Nachrichtenübersicht

22. Februar 2012
Partnerpublikation

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Die Metropolregion Hamburg, von Cuxhaven bis Lauenburg und Dithmarschen bis Uelzen, ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Das „Tor zur Welt“ hat dabei deutlich mehr zu bieten als Transport- und Logistikdienstleistungen rund um den Globus.
22. Februar 2012
HWWI Standpunkt

Europäische Rentenpolitik auf dem Vormarsch – Deutschland spielt ganz vorne mit

von Christina Benita Wilke
Am Donnerstag vergangener Woche hat die Europäische Kommission ihr neues Weißbuch zum Thema Rente vorgestellt. Unter dem Titel „Eine Agenda für adäquate, sichere und nachhaltige Renten“ unterbreitet die Kommission darin konkrete Reformvorschläge für die EU-Mitgliedstaaten. Viele dieser Vorschläge wurden in Deutschland im Rahmen verschiedener Rentenreformen seit 2001 bereits umgesetzt – aber auch immer wieder neu kontrovers diskutiert. Das Weißbuch verdeutlicht einmal mehr, dass diese Reformen richtig waren. Jetzt ist es an Deutschland, auf diesem Weg weiter voranzuschreiten.
20. Februar 2012
Update 02 2012

Zeiteinsatz von Vätern für Kinderbetreuung international im Aufwärtstrend

Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Lassen sich diese Trends in der Zeitverwendung in einschlägigen Zeitverwendungsdaten bestätigen? Und inwiefern ...
20. Februar 2012
HWWI Update

Verschärfen irrationale Finanzmärkte die Schuldenkrise?

von Jörn Quitzau
„Der Markt hat immer Recht!“ Diese Börsenweisheit bringt zum Ausdruck, wie hoch das Vertrauen in die Effizienz von Finanzmärkten war und immer noch ist. Nicht nur Börsianer, auch Ökonomen sind mehrheitlich davon überzeugt, dass freie Märkte die richtigen Preissignale geben. So wird den Finanzmärkten zugetraut, dass mit ihrer Hilfe künftige Schuldenkrisen verhindert werden können. Unsolide Finanzpolitik wird durch steigende Zinsen umgehend abgestraft und im Keim erstickt – so lautet die Hoffnung. Allerdings haben die Märkte die aufziehende Schuldenkrise vor 2009 offensichtlich nicht bemerkt. Und heute verschärfen sie die Krise durch panische Reaktionen. Zeit zum Umdenken?
20. Februar 2012
HWWI Update

Entwicklung des Welthandels

von Franziska Biermann
Nach einem starken Wachstum von 12 % im Jahr 2010 hat der Welthandel auch in den ersten drei Quartalen 2011 weiter zugenommen, wenn auch mit nachlassender Dynamik. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum stieg das Handelsvolumen um rund 7 %, für das gesamte Jahr wird ein Zuwachs von etwas mehr als 6 % erwartet. Die Ausfuhren der Schwellen- und Entwicklungsländer nahmen mit 9 % deutlich schneller zu als die der Industrieländer (+5,5 %).
20. Februar 2012
HWWI Update

2011 Euro Plus Monitor: Vielversprechende Aussichten für den Euroraum

von Anja Rossen
Übersteht die Eurozone die aktuelle Schuldenkrise, könnte sie als weitaus dynamischer und geschlossener als zuvor aus ihr hervorgehen. Im Gegensatz zu hoch verschuldeten Staaten wie die USA oder Japan stecken die Mitgliedstaaten der Eurozone inmitten von Strukturreformen und fiskalpolitischen Veränderungen. Signifikante positive Veränderungen sind möglich und passieren auch.
20. Februar 2012
HWWI Update

Zeiteinsatz von Vätern für Kinderbetreuung international im Aufwärtstrend

von Christina Boll
Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Lassen sich diese Trends in der Zeitverwendung in einschlägigen Zeitverwendungsdaten bestätigen? Und inwiefern haben arbeitsmarktbezogene oder familienpolitische Einflussfaktoren die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst?
8. Februar 2012
HWWI Research Paper

Fathers’ Childcare: the Difference between Participation and Amount of Time

von Nora Reich
The main research question of this article is whether and how predictors of fathers' participation in childcare, defined as zero versus more than zero minutes of childcare, differ from predictors of participating fathers' amount of time on childcare, measured as minutes on the survey day. The sample is drawn from the Multinational Time Use Study (MTUS) and covers surveys from ten industrialised countries from 1987 to 2005. Results show that there are remarkable differences between factors influencing participation in childcare and factors associated with participating fathers' time spent with children. For example, the educational level has a strong impact on fathers' participation, but not on the amount of time spent on childcare. In contrast, work hours and whether data refer to a weekday or a weekend day hardly affect participation, but strongly affect fathers' time for childcare. There are also noticeable differences between the countries and between different points in time regarding factors influencing childcare participation and time. Results call for caution regarding findings from existing studies not distinguishing participation from participating fathers' childcare minutes.
8. Februar 2012
HWWI Research Paper

Fathers’ Childcare and Parental Leave Policies - Evidence from Western European Countries and Canada

von Nora Reich, Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
The study at hand pursues the following question: How are national parental leave arrangements related to fathers' participation in and time used for childcare? To answer this question, we merge data from the Multinational Time Use Study (MTUS) with national parental leave characteristics. Specifically, we are using 30 surveys from eight industrialised countries from 1971 to 2005. Applying a selection model, we are estimating fathers' participation in childcare and the minutes per day spent on childcare. We control for the following parental leave characteristics: duration of leave, amount of benefits and the number of weeks reserved for the father. The main results are that duration of parental leave, exclusive weeks for the father and any benefit compared to no benefit have a positive impact on fathers' childcare participation. Parental leave weeks reserved for the father and parental leave benefits affect fathers' minutes of childcare positively. It is concluded that parental leave characteristics have effects on fathers' childcare participation and time spent on childcare, but that parental leave policies have to be evaluated within the framework of each country's family policy package.
6. Februar 2012
HWWI Research Paper

What Drives FDI from Non-traditional Sources? A Comparative Analysis of the Determinants of Bilateral FDI Flows

von Maximiliano Sosa Andrés, Peter Nunnenkamp, Matthias Busse
Non-traditional source countries of FDI play an increasingly important role, notably in developing host countries. This raises the question of whether the determinants of FDI differ systematically between traditional and non-traditional source countries. We perform Logit and Poisson Pseudo Maximum Likelihood estimations drawing on UNCTAD’s database on bilateral FDI flows, including various emerging and developing countries as sources of FDI outflows. We find that economic geography variables are more relevant for FDI from non-traditional sources, while non-traditional investors appear to be as risk adverse as traditional investors. Access to raw materials represents a less important driving force of FDI from non-traditional sources. The differences are less pronounced for other types of FDI.
6. Februar 2012
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex steigt im neuen Jahr an

Die Weltmarktpreise für Rohstoffe haben sich im neuen Jahr erhöht. Der Monatswert des HWWI-Rohstoffpreisindex auf US-Dollar-Basis war somit im Januar 2,6 % höher als im Dezember 2011. In Euro betrug der Anstieg aufgrund der schwächeren Gemeinschaftswährung sogar 4,7 %.
30. Januar 2012
Edition HWWI Band 5

Turkey, Migration and the EU: Potentials, Challenges and Opportunities

This book touches upon various aspects of the ongoing debate about the effects of Turkey’s accession to the EU upon the migration flows and sheds light on various dimensions of current panorama, addresses policy implications as well as future challenges and opportunities.
26. Januar 2012
HWWI News Thüringen

20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

von Stefan Kolev
Vor genau 20 Jahren, Ende Dezember 1991, löste sich die Sowjetunion auf. Das totalitäre System hinterließ ein schweres Erbe, mit dessen Bewältigung die einzelnen Nachfolgestaaten unterschiedlich gut vorankommen. Wie sieht die Bilanz der postsowjetischen Transformation heute aus?
26. Januar 2012
HWWI News Thüringen

Tagung „Perspektiven einer Neuen Ordnungsökonomik“ auf Schloss Ettersburg

von Joachim Zweynert
Der „neue“ oder „dritte“ Methodenstreit in der Volkswirtschaftslehre liegt nun bereits wieder rund anderthalb Jahre zurück. In ihm ging es um die Bedeutung des Faches „Wirtschaftspolitik“ für die Volkswirtschaftslehre und – damit verbunden – um die Frage, ob die deutsche Tradition der Ordnungsökonomik noch zeitgemäß ist oder nunmehr lediglich ein Kapitel aus der Theoriegeschichte darstellt – ein Kapitel zudem, so sehen es ihre Kritiker, das eher den Irrpfaden als den Königswegen der Theorieentwicklung zuzuordnen ist.
23. Januar 2012
Update 01 2012

Hauswärme: Fakten, Trends und Potenziale

Deutschland will den Energieverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen senken. Nach Industrie, Gewerbe und Verkehr rückt dabei auch immer mehr die Wärmeversorgung von Wohngebäuden in den Fokus. Das HWWI hat zusammen mit Shell die erste „Shell Hauswärme-Studie“ erstellt. Darin werden verschiedene Szenarien zu Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen der Zukunft entwickelt.
20. Januar 2012
HWWI Update

Klimaanpassung und Klimaschutz

von Julia Kowalewski, Sven Schulze, Christina Benita Wilke
Der fortschreitende Klimawandel verlangt nach Lösungen für effektive und effiziente Vermeidungsmaßnahmen. Gleichzeitig müssen Anpassungsmaßnahmen für die bereits unvermeidbaren Folgen eines sich wandelnden Klimas getroffen werden. Dabei können sich die Möglichkeiten und Verwundbarkeiten zwischen Regionen stark unterscheiden. Es erscheint daher sinnvoll, die Kosten und Nutzen von Klimaschutz- sowie Klimaanpassungsmaßnahmen auf regionaler Ebene zu analysieren. Das Projekt EMPACCA untersucht am Beispiel Hamburg, welche ökonomischen Konsequenzen mit potenziellen Maßnahmen für die Region als bedeutender Agglomerationsraum im Norden einhergehen.
20. Januar 2012
HWWI Update

Akutkliniken: Investitionen, Finanzierung und Trägerschaft

von Henning Vöpel
Der Krankenhaussektor in Deutschland steht vor gravierenden Veränderungen. Maßgeblich hierfür sind Faktoren und Entwicklungen, die sowohl die Nachfrage als auch die Angebotsseite stationärer Behandlung betreffen: der medizintechnische Fortschritt, die demografische Alterung und mögliche Regulierungsänderungen durch die Gesundheitspolitik. In der HWWI-Studie „Zukunft von Akutkliniken“, erstellt im Auftrag der HSH Nordbank, wird der künftige Investitionsbedarf für Krankenhäuser bis zum Jahr 2020 abgeschätzt.
19. Januar 2012
HWWI Update

Hauswärme: Fakten, Trends und Potenziale

von Sebastian Schröer
Deutschland will den Energieverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen senken. Nach Industrie, Gewerbe und Verkehr rückt dabei auch immer mehr die Wärmeversorgung von Wohngebäuden in den Fokus. Das HWWI hat zusammen mit Shell die erste „Shell Hauswärme-Studie“ erstellt. Darin werden verschiedene Szenarien zu Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen der Zukunft entwickelt.
19. Januar 2012
HWWI Standpunkt

Arbeitskräftemigration: Wandern, wenn es Arbeit gibt

von Thomas Straubhaar
Bleiben oder gehen, kämpfen oder flüchten? Seit ewigen Zeiten sind das Grundfragen der Menschheit. Die richtige Antwort entscheidet über Leben und Tod. Stämme und Völker gingen unter, weil sie ausharrten, sich aber vergeblich gegen Hungersnöte, Seuchen und Naturkatastrophen stemmten. Andere flüchteten mit Sack und Pack über tausende Kilometer. Sie suchten – oft ohne, manchmal mit Erfolg – nach dem gelobten Land, in dem Milch und Honig flossen.
11. Januar 2012
HWWI Policy Paper

Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin, Nora Reich
Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern diese Trends in der Zeitverwendung die traditionelle geschlechtsspezifische Rollenteilung verändert haben und ob Metavariablen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene wie die Frauenerwerbsquote oder aber auch familienpolitische Faktoren wie Regelungen zum Elterngeld die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst haben. Kurzfassung der Studie
4. Januar 2012
Pressemitteilung

HWWI-Rohstoffpreisindex im Jahr 2011 auf Allzeithoch

Im Jahresdurchschnitt notierte der HWWI-Rohstoffpreisindex im Jahr 2011 so hoch wie nie. Viele Rohstoffpreise sind innerhalb des ersten Halbjahres kräftig angestiegen.
2. Januar 2012
HWWI Standpunkt

Hamburgs Irrweg beim Rückkauf der Netze

von Sebastian Schröer
Die Bürger Hamburgs haben die Wahl, ob sie – statt einen Beitrag zur Energiewende zu leisten – bereit sind, ihre Stadt mit über zwei Milliarden Euro zu verschulden – für Drähte und Rohre.
21. Dezember 2011
HWWI Standpunkt

Teilweise Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für bulgarische und rumänische Arbeitnehmer ab dem 1. Januar 2012 – ein richtiger, aber ungenügender Schritt

von Vesela Kovacheva
Am 7. Dezember 2011 hat die Bundesregierung beschlossen, auch von der dritten Phase der Übergangsregelungen im Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit für bulgarische und rumänische Arbeitnehmer Gebrauch zu machen. Das bedeutet, dass bis Ende 2013 eine Arbeitserlaubnis für die Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung in Deutschland erforderlich ist.
14. Dezember 2011
Pressemitteilung vom 14.12.2011

Euro-Schuldenkrise bremst deutsche Konjunktur

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und wegen der Zuspitzung der Euro-Schuldenprobleme nach unten revidiert. Für 2011 wird nunmehr mit einem Wirtschaftswachstum von 3 % gerechnet, für 2012 mit einem von 0,5 %. Die deutsche Wirtschaft ist zwar bis zum Herbst dieses ...
14. Dezember 2011
Pressemitteilung

Euro-Schuldenkrise bremst deutsche Konjunktur

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und wegen der Zuspitzung der Euro-Schuldenprobleme nach unten revidiert. Für 2011 wird nunmehr mit einem Wirtschaftswachstum von 3 % gerechnet, für 2012 mit einem von 0,5 %. Die deutsche Wirtschaft ist zwar bis zum Herbst dieses Jahres noch spürbar gewachsen, wenngleich sich der Aufschwung mit dem Auslaufen des Aufholprozesses nach der vergangenen Finanz- und Wirtschaftskrise verlangsamt hat. Auch hat sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Insoweit hat sich die Prognose von vor einem Jahr weitgehend erfüllt, allerdings sind auch die damals genannten externen Risiken zunehmend virulent geworden. Die Euro-Schuldenkrise greift nun mehr und mehr auf die Realwirtschaft über, sodass sich die Perspektiven eingetrübt haben.
14. Dezember 2011
HWWI Policy Paper

Schuldenkrise dämpft Wachstum

von Michael Bräuninger, Jörg Hinze, Henning Vöpel
Die Weltwirtschaft hat in den letzten Jahren eine Chronologie von Krisen durchlitten. Ausgangspunkt war die Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten. Nach einem jahrelangen Anstieg der Immobilienpreise sind diese zusammengebrochen. Die Entwicklung in den USA wurde durch parallele Entwicklungen in einigen europäischen Staaten begleitet. Das Platzen der Preisblase hat das Vermögen der privaten Haushalte zunichte gemacht und zu privaten Verschuldungskrisen geführt. Außerdem wurde eine globale Banken- und Finanzkrise ausgelöst. Zunächst war die Realwirtschaft wenig betroffen. Dies hat sich mit der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008 dramatisch verändert. Die Insolvenz hat zu einer Verunsicherung geführt, die einen allgemeinen „Stop“ in der Weltwirtschaft ausgelöst hat. Schlagartig wurden Aufträge storniert und Investitionspläne verschoben. Die Folge war eine tiefe Rezession. Die Weltproduktion sank im Jahr 2009 um 3,8 %. Es bestand die Befürchtung eines Jahrzehnts ohne Wachstum in der Weltwirtschaft. Weltweite Fiskal- und Geldpolitik war notwendig, um Banken zu retten und die Wirtschaftskrise zu überwinden. Die Folgen waren zum einen eine unerwartet schnelle Erholung der Weltwirtschaft und zum anderen eine massive Ausweitung der staatlichen Verschuldung in einigen Industrieländern. Im Jahr 2010 lag das Wachstum der globalen Wirtschaft bei 4 %. In den letzten Monaten hat sich das Wachstum wieder deutlich abgeschwächt. Die Wachstumsrate in diesem Jahr dürfte deshalb nur noch bei 3,5 % liegen. Dies gilt besonders für die Industrieländer und hier für den Euroraum, der sich in einer schwachen Rezession befindet. Dabei lähmt auf der einen Seite die Verunsicherung durch die ausufernden Staatsschulden und zum anderen die laufenden Konsolidierungsprogramme die Konjunktur. Neben den Staatsschulden ist die hohe Arbeitslosigkeit ein zentrales Problem in vielen Industriestaaten. Diese ist auf verschiedene Strukturprobleme an den Arbeitsmärkten und in vielen Staaten auch auf die noch immer daniederliegende Bauwirtschaft zurückzuführen. Auch die Lage im Finanz-sektor ist wieder extrem angespannt. So leihen europäische Banken untereinander kein Geld mehr und deponieren dies lieber bei der EZB. In den Schwellenländern blieb das Wachstum auf einem hohen Niveau, auch wenn es sich etwas abgeschwächt hat. Mit dem schwächeren Wachstum und den zurückgegangen Rohstoffpreisen ist der Inflationsdruck in den Schwellenländern zurückgegangen. Dennoch werden sie weiterhin kräftig, wenn auch mit etwas geringeren Raten als bisher wachsen. Der Euroraum wird hingegen 2012 nur noch um 0,2 % und die Vereinigten Staaten um 1,7 % wachsen. In Japan wird es eine Verbesserung geben. Aufgrund der Katastrophen ging hier die Wirtschaft 2011 um 0,5 % zurück. Eine gewisse Normalisierung wird im nächsten Jahr zu einem Wachstum von etwa 2 % führen. Insgesamt wird die Weltwirtschaft im Jahr 2012 nur noch um gut 3 % expandieren.
8. Dezember 2011
HWWI Policy Paper

Die Zukunft der Luftfahrt in Indien

von Michael Bräuninger, Franziska Biermann, Michelle Bolten
Nach Prognosen von Airbus werden sich die weltweiten Passagierkilometer von derzeit rund 5,5 Bio. RPK auf etwa 12 Bio. RPK im Jahr 2030 mehr als verdoppeln. Die Dominanz des Passagierverkehrs wird sich parallel in den asiatisch-pazifischen Raum verschieben. Sowohl im Passagier- als auch im Frachtflug bestehen auf dem indischen Luftfahrtmarkt noch erhebliche Potenziale, gemessen an der Bevölkerung und der Wirtschaftsleistung. Zum Artikel
5. Dezember 2011
Pressemitteilung

Öl lässt den HWWI-Rohstoffpreisindex ansteigen

Der HWWI-Rohstoffpreisindex erhöhte sich im November auf US-Dollar-Basis um 3,1 % und in Euro sogar um 4,5 % im Vergleich zum Vormonat. Der zentrale Grund für den ansteigenden Gesamtindex waren höhere Ölpreise. Andere Rohstoffe verbilligten sich dagegen zum Teil kräftig. So sank der Index für Industrierohstoffe im Vergleich zum Vormonat Oktober um 4,6 % (in Euro: 3,5 %) und der Index für Agrarische Rohstoffe um 7,1 % (in Euro: 6,0 %).
1. Dezember 2011
Studie

Shell Hauswärme-Studie – Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude. Fakten, Trends und Perspektiven

Leitthema der ersten Shell Hauswärmestudie ist die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke.