaftlicher Meinung sind der Klimawandel und einige seiner Folgen mittlerweile nicht mehr abzuwenden. Neben dem weiter vorhandenen Bedarf zum Schutz des Klimas ergibt sich damit auch eine zunehmende Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel.
25. März 2013
HWWI Update

HWWI Thüringen: Erfolgreicher Start des Modellprojektes ThürReg

von Johannes Jaenicke
Wie können Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitslose in bedarfsdeckende stabile Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden? Wie lässt sich eine verbesserte Berufsorientierung der Schüler erreichen und der Fachkräftebedarf in einer vom demographischen Wandel betroffenen Region sichern? Wie kann die Identifikation von innovativen Clustern für mehr Beschäftigung genutzt werden?
25. März 2013
HWWI Update

Chancen, aber auch Risiken für Aufschwung in Deutschland

von Jörg Hinze
Nach konjunktureller Abschwächung im Laufe von 2012 ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal spürbar gesunken. Die deutsche Wirtschaft ist damit mit einem negativen Überhang von -0,3 % ins Jahr 2013 gestartet. Hauptgrund für den Abschwung war die sich ausbreitende Rezession im Euroraum, der sich auch die deutsche Wirtschaft nicht entziehen konnte.
25. März 2013
HWWI Update

Zur Ökonomie von Klimawandel und Anpassung in Hamburg

von Julia Kowalewski, Sven Schulze
Nach herrschender wissenschaftlicher Meinung sind der Klimawandel und einige seiner Folgen mittlerweile nicht mehr abzuwenden. Neben dem weiter vorhandenen Bedarf zum Schutz des Klimas ergibt sich damit auch eine zunehmende Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel.
21. März 2013
HWWI Policy Paper

Unterwertige Beschäftigung von Akademikerinnen und Akademikern – Umfang, Ursachen, Einkommenseffekte und Beitrag zur geschlechtsspezifischen Lohnlücke

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
Unter deutschen Akademikern und Akademikern existiert in nennenswertem Ausmaß unterwertige Beschäftigung in Form formaler Überqualifikation für den ausgeübten Job. Rund ein Drittel der Personen beiderlei Geschlechts war im Jahr 2010, gemessen am mittleren Bildungsniveau der beruflichen Vergleichsgruppe, überqualifiziert beschäftigt. Mit der Unterwertigkeit gehen Einkommenseinbußen einher, die für Akademikerinnen sogar noch höher ausfallen als für Akademiker. Nicht nur ist die Lohnstrafe unterwertiger Beschäftigung für Akademikerinnen höher, zugleich ist es auch die Lohnprämie adäquater Beschäftigung. Unterwertigkeit ist aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und individueller Sicht der Betroffenen nachteilig. Politik und Unternehmen müssen daher ein Interesse daran haben, den Umfang der Unterwertigkeit zu reduzieren.
21. März 2013
HWWI Standpunkt

Fracking in Deutschland: Ja, nein, vielleicht?

von Sven Schulze
Fracking wird in Deutschland derzeit intensiv diskutiert. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Hydraulic Fracturing um eine Methode zum Abbau von Gasvorkommen in Tongesteinsformationen. Diese werden mit einem Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien aufgebrochen, um an das Schiefergas zu gelangen. Kernpunkt der Diskussionen über das Fracking ist nun die Abwägung zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.