Nachrichtenübersicht

10. April 2014
HWWI Standpunkt

Nationalismus bedroht Wohlstand

von Thomas Straubhaar
Schneller, höher, weiter. Fenster voller Möglichkeiten öffneten sich, als im Übergang von den Achtziger- zu den Neunzigerjahren der Eiserne Vorhang fiel und der Kalte Krieg seinen Schrecken verlor. Grenzen verschwanden, nationale Fesseln wurden gesprengt, der Weltmarkt war das neue Maß aller Dinge. Die Krimkrise macht schlagartig klar, wie schnell Geschichte wieder aufleben kann.
9. April 2014
Neue Studie

Zur Zukunftsfestigkeit der europäischen Sozialstaaten

Alle europäischen Staaten altern. Durch den demografischen Wandel werden die Sozialausgaben für Ältere in vielen Ländern der Europäischen Union in den kommenden Jahren enorm ansteigen, sofern keine rechtzeitigen Anpassungen an diese Entwicklung erfolgen. Wie zukunftsfest sind die europäischen Sozialstaaten?
8. April 2014
Partnerpublikation

Stromtransport in Deutschland: Rahmenbedingungen und Perspektiven

Der Prozess der Energiewende stellt gänzlich neue Anforderungen an den Stromtransport in Deutschland. Wie sind die Umwälzungen in diesem Bereich aus technischer, volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Perspektive zu bewerten? Und welche politischen Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten?
7. April 2014
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex ist leicht gesunken

Im März ist der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Monatsdurchschnitt Februar auf US-Dollar-Basis leicht um 0,5 % und in Euro um 1,7 % gesunken. Damit notiert der Index in US-Dollar auf seinem Stand von vor einem Jahr, wohingegen er in Euro um 6,2 % darunter liegt. Zu dem Rückgang beim Index trugen vor allem Metalle und die Energierohstoffe bei. So verbilligte sich Kohle um 4 % (in Euro: -5,2 %), gleichzeitig sank auch der Unterindex für Eisenerz und Stahlschrott ...
24. März 2014
Update 03 2014

Entwicklung der Überqualifikation unter ost- und westdeutschen Beschäftigten

Angesichts des schrumpfenden Arbeitskräfteangebotes durch eine alternde Bevölkerung ist es von zunehmender Bedeutung, bereits vorhandene Qualifikationen von Beschäftigten möglichst effizient einzusetzen. Doch trotz knapper Fachkräfte in einigen Arbeitsmarktsegmenten
ist ein Teil der deutschen Beschäftigten im Job formal überqualifiziert.
19. März 2014
HWWI Update

Gekommen um zu bleiben? Die aktuelle Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien

von Dragos Radu, Max Friedrich Steinhardt
Seit 2010 verzeichnet Deutschland wieder eine substantielle Nettozuwanderung aus dem Ausland, die vor allem durch eine starke Zuwanderung aus Osteuropa getrieben wird. Damit verbunden sind aktuell kontroverse Diskussionen über die Einwanderung von Rumänen und Bulgaren, die sich mit möglichen negativen Implikationen für den deutschen Wohlfahrtsstaat befassen.
19. März 2014
HWWI Update

Entwicklung der Überqualifikation unter ost- und westdeutschen Beschäftigten

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
Angesichts des schrumpfenden Arbeitskräfteangebotes durch eine alternde Bevölkerung ist es von zunehmender Bedeutung, bereits vorhandene Qualifikationen von Beschäftigten möglichst effizient einzusetzen. Doch trotz knapper Fachkräfte in einigen Arbeitsmarktsegmenten ist ein Teil der deutschen Beschäftigten im Job formal überqualifiziert.
14. März 2014
HWWI Standpunkt

Deutschland und der FC Bayern spielen nicht in der selben Liga

von Thomas Straubhaar
Wie viel Anmaßung darf sich die Ökonomik eigentlich noch leisten? Da machen renommierte Experten das Deutschland-Bashing zum beliebten Medienthema. Die einen stellen die Deutschen an den Pranger, weil sie viel zu viel exportieren würden, viel mehr als sie importieren. Die anderen werfen den Deutschen vor, sie würden viel zu viel sparen und zu wenig investieren. Einig ist man sich, dass in beiden Fällen Deutschland ein Herd fundamentaler Probleme für die Weltwirtschaft darstelle. Was für ein Trugschluss!
13. März 2014
Publikation

Mittelstandsbericht 2013

Im Bremen präsentiert sich der Mittelstand als stabile Säule einer insgesamt positiven Wirtschaftsentwicklung im Land. Zu diesem Ergebnis kommt der Mittelstandsbericht 2013, den das HWWI zusammen mit Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen erstellt hat.
10. März 2014
Pressemitteilung 10.03.2014

Konjunktur nimmt Fahrt auf

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Angesichts der bislang weitgehend wie prognostiziert eingetretenen Entwicklung sowie unveränderter Rahmenbedingungen wird für 2014 weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7 % gerechnet, für 2015 mit einem von rund 2 %. Im vergangenen Jahr hat die deutsche Wirtschaft auf ihren Wachstumspfad zurück gefunden und...
10. März 2014
Pressemitteilung

Konjunktur nimmt Fahrt auf

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Angesichts der bislang weitgehend wie prognostiziert eingetretenen Entwicklung sowie unveränderter Rahmenbedingungen wird für 2014 weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7 % gerechnet, für 2015 mit einem von rund 2 %. Im vergangenen Jahr hat die deutsche Wirtschaft auf ihren Wachstumspfad zurück gefunden und ist im vierten Quartal mit 0,4 % erneut gewachsen. Dennoch fiel die Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts im Jahresdurchschnitt mit 0,4 % insgesamt verhalten aus. Ursächlich dafür war die Wachstumsschwäche zu Jahresbeginn. Im Jahresverlauf hat sich nicht nur das Wachstumstempo verändert, sondern auch die Struktur: Im Gegensatz zu den Vorquartalen wurde die Konjunktur im vierten Quartal vor allem von den Exporten und den Anlageinvestitionen getragen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich das ganze Jahr über in guter Verfassung. Die positive Beschäftigungsentwicklung und die steigenden Löhne haben bei gleichzeitig geringem Preisanstieg von nur 1,5 % zu einer deutlichen Erhöhung des privaten Konsums von 0,9 % beigetragen.
7. März 2014
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex leicht gestiegen

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist im Monatsdurchschnitt im Februar im Vergleich zum Vormonat um 2 % auf US-Dollarbasis leicht angestiegen. Dieser Anstieg fiel in Euro mit 1,7 % etwas geringer aus. Am stärksten erhöhten sich mit 15,2 % (in Euro: +14,7 %) die Preise für Genussmittel im Index. Die Energierohstoffe haben sich im letzten Monat um 2,3 % (in Euro: +1,9 %) verteuert. Im Gegensatz dazu sind die Industrierohstoffe um 2,1 % (in Euro: -2,4 %) gesunken.
3. März 2014
HWWI Standpunkt

Das Diktat der Alten

von Thomas Straubhaar
„Merkel und Gabriel wollen nicht gestalten, sie wollen gefallen – und sei es um den Preis der Zukunftsfähigkeit.“ Wie sehr dieser Vorwurf zutrifft, lässt sich bei der geplanten Rentenreform veranschaulichen.
20. Februar 2014
HWWI Standpunkt

Investoren und Mäzene im Fußball - eine Typologie externer Kapitalgeber

von Stefan Prigge, Henning Vöpel
Drei aktuelle Beispiele zeigen, dass die Diskussion um externe Kapitalgeber im Fußball an praktischer Relevanz gewinnt. Der HSV will sich inmitten einer sportlich und finanziell schwierigen Situation durch Strukturreformen externen Investoren öffnen, bei Hertha BSC ist bei sportlich günstigen Aussichten eine Private-Equity-Gesellschaft als Anteilseigner eingestiegen und eine große Versicherung bindet sich an die globale Marke FC Bayern München. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen stellt sich grundsätzlich die Frage: Welches sind die Motive bei den Kapitalgebern, welches die Risiken auf Seiten der Vereine?
19. Februar 2014
Partnerpublikation

Die Konjunktur in Norddeutschland 2013/2014

Nach einem schwachen ersten Quartal 2013 hat die norddeutsche Wirtschaft zuletzt wieder auf einen moderaten Wachstumspfad zurückgefunden. Das HWWI rechnet für 2014 mit einem Jahreswachstum von 1,7 % für das reale Bruttoinlandsprodukt in Norddeutschland. Dabei kommt der norddeutschen Industrie mit seiner vielfältigen Branchenstruktur die Rolle eines Stabilitätsankers zu.
18. Februar 2014
Update 02 2014

Wir müssen den demografischen Wandel aktiv gestalten!

Der demografische Wandel wird Deutschland vor große Herausforderungen stellen und unser Leben in vielen Lebensbereichen nachhaltig verändern. Unser Land wird schrumpfen, altern und aufgrund des zunehmenden Anteils an Zuwanderern immer vielfältiger werden. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind mannigfaltig und können schon heute beeinflusst werden.
17. Februar 2014
HWWI Update

Olympische Spiele in Hamburg – produktive Vision oder teure Fiktion?

von Henning Vöpel
In Hamburg wird darüber diskutiert, inwieweit die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele eine sinnvolle Investition in die Stadtentwicklung und zur Erhöhung der Standortattraktivität sein kann. Diese Option ist wieder stärker in das Bewusstsein gerückt, nachdem München sich nach dem ablehnenden Bürgerentscheid nicht um die Olympischen Winterspiele 2022 bewerben wird. Für die Sommerspiele 2024 und 2028 öffnet sich nach dem bisherigen Vergabezyklus des IOC das nächste Zeitfenster für eine europäische Bewerbung.
17. Februar 2014
HWWI Update

Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt – was kann Deutschland von den Ostseeanrainern lernen?

von Dörte Nitt-Drießelmann
Der Workshop „Ökonomische Perspektiven, Qualifikation und Arbeitsmarktintegration von Frauen im Ostseeraum“ bot Gelegenheit zum grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch.
17. Februar 2014
HWWI Update

Wir müssen den demografischen Wandel aktiv gestalten!

von Christina Boll, Dörte Nitt-Drießelmann, Christina Benita Wilke
Der demografische Wandel wird Deutschland vor große Herausforderungen stellen und unser Leben in vielen Lebensbereichen nachhaltig verändern. Unser Land wird schrumpfen, altern und aufgrund des zunehmenden Anteils an Zuwanderern immer vielfältiger werden. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind mannigfaltig und können schon heute beeinflusst werden. Die breite Einbindung der Bevölkerung in den Arbeitsmarkt und die Entwicklung innovativer Strategien zum Umgang mit dem Älter-, Weniger- und Vielfältiger-Werden sind dabei von maßgeblicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung unseres Wohlstandsniveaus. Das HWWI hat in einer gemeinsamen Studie mit Berenberg die Dimensionen des demografischen Wandels nachgezeichnet.
17. Februar 2014
HWWI Research Paper

Welfare implications of power rationing: an application to Germany

von Lars Wenzel, André Wolf
This study analyzes the economic consequences of power rationing at the level of German counties. Based on a common production function approach, it estimates the costs of power outages for firms and households in all counties and uses these estimates to derive hypothetical rationing plans for the scenario of a country-wide shortage of power supply. Rationing plans are introduced according to several criteria: a random-based approach, a criterion of total cost minimization, a criterion minimizing costs of the most affected region as well as a criterion minimizing the number of people affected. The implementation of each criterion is simulated for different times of the day. The spatial patterns of rationing prove to be heterogeneous. Estimated cost structures differ to some extent as well. The results are discussed with regard to enforceability in the context of the German energy transition.

Diese Studie untersucht die ökonomischen Implikationen von Stromrationierung auf Ebene der deutschen Kreise. Basierend auf einem einfachen Produktionsfunktionsansatz werden Stromausfallkosten auf Seiten von Unternehmen und Haushalten geschätzt. Diese Schätzwerte werden zur Ermittlung hypothetischer Rationierungspläne auf Grundlage eines bundesweiten Szenarios von Stromknappheit herangezogen. Den Plänen werden dabei verschiedene Kriterien zugrunde gelegt: ein zufallsbasierter Ansatz, ein Kriterium zur Minimierung der Gesamtkosten, ein Kriterium zur Schadensminimierung in den am stärksten betroffenen Kreisen sowie ein Kriterium zur Minimierung der Anzahl an betroffenen Einwohnern. Die Implementierung der hieraus abgeleiteten Pläne wird für verschiedene Tageszeiten simuliert. Dabei erweisen sich die räumlichen Muster der Rationierung und die daraus resultierenden Kostenverteilungen als relativ heterogen. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit vor dem Hintergrund der deutschen Energiewende diskutiert.
6. Februar 2014
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex startet mit Verlusten in das neue Jahr

Zu Beginn des Jahres 2014 hat der HWWI-Rohstoffpreisindex nachgegeben. So notierte der Index im Januar auf Basis von US-Dollar um 2,7 % niedriger als im Durchschnitt des Dezembers 2013. Da der Euro gegenüber dem US-Dollar abwertete war der Rückgang in Euro mit 2 % vergleichsweise gering. Die beiden Indizes für Energierohstoffe sowie für Eisenerz und Stahlschrott sanken um jeweils 3 % (in Euro: -2,3 %). Die Preise für Getreide gaben ebenfalls um 2,6 % (in Euro: -2 %) nach, während sich die NE-Metalle um 0,4 % (in Euro: +1 %) leicht verteuerten. Gegen den Trend fallender Rohstoffpreise entwickelte sich auch der Index für Genussmittel, der um 1,1 % stieg (in Euro: +1,8 %).
30. Januar 2014
Partnerpublikation

Strategie 2030 - Demografie

Deutschland wird schrumpfen, altern und aufgrund des zunehmenden Anteils der Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund „bunter“ werden. Was bedeutet das für den Einzelnen, die Generationen und die Gesellschaft als Ganzes? Und welche Branchentrends tun sich für eine alternde Gesellschaft auf? Vor allem der Gesundheitsmarkt, Teile der Freizeitwirtschaft sowie die Medizintechnik und der Pflegebereich stehen dabei im Fokus.
21. Januar 2014
HWWI Research Paper

Overeducation among graduates: An overlooked facet of the gender pay gap? Evidence from East and West Germany

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
Germany’s occupational and sectoral change towards a knowledge-based economy calls for high returns to education. Nevertheless, female graduates are paid much less than their male counterparts. We wonder whether overeducation affects sexes differently and whether this might answer for part of the gender pay gap. We decompose total year of schooling in years of over- (O), required (R), and undereducation (U). As ORU earnings estimations based on German SOEP cross-section and panel data indicate, overeducation pays off less than required education in the current job even when unobserved heterogeneity is taken into account. Moreover, analyses of job satisfaction and self-assessed overeducation point to some real mismatch. However, overeducation does not matter for the gender pay gap. By contrast, women’s fewer years of required education reasonably do, answering for 7.61 pp. of the East German (18.79 %) and 2.22 pp. of the West German (32.98 %) approximate gap. Moreover, job biography and the household context affect the gap more seriously in the old Bundesländer than in the new ones. Overall, the West German pay gap almost doubles the East German one, and different endowments answer for roughly three quarters of the approximate gap in the Western but only for two thirds in the Eastern part. We conclude that the gendered earnings gap among German graduates is rather shaped by an employment behaviour suiting traditional gender roles and assigned gender stereotypes than being subject to gendered educational inadequacy.
21. Januar 2014
Update 01 2014

Pendeln in Deutschland

Für viele Deutsche gehört der Weg vom Wohn- zum Arbeitsort zum Alltag. Das Pendeln folgt aus der Wahl des Wohnortes und ist in jeder arbeitsteiligen Gesellschaft unumgänglich. Um diesen Weg zurückzulegen, muss jeder Einzelne sich für eines oder mehrere Transportmittel entscheiden. In der Summe haben diese Entscheidungen vielfältige Auswirkungen, denn es werden große Strecken absolviert, die mit hohem Zeitaufwand, Effekten auf die Umwelt sowie Stress für die pendelnden Personen verbunden sind.
20. Januar 2014
HWWI Update

Pendeln in Deutschland

von Sven Schulze
Für viele Deutsche gehört der Weg vom Wohn- zum Arbeitsort zum Alltag. Das Pendeln folgt aus der Wahl des Wohnortes und ist in jeder arbeitsteiligen Gesellschaft unumgänglich. Um diesen Weg zurückzulegen, muss jeder Einzelne sich für eines oder mehrere Transportmittel entscheiden. In der Summe haben diese Entscheidungen vielfältige Auswirkungen, denn es werden große Strecken absolviert, die mit hohem Zeitaufwand, Effekten auf die Umwelt sowie Stress für die pendelnden Personen verbunden sind.