Nachrichtenübersicht

24. November 2014
Neues Gutachten

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020: Konsequenzen potenzieller Kraftwerksstilllegungen

Im Gutachten werden die möglichen Folgen eines ordnungspolitischen Eingriffs in den deutschen Energiemarkt, der über eine vorzeitige Stilllegung von Kohlekraftwerken die nationalen CO2-Emissionen reduziert, dargestellt. Es werden sowohl energiewirtschaftliche wie auch gesamtwirtschaftliche Effekte analysiert.
21. November 2014
HWWI Policy Paper

Liberalismus und Demokratie: Zu einer vernachlässigten Seite der liberalen Denktradition

von Viktor J. Vanberg
Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine erweiterte und um Fußnoten ergänzte Schriftfassung der Achten Wilhelm-Röpke-Vorlesung, die Prof. Dr. Viktor J. Vanberg, Vorstand und Senior Research Fellow am Walter Eucken Institut in Freiburg, am 13. Februar 2014 in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt gehalten hat. Die jährlich zum Todestag des großen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers stattfindende Veranstaltung des Wilhelm-Röpke-Instituts e.V. soll dazu beitragen, Röpkes Wirken als Wissenschaftler, Politikberater und Publizist in Erinnerung zu rufen und seine Ideen auf aktuelle Probleme anzuwenden.
10. November 2014
HWWI Research Paper

The Total Economic Value of an Estuary - The Case of the River Elbe

von Edesa Yadegar, Andreas Marcus Röhlig
Die Fahrrinnenanpassung der Elbe wird in Hamburg und umliegenden Bundesländern kontrovers diskutiert. Die Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern des Ausbaus sind verhärtet und die juristische Klärung des Streits lässt auf sich warten, nachdem das Bundesverwaltungsgericht noch offene umweltrechtliche Fragen vom Europäischen Gerichtshof klären lassen möchte. Aus ökonomischer Sicht ist das Für und Wider der Fahrrinnenanpassung ein vielschichtiges Problem. Auf der einen Seite hat sie über die Hafenwirtschaft Auswirkungen auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Hamburg aber auch darüber hinaus. Auf der anderen Seite könnten die Ökosysteme des Elbeästuars und umliegende Landschaften beeinträchtigt werden. Der ökonomische Wert dieser Ökosysteme ergibt sich aus der Vielzahl bereitgestellter Umweltdienstleistungen, die über Artenschutz und Habitaterhalt hinausreichen und zahlreiche Regulationsmechanismen umfassen. Der Wert der Ökosysteme kann dabei grundsätzlich mit Hilfe von ökonomischen Methoden quantifiziert werden. Das im Rahmen der Konferenz „System States and Transitions of Tidal Estuaries“ im September 2014 vom HWWI vorgestellte Poster präsentiert hierzu einige konzeptionelle Überlegungen, die zur besseren ökonomischen Fundierung von Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Naturschutz beitragen könnten. Ansprechpartner: Dr. Sven Schulze, Tel.: 040 34 05 76 - 355.
6. November 2014
Pressemitteilung

Die starken Preisnachlässe beim Rohöl haben sich weiter fortgesetzt

Der HWWI-Rohstoffpreisindex sank im Oktober im Vergleich zum September in US-Dollar bewertet um 8,7 % und in Euro bewertet um 7 %. Vor allem die niedrigeren Rohölpreise trugen zu dem Rückgang beim Gesamtindex bei.
28. Oktober 2014
HWWI Standpunkt

Social Freezing – auf Eis gelegtes Familienleben, bis es „passt“?

von Christina Boll
Ein neues Verfahren der Reproduktionsmedizin, das zunächst für krebskranke Frauen gedacht war, schlägt weltweit hohe emotionale Wellen – spätestens, seit vor einigen Tagen Apple und Facebook ankündigten, ihren Mitarbeiterinnen die rund 20.000 US-Dollar teure Prozedur kostenlos zur Verfügung stellen zu wollen: „Sozial Freezing“.
27. Oktober 2014
Update 09 2014

Gemeinsam für den Wandel: Ein Plädoyer für eine deutsch-chinesische Investitionspartnerschaft

China steht in seiner Entwicklung vor einem Scheideweg: Will das Land die Schattenseiten seines wirtschaftlichen Erfolges in den Griff bekommen, muss die Wende hin zu einer ressourcenbewussten Wirtschaftsweise gelingen. Deutsche Investoren ...
27. Oktober 2014
HWWI Update

Windenergie in Norddeutschland

von Christian Growitsch, Isabel Sünner, Christina Benita Wilke
Norddeutschland ist einer der wichtigsten Standorte für erneuerbare Energien in ganz Europa. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) vom Juli dieses Jahres bekommt die Branche auch in Deutschland wieder Aufwind.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Die Elterngeldreform: Eine kurze Einschätzung

von Christina Boll, Miriam Beblo
Um Eltern mehr Gestaltungsfreiräume bei der Erwerbs- und Familienarbeit zu geben und eine gleichmäßigere Aufteilung zwischen den Geschlechtern zu stimulieren, plant die Bundesregierung eine Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes. Der Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus soll im kommenden Jahr in Kraft treten.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Auswirkungen von Extremwetterereignissen

von Malte Jahn
Die Modellierung von Extremwettereignissen stellt Ökonomen vor eine Herausforderung. Kurzfristig ist der aggregierte Effekt auf die Wertschöpfung (Rückgang durch Schäden, Zunahme durch Beseitigung der Schäden) oft  neutral oder nicht eindeutig. Langfristig wirkt sich eine Risikozunahme jedoch negativ aus.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Gemeinsam für den Wandel: Ein Plädoyer für eine deutsch-chinesische Investitionspartnerschaft

von Christian Growitsch, Lars Wenzel, André Wolf
China steht in seiner Entwicklung vor einem Scheideweg: Will das Land die Schattenseiten seines wirtschaftlichen Erfolges in den Griff bekommen, muss die Wende hin zu einer ressourcenbewussten Wirtschaftsweise gelingen. Deutsche Investoren könnten dabei mit ihrer Erfahrung aus eigenem Interesse Unterstützung leisten. Voraussetzung sind stabile Rahmenbedingungen für ausländische Investoren in China.
10. Oktober 2014
Pressemitteilung vom 10. Oktober 2014

Green Opportunities in China - Room for a German-Chinese Partnership in Advancing Sustainability Projects in China

The HWWI and BDO seek to raise awareness of the potential for German-Chinese cooperation in advancing projects in China. Chinese growth over the last two decades has been spectacular and unprecedented. On the other hand, rising living standards and industrial production have led to a degradation of the environment.
10. Oktober 2014
Pressemitteilung

Green Opportunities in China - Room for a German-Chinese Partnership in Advancing Sustainability Projects in China

The Hamburg Institute of International Economics (HWWI) and BDO seek to raise awareness of the potential for German-Chinese cooperation in advancing projects in China.
7. Oktober 2014
Pressemitteilung

Rückgang beim HWWI-Rohstoffpreisindex durch niedrigere Rohölpreise

Im September sank der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Vormonat um 4,2 % auf US-Dollar-Basis und in Euro um 1,1 %. Getrieben wurde der Rückgang vor allem durch sinkende Rohölpreise.
26. September 2014
Update 08 2014

Arbeitskräftemobilität in Europa: Macht der Euro mobil?

In einer gemeinsamen Studie mit Berenberg hat das HWWI die Wanderungsströme in Europa in den Krisenjahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Menschen gehen nach wie vor dorthin, wo die Jobs sind. Auf die gemeinsame Währung kommt es dafür nicht an. Allerdings...
25. September 2014
HWWI Update

Konjunkturaussichten haben sich eingetrübt

von Anja Rossen
Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und nach unten revidiert. Die Entwicklung im Euroraum ist momentan durch eine geringe Dynamik gekennzeichnet und das außenwirtschaftliche Umfeld liefert insgesamt kaum expansive Impulse. Gleichzeitig haben die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten größere Unsicherheiten verursacht, sodass der erhoffte Investitionsaufschwung ausgeblieben ist. Auf Basis dieser Entwicklung und unter der Annahme, dass die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten nicht eskaliert und ein Abrutschen in die Deflation erfolgreich von der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindert werden kann, rechnen wir für das Jahr 2014 nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 %. Nichtsdestotrotz steht die deutsche Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Fundament und auch die Weltkonjunktur sollte sich im nächsten Jahr insgesamt wieder kräftiger zeigen, sodass für 2015 ein Wachstum von 2,0 % zu erwarten ist.
25. September 2014
HWWI Update

Große regionale Unterschiede beim Siedlungsabfallaufkommen

von Friso Schlitte, Sven Schulze
Die Bundesländer sind verpflichtet, den von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern beseitigten Abfall jährlich zu bilanzieren. Sowohl die mengenmäßige Entwicklung einzelner Abfallfraktionen als auch die Zusammensetzung der gesammelten Mengen sind dabei von großer Bedeutung für die Planung in allen abfallwirtschaftlichen Unternehmen.
25. September 2014
HWWI Update

Deutschland lebt von der Substanz

von Christian Growitsch
Die Politik der Wohltaten steuert die Bundesrepublik in die falsche Richtung. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik sollte nachhaltig und mit einer klaren ordnungspolitischen Ausrichtung gestaltet werden.
25. September 2014
HWWI Update

Wohnen und arbeiten in Hamburg – heute und vor 25 Jahren

von Linus Holtermann, Alkis Henri Otto
Mit der Studie „L(i)ebenswertes Hamburg: Wohnen und arbeiten in Hamburg  – heute und vor 25 Jahren“ hat das HWWI im Auftrag der Hamburger Sparkasse die Entwicklung Hamburgs im letzten Vierteljahrhundert analysiert. Die Historie zeigt dabei, dass regionaler wirtschaftlicher Erfolg kein selbsterhaltender Prozess ist, sondern dass es dafür eines stetigen Strukturwandels und Erneuerungsprozesses bedarf.
25. September 2014
HWWI Update

Arbeitskräftemobilität in Europa: Macht der Euro mobil?

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
In einer gemeinsamen Studie mit Berenberg hat das HWWI die Wanderungsströme in Europa in den Krisenjahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Menschen gehen nach wie vor dorthin, wo die Jobs sind. Auf die gemeinsame Währung kommt es dafür nicht an. Allerdings haben sich die Wanderungsströme unter der Krise gedreht.
19. September 2014
HWWI Standpunkt

Wachstumspolitik: Mehr öffentliche Investitionen in Deutschland und Europa

von Henning Vöpel
In der aktuellen Debatte um die Wirtschaftspolitik in Deutschland wird immer wieder die schwache Investitionstätigkeit herausgestellt. Deutschland als Volkswirtschaft muss für die Zukunft vorsorgen, denn es steht vor einem tiefgreifenden demografischen Wandel mit einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft.
16. September 2014
Insights Ausgabe 06/2014

Mobilität

Mobilität ist zentrale Voraussetzung für Wachstum, Wohlstand und Fortschritt einer Gesellschaft. Die Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft sind groß und vielfältig. Dazu gehören beispielsweise eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur, leistungsfähige Verkehrsträger und nachhaltige, ressourcenschonende Energien. Aber dies ist nicht alles – Mobilität hat darüber hinaus noch viele weitere wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Aspekte.
15. September 2014
HWWI Insights

Vision oder Fiktion - Nachhaltige Mobilität gestern, heute und morgen

von Sven Schulze
15. September 2014
HWWI Insights

Wenn Wege immer weiter werden - Mobilität im ländlichen norddeutschen Raum

von Jan Wedemeier, Christina Benita Wilke
15. September 2014
HWWI Insights

Wer zahlt? Finanzierung und externe Kosten von Mobilität

von Henning Vöpel
15. September 2014
HWWI Insights

Das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-T

von Isabel Sünner, Jan Wedemeier
15. September 2014
HWWI Insights

Treibstoffe der Zukunft

von Lars Ehrlich, Leon Leschus
15. September 2014
HWWI Insights

Arbeitskräftemobilität im Euroraum - Funktioniert die Abstimmung mit den Füßen?

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
15. September 2014
HWWI Insights

Wenn der Kunde sich auf den Weg macht - Nur gut erreichbare Standorte haben eine Zukunft

von Dörte Nitt-Drießelmann
15. September 2014
HWWI Insights

Wenn Pendler im Stau stehen und städtischer Raum zugeparkt ist - Wege aus dem Dilemma wachsender Städte

von Alkis Henri Otto
15. September 2014
HWWI Insights

Trends in der globalen Automobilnachfrage

von Michael Bräuninger
15. September 2014
HWWI Insights

Der Vorsprung bröckelt: Deutschlands Verkehrsnetz (noch) spitze

von André Wolf
15. September 2014
HWWI Insights

Mobilität?!

von Gunnar Geyer, Thomas Straubhaar
5. September 2014
Pressemitteilung

Sinkende Ölpreise lösten einen Rückgang beim HWWI-Rohstoffpreisindex aus

Im August ist der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Monatsdurchschnitt Juli auf US-Dollar-Basis um 4,2 % und in Euro um 2,6 % gesunken. Zu dem Rückgang beim Index trugen vor allem die niedrigeren Ölpreise bei.
4. September 2014
Pressemitteilung

Konjunkturaussichten haben sich eingetrübt

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und nach unten revidiert. Die Entwicklung im Euroraum ist momentan durch eine geringe Dynamik gekennzeichnet und das außenwirtschaftliche Umfeld liefert insgesamt kaum expansive Impulse. Gleichzeitig haben die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten größere Unsicherheiten verursacht, sodass der erhoffte Investitionsaufschwung ausgeblieben ist. Auf Basis dieser Entwicklung und unter der Annahme, dass die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten nicht eskaliert und ein Abrutschen in die Deflation erfolgreich von der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindert werden kann, rechnen wir für das Jahr 2014 nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 %. Nichtsdestotrotz steht die deutsche Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Fundament und auch die Weltkonjunktur sollte sich im nächsten Jahr insgesamt wieder kräftiger zeigen, sodass für 2015 ein Wachstum von 2,0 % zu erwarten ist.
1. September 2014
HWWI Standpunkt

Das Erbe der Krise - Auftrag für eine neue Wirtschafts- und Ordnungspolitik

von Henning Vöpel
Die globale Wirtschaftskrise der letzten Jahre hat tiefe Spuren hinterlassen. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik und in den Wirtschaftswissenschaften. Die Grundsätze der Wirtschaftspolitik verschwimmen, die Wahrheiten der Ökonomie geraten ins Wanken. Der Diskurs über die Eurokrisen-Politik, den Bundeskanzlerin Merkel und Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften unlängst in Lindau geführt haben, ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, wie groß die Distanz zwischen Wissenschaft und Politik in der Krise geworden ist.
1. September 2014
Partnerpublikation

Arbeitskräftemobilität - Macht der Euro mobil?

Wie mobil sind die Arbeitskräfte im Euro-Währungsraum? In dieser Studie untersuchen wir, ob der Druck der Eurokrise das Verhalten der Arbeitskräfte in Europa verändert hat, ob ihre Mobilität also gestiegen ist.
26. August 2014
Neues Gutachten

Evaluation der Wirkung ehe- und familienbezogener Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen

Ohne die vorhandene Unterstützung der Familien durch den Staat würden in Deutschland nennenswert weniger Kinder geboren. Zu diesem Ergebnis kommt eine interdisziplinäre Studie.