Nachrichtenübersicht

16. Juli 2014
Partnerpublikation

Deutschland 2030 - Die Arbeitsplätze der Zukunft

Die Erwerbstätigkeit wird sich auch in Zukunft in Deutschland regional sehr unterschiedlich entwickeln. Der demografische Wandel wird in den nächsten 16 Jahren dazu führen, dass die Anzahl der Deutschen im erwerbsfähigen Alter drastisch schrumpf.
10. Juli 2014
HWWI Research Paper

Tax sovereignty and feasibility of international regulations for tobacco tax policies

von Michael Bräuninger
Taxation is a fundamental part of national sovereignty. The two dominant components of tax sovereignty are the ability to generate revenue and have full control over fiscal policy. Therefore, the key components of a state’s expression of sovereignty are the right to determine tax rates, structures and the use of tax revenues. With a view to implementing of the WHO Framework Convention on Tobacco Control (FCTC) provisions on Article 6 – tax and price measures for tobacco products, Parties did not envisage adopting the guidelines to support the implementation of this article. The main reason behind this decision was that prescriptive obligations were inappropriate and unacceptable, because they would infringe on tax sovereignty, while national tax regulations would not permit an international body or treaty to create obligations in this important area. However, subsequently a decision was made to develop Article 6 guidelines. As a consequence the guidelines’ content now deviates significantly from countries’ original intentions and the FCTC Treaty. 
8. Juli 2014
Pressemitteilung

Rohölpreise lassen den HWWI-Rohstoffpreisindex ansteigen

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist auf US-Dollar-Basis im Juni im Vergleich zum Vormonatsdurchschnitt um 1,7 % und in Euro bewertet um 2,8 % angestiegen. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren die Ölpreise, die um 2,6 % (in Euro: +3,7 %) höher notierten. Die NE-Metalle verteuerten sich ebenfalls um 1,2 % (in Euro: +2,3 %). Die anderen Rohstoffe verbilligten sich hingegen. Dementsprechend sank der Index ohne Energie um 2,1 % (in Euro: -1 %).
3. Juli 2014
Partnerpublikation

Kulturstädteranking 2014

Die Kulturwirtschaft ist ein wachsender Wirtschaftszweig und ein wichtiger Impulsgeber für die Dynamik einer Stadt. In Städten wird Kultur sowohl erlebt als auch gelebt. Ganze Wirtschaftsbereiche konzentrieren sich hier rund um die Kulturwirtschaft. Das HWWI hat im Auftrag der Privatbank Berenberg zum zweiten Mal nach 2012 die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht.
2. Juli 2014
HWWI Standpunkt

Camerons Politik wird von den Banken diktiert

von Thomas Straubhaar
Braucht Europa die Briten, weil deren Glaube daran, dass Freiheit der Wirtschaft gut tut, genau das ist, was der Europäischen Union (EU) derzeit fehlt? Hartnäckig hält sich das Urteil – gerade auch in Deutschland, dass Großbritannien ein Hort des Liberalismus sei und den liberalen Briten deshalb nicht gefallen könne, was sich in Europa abspielt.
1. Juli 2014
Pressemitteilung

Weltwirtschaft bleibt trotz Erholung fragil – hohe Unsicherheit belastet weiter Märkte und Versicherungen

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat im Auftrag von Aon Deutschland die Lage und zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft anhand von Szenarien analysiert. Die Ergebnisse der Studie „Versicherungen in Zeiten der Krise – Szenarien der Weltwirtschaft und Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft“ deuten trotz Anzeichen einer konjunkturellen Erholung auf weiterhin große Risiken hin.
26. Juni 2014
HWWI Research Paper

Entwicklung und Determinanten des Siedlungsabfallaufkommens in Deutschland

von Jan-Ove Erichsen, Friso Schlitte, Sven Schulze
Die regionalen Abfallstatistiken aus den Siedlungsabfallbilanzen der Länder wurden unseres Wissens das erste Mal in diesem Papier in einem Datensatz gesammelt und vergleichend dargestellt. Insgesamt liefern die Auswertungen Hinweise auf verschiedene Erklärungsfaktoren für die Höhe des Aufkommens einzelner Abfallfraktionen. Anhand der Auswertung der Daten auf kleinräumiger Ebene wird allerdings deutlich, dass die Siedlungsabfallbilanzen der Länder für Vergleichszwecke unzureichend sind.
25. Juni 2014
Neue Studie

Versicherungen in Zeiten der Krise - Szenarien der Weltwirtschaft und Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft

Seit nunmehr über fünf Jahren befindet sich die Weltwirtschaft im „Krisenmodus“. Die Unsicherheit an den Märkten ist fundamental, geradezu paradigmatisch. Von den Risiken und der Unsicherheit sind in besonderer Weise Versicherungen betroffen. Sie können den Garantiezins nicht mehr oder nur noch mit höheren Risiken erwirtschaften.
19. Juni 2014
Update 06 2014

Bewerberdiskriminierung am Ausbildungsmarkt

Die duale Berufsausbildung ist ein zentrales Handlungsfeld im Konzept zur Fachkräftesicherung, mit dem die Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit bis zum Jahr 2025 bis zu 300.000 zusätzliche Fachkräfte gewinnen möchte. Doch die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist weiterhin rückläufig; Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme, in manchen...
18. Juni 2014
HWWI Update

Brasilien und die Fußball-WM 2014

von Henning Vöpel
Am 12. Juni begann mit dem Eröffnungsspiel in São Paulo die 20. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In zwei Jahren wird Brasilien erneut im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, wenn Rio de Janeiro Gastgeber der XXXI. Olympischen Sommerspiele sein wird. Brasilien bietet sich damit die Chance, sich der Welt als leistungsstarkes, sicheres und modernes Land zu präsentieren. Doch im Vorfeld der WM ist es in weiten Teilen der Bevölkerung zu massiven Protesten gegen die politische Führung des Landes gekommen. Obwohl kaum ein Land so sport- und insbesondere fußballbegeistert ist wie Brasilien, sehen viele in der WM ein Symbol für Korruption und Misswirtschaft. Eine aktuelle Studie von HWWI und Berenberg gibt Einblick in die wirtschaftlichen Dimensionen dieser WM und wagt eine Prognose über den Weltmeister.
18. Juni 2014
HWWI Update

Konjunkturaufschwung festigt sich

von Anja Rossen
Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen. Die Binnenkonjunktur wird hierbei nach wie vor der Wachstumstreiber sein.
18. Juni 2014
HWWI Update

Russlands Bedeutung für Deutschland und Hamburg

von Anja Rossen
Seit dem Konflikt um die Krim haben sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine deutlich verschärft. Weitere Handelseinschränkungen oder Sanktionen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) sind möglich. Eine aktuelle HWWI-Studie im Auftrag der Hamburger Sparkasse untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und insbesondere in Hamburg haben könnte.
18. Juni 2014
HWWI Update

Bewerberdiskriminierung am Ausbildungsmarkt

von Jan Schneider
Die duale Berufsausbildung ist ein zentrales Handlungsfeld im Konzept zur Fachkräftesicherung, mit dem die Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit bis zum Jahr 2025 bis zu 300.000 zusätzliche Fachkräfte gewinnen möchte. Doch die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist weiterhin rückläufig; Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme, in manchen Branchen und Regionen deutet sich ein akutes Problem beim Fachkräftenachwuchs an. Dies liegt auch daran, dass die Betriebe bei der Besetzung ihrer Lehrstellen durch Diskriminierung wertvolles Potenzial unberücksichtigt lassen, wie eine Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt.
11. Juni 2014
HWWI Research Paper

Changing patterns of electricity use in European manufacturing: a decomposition analysis

von Lars Wenzel, André Wolf
This paper sets out to investigate the changing patterns of electricity intensity in European manufacturing for the time span 2000-2011. While GVA in Manufacturing has grown and electricity use has declined, it is not clear that this decrease in intensity is directly associated with improvements in technology. Decomposition of the effect suggests that a switch towards less energy intensive sectors accounted for roughly 10% of the total change in electricity intensity. A further level of disaggregation was added in order to account for the factor mix in the form of potential substitution between labor and electricity. The factor mix effect was largely positive, implying that substitution from labor to electricity has been the norm. The average decrease in labor intensity has been more pronounced than the corresponding decrease in electricity intensity. Accordingly, aggregate changes cannot purely be attributed to less electricity-dependent modes of production, but are rather due to general improvements in productivity. Interestingly, this does not appear to be driven by factor prices, as electricity prices grew significantly more than wage compensations within the period at hand. Diese Arbeit untersucht zeitliche Veränderungen der Stromintensität in der europäischen Industrie in der Zeitspanne 2000 bis 2011. Parallel zur steigenden industriellen Produktion ist der Stromverbrauch der Industrie im Mittel gesunken, dies ist jedoch nicht zwangsläufig das Ergebnis von technologischem Fortschritt. Eine Zerlegung in Struktur- und Intensitätskomponente ergibt, dass etwa 10 % der gesunkenen Stromintensität auf sektorale Effekte zurückzuführen sind. Um zusätzlich Änderungen im Substitutionsverhältnis von Arbeit und Energie zu berücksichtigen, wurde in einem weiteren Zerlegungsschritt ein Faktormixeffekt bestimmt. Dabei wurde im allgemeinen ein systematischer Anstieg des Arbeitseinsatzes in Relation zum Stromverbrauch festgestellt. Änderungen in der Intensität können damit nicht allgemein auf einen Wechsel zu weniger stromabhängigen Produktionsmethoden zurückgeführt werden. Interessanterweise schien dies nicht durch Änderungen in den Faktorpreisen verursacht worden zu sein, da die Strompreise deutlich stärker gewachsen sind als die Löhne.
10. Juni 2014
Pressemitteilung vom 10. Juni 2014

Konjunkturaufschwung festigt sich

Das HWWI hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen.
10. Juni 2014
Pressemitteilung

Konjunkturaufschwung festigt sich

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet. 2015 dürfte sich das Expansionstempo weiter beschleunigen und das Bruttoinlandsprodukt sich um rund 2 ½ % erhöhen. Die Binnenkonjunktur wird hierbei nach wie vor der Wachstumstreiber sein.
5. Juni 2014
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex steigt weiter verhalten

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist im Mai im Vergleich zum Monatsdurchschnitt April um 0,6 % auf US-Dollar-Basis und um 1,2 % in Euro bewertet gestiegen. Ausschlaggebend für den leichten Anstieg waren höhere NE-Metallpreise und Energierohstoffpreise, die sich jeweils um 1 % (in Euro: +1,5 % und +1,6 %) verteuerten. Die übrigen Rohstoffpreise gaben überwiegend nach. Am stärksten ging der Index für Eisenerz und Stahlschrott, der um 8,4 % (in Euro: -7,9 %) zurück.
26. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Nach der Wahl: Der lange Weg Europas

von Henning Vöpel
Wie ist die Europawahl im Hinblick auf die Zukunft Europas und speziell in Bezug auf die Eurokrise zu bewerten? Ausgang und Wahlbeteiligung können kaum als klares Bekenntnis für Europa interpretiert werden. Eurokritische und rechtspopulistische Parteien legten deutlich zu. Über die wirklich wichtigen Themen wurde indes weder im Wahlkampf diskutiert noch am Ende abgestimmt, nämlich über das Verhältnis zwischen ökonomischer Stabilität und demokratischer Legitimation in Europa sowie die zukünftige Bedeutung Europas in einer neuen Weltwirtschaftsordnung.
26. Mai 2014
Update 05 2014

Kein Raum für Wind und Sonne? Das Zögern beim Stromnetzausbau und die Ursachen

Deutschlands Wende hin zu grünem Strom umfasst vielmehr als nur Anpassungen im Kraftwerkspark. Der veränderte Erzeugungsmix bringt auch erhebliche Anforderungen an Netzkapazitäten und -management mit sich. Die Anstrengungen im Netzausbau haben spät begonnen und geschehen nach wie vor in sehr mäßigem Tempo.
23. Mai 2014
HWWI Update

HWWI-Tagung: Familienunternehmen als Arbeitgeber der Zukunft?

von Henrik Harms
Familienunternehmen werden im öffentlichen Diskurs überwiegend mit positiven Attributen besetzt. Ihnen werden eine langfristige Orientierung statt kurzfristigem Gewinnstreben und eine Fokussierung auf den generationenübergreifenden Erhalt des Unternehmens zugesprochen. Allerdings wird ihnen auch eine geringe Dynamik sowie eine Verhaftung an ihren bisherigen Geschäftsmodellen zugeschreiben und sie werden als hoch emotionale Einheiten gesehen, die Rationalität häufig zugunsten ihres Bauchgefühls „opfern“.
23. Mai 2014
HWWI Update

Umdenken bei der Zukunftssicherheit europäischer Sozialsysteme

von Christina Benita Wilke, Michael Bräuninger
Die Schuldenkrise hat gezeigt, dass die Sozialsysteme in Europa, die zum Teil auch durch Schulden finanziert wurden, unter Druck stehen. Zusätzlich werden die Folgen des demografischen Wandels immer mehr spürbar. Eine HWWI-Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) beschäftigt sich mit der Frage, wie zukunftsfest die europäischen Sozialstaaten vor diesem Hintergrund noch sind.
23. Mai 2014
HWWI Update

Kein Raum für Wind und Sonne? Das Zögern beim Stromnetzausbau und die Ursachen

von André Wolf
Deutschlands Wende hin zu grünem Strom umfasst vielmehr als nur Anpassungen im Kraftwerkspark. Der veränderte Erzeugungsmix bringt auch erhebliche Anforderungen an Netzkapazitäten und -management mit sich. Die Anstrengungen im Netzausbau haben spät begonnen und geschehen nach wie vor in sehr mäßigem Tempo. Die Gründe sind einerseits in gesetzgeberischen Details, zu einem wesentlichen Teil aber auch in mangelnder Akzeptanz auf Seiten der Bevölkerung zu finden.
22. Mai 2014
Partnerpublikation

Wirtschaftsfaktor Russland

Seit dem Konflikt um die Krim haben sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine deutlich verschärft. Vor diesem Hintergrund sind weitere Handelseinschränkungen oder Sanktionen zwischen Russland und der EU möglich. Eine aktuelle Studie vom HWWI und der Hamburger Sparkasse untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Hamburg haben könnte.
21. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Europa ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte

von Thomas Straubhaar

Vergleicht man Europa mit dem Paradies, sind die Mängel offensichtlich. Kein gemeinsames Volk, keine gemeinsame Sprache, kein gemeinsames Bewusstsein. Vergleicht man Europa mit der Realität anderer Kontinente, zeigt sich jedoch ein anderes, viel helleres Bild. 
20. Mai 2014
HWWI Research Paper

Who is overeducated and why? Probit and dynamic mixed multinomial logit analyses of vertical mismatch in East and West Germany

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin, Klaus Schömann
Overeducation is an often overlooked facet of untapped human resources. But who is overeducated and why? Relying on SOEP data 1984-2011, we use probit models for estimating the likelihood of entering overeducation and dynamic mixed multinomial logit models with random effects addressing state dependence and unobserved heterogeneity. As further robustness checks we use three specifications of the target variable, i.e. realized matches, self-assessment and twofold overeducation. We run separate analyses for men and women, East and West Germans and medium and highly educated persons. We find that overeducation is mainly state dependent. Nonetheless, even in the dynamic context staying employed proves to be risk-decreasing. By contrast, scars of past unemployment show up in a higher mismatch risk. Moreover, an employer change does not serve as a suitable exit strategy, and a dual qualification does not show up as a valid insurance against graduates’ job mismatch. Overall, effects largely depend on the operationalization of overeducation. We conclude that to combat overeducation, focusing on continuous employment careers and circumventing unintentional withdrawals from the current job is crucial. Moreover, institutional impediments that restrain job match quality for certain groups (migrants, mothers) have to be tackled.
Überqualifikation ist ein zuweilen übersehener Aspekt in der Debatte um ungenutzte Fachkräftepotenziale. Aber wer ist überqualifiziert, und warum? Basierend auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) der Wellen 1984-2011 schätzen wir mit Probitmodellen die Wahrscheinlichkeit für neue Überqualifikation sowie mit dynamischen Multinomialen Mixed Logit-Modellen mit zufälligen Effekten die Wahrscheinlichkeit für Überqualifikation unter Berücksichtigung von Pfadabhängigkeit und unbeobachteter Populationsheterogenität. Das Messfehlerproblem kontrollieren wir durch drei verschiedene Spezifikationen der abhängigen Variable, die selbsteingeschätzte Überqualifikation, die statistische Überqualifikation (Realized Matches) sowie eine Kombination aus beidem. Wir führen die Schätzungen getrennt für Männer und Frauen, Ost- und Westdeutsche sowie Personen mittlerer und hoher Bildung durch. Unsere Analysen zeigen, dass Überqualifikation ein hohes Beharrungsvermögen hat. Allerdings vermindert Erwerbserfahrung das Risiko der Überqualifikation auch im dynamischen Modell unter Kontrolle unbeobachteter Heterogenität. Narbeneffekte früherer Arbeitslosigkeit hingegen zeigen sich in einem höheren Überqualifikationsrisiko. Weder ein Arbeitgeberwechsel noch (bei Akademiker/innen) eine Doppelqualifikation in Form von Lehre plus Studium taugen als wirksame Ausweichstrategien. Um Überqualifikation im Job zu vermindern, scheinen Strategien, die konti-nuierliche Erwerbskarrieren fördern, vielversprechend zu sein. Für bestimmte Gruppen am Arbeitsmarkt (Migranten, Mütter) erschweren zudem institutionelle Barrieren ein gutes Jobmatch, die es gezielt anzugehen gilt.
14. Mai 2014
Pressemitteilung

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut erhält Doppelspitze

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut erhält Doppelspitze
PD Dr. Christian Growitsch folgt auf Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Prof. Dr. Henning Vöpel wird Mitgeschäftsführer
13. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Warum die Euro-Abwertung gefährlich wäre

von Thomas Straubhaar
Ist der Euro eine starke oder eine schwache Währung? Glaubt man den Euro-kritischen Wahlaufrufen der D-Mark-Nostalgiker, ist die Antwort sonnenklar. Der Euro sei eine Weichwährung, die lieber heute als morgen zu beseitigen sei. Nimmt man jedoch den Wechselkurs als Maßstab, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Der Euro ist eine starke Währung. 
13. Mai 2014
Strategie 2030

Brasilien und die Fußball-WM 2014

Am 12. Juni beginnt mit dem Eröffnungsspiel in São Paulo die 20. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Zwei Jahre später steht Brasilien erneut im Fokus der Weltöffentlichkeit, wenn Rio de Janeiro Gastgeber der XXXI. Olympischen Sommerspiele sein wird. Brasilien hat damit die Chance, sich der Welt als leistungsstarkes, sicheres und modernes Land zu präsentieren. Doch im Vorfeld der WM ist es zu massiven Protesten gekommen.
12. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Ideenreich im Markt agieren

von Dörte Nitt-Drießelmann
Der Wandel im Einzelhandel geht weiter. Der Kampf um den Kunden und sein Geld wird härter. Welchen wesentlichen Herausforderungen wird sich der stationäre Einzelhandel in den nächsten Jahren stellen müssen?
9. Mai 2014
Neue Studie

BDO International Business Compass 2014

Zum dritten Mal wurde durch den BDO International Business Compass (IBC) eine Bewertung von Ländern hinsichtlich ihrer ökonomischen, politisch-rechtlichen und sozio-kulturellen Rahmenbedingungen durchgeführt. Unternehmer und Interessierte finden im IBC zusätzlich ein Instrument zur internationalen Standortbewetrung hinsichtlich Absatz und Produktion. Schwerpunktthema ist dieses Jahr die Infrastruktur.
7. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Transatlantische Partnerschaft ist wichtiger denn je!

von Thomas Straubhaar
Die Ukraine-Krise bringt Deutschland und die USA wieder zusammen. Das ist höchste Zeit. Deutschland und die USA sind nicht Gegner, sondern Partner. Das gilt nicht nur politisch oder militärisch mit Blick auf die gemeinsame NATO-Mitgliedschaft. Auch wirtschaftlich gibt es zwischen Deutschen und Amerikanern weit mehr deckungsgleiche gemeinsame und nur wenige unterschiedliche Interessen.

6. Mai 2014
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex ist leicht gestiegen

Im April ist der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Monatsdurchschnitt März leicht gestiegen. Auf US-Dollar-Basis lag der Index um 0,8 % und in Euro um 0,9 % höher. Verglichen mit dem Niveau des Vorjahres ist der Index um 4,6 % gestiegen, in Euro notiert ist er im Vorjahresvergleich hingegen um 1,5 % gesunken. Der Teilindex für Nahrungs- und Genussmittel stieg im vergangenen Monat dabei um 2,7 % (in Euro: +2,5 %), der Index für Industrierohstoffe erhöhte sich um 2,3 % ...
5. Mai 2014
HWWI Standpunkt

Alterndes Europa vor enormen Herausforderungen

von Christina Benita Wilke, Michael Bräuninger
Alle europäischen Staaten altern. Durch den demografischen Wandel werden die Sozialausgaben für Ältere in vielen Ländern der Europäischen Union (EU) in den kommenden Jahren enorm ansteigen, sofern keine rechtzeitigen Anpassungen an diese Entwicklung erfolgen. Da das Ausmaß der Alterung in den einzelnen EU-Staaten und der Umfang der Sozialausgaben allerdings unterschiedlich ausfallen, sind die Länder verschieden stark betroffen.
29. April 2014
HWWI Standpunkt

Mobilität ist nicht alles, aber ohne Mobilität ist alles nichts!

von Thomas Straubhaar
Im „Hamburger Abendblatt“ erschien am 28. April 2014 ein Interview mit Prof. Dr. Thomas Straubhaar mit der Überschrift „Weniger Sozialstaat, dafür bessere Straßen“. Dieser auf „Die Welt“ (www.welt.de) erschienene Standpunkt beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema. 

Eine etwas andere Sicht darauf präsentiert der Blog-Beitrag von Prof. Dr. Michael Bräuninger, Forschungsdirektor des HWWI. Dort greift er das Problem der zeitlichen Realisierung der Infrastrukturinvestitionen auf. 
24. April 2014
Update 04 2014

Unternehmensnahe Dienstleistungen in Bremen auf Wachstumskurs

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) leisten entscheidende Beiträge zur zukunftsorientierten regionalen Entwicklung. Sie sind Hauptträger für Ausbildung und Beschäftigung und tragen zur Innovationsfähigkeit und ...
23. April 2014
HWWI Update

Internationaler HWWI-Workshop in Brüssel „Frauen im Ostseeraum: Qualifikation und Arbeitsmarktintegration“

von Isabel Sünner
Am 4. März 2014 hat das HWWI in Brüssel einen Workshop zum Thema „Frauen im Ostseeraum: Qualifikation und Arbeitsmarktintegration“ ausgerichtet. Rund 30 Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern waren im Hanse-Office zu Gast. Es war bereits der zweite HWWI-Workshop in diesem Jahr zum Thema Verbesserung der Rahmenbedingungen auf den Arbeitsmärkten im Ostseeraum.