Nachrichtenübersicht

16. Dezember 2014
Update 10 2014

Deutschland trotz verlangsamter Dynamik auf Potenzialpfad

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % und für das Jahr 2015 von 1,3 %.
15. Dezember 2014
HWWI Update

Die volkswirtschaftliche Dimension von Kraftwerksstilllegungen: Eine Simulation der Effekte induzierter Strompreiserhöhungen

von Christian Growitsch, André Wolf
Eine ordnungsrechtlich erzwungene Stilllegung von Kohlekraftwerken hätte Konsequenzen, die weit über die Energiewirtschaft hinausreichen. Staatliche Eingriffe in den deutschen Kraftwerkspark beeinflussen unmittelbar die Preisbildung an der Strombörse und damit auch die Strompreise der Endverbraucher. Eigene Simulationen zeigen, dass eine zusätzliche Stilllegung von etwa 10 Gigawatt (GW) installierter Kraftwerksleistung in den Bereichen Braun- und Steinkohle im Zeitraum 2020-2030 über Strompreiserhöhungen jährliche Wertschöpfungsverluste in Milliardenhöhe auslösen könnte.
15. Dezember 2014
HWWI Update

Soziale und institutionelle Einflussfaktoren auf die Studienwahl

von Alexandra Kloß
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hochschulreife steht eine der wichtigsten Entscheidungen eines jungen Menschen: Wie soll der weitere Lebensweg gestaltet werden? Soll ein Beruf erlernt oder ein Studium aufgenommen werden? Welches Studienfach soll gegebenenfalls an welcher Hochschule ausgewählt werden? Die Promotion fragt, welche Einflussfaktoren auf diese wegweisende Entscheidung wirken.
15. Dezember 2014
HWWI Update

Zweite Zukunftswerkstatt Familienunternehmen

von Sara Mercedes Hildenbrand
Familienunternehmen zeichnen sich durch eine hohe Verbundenheit zu ihren Mitarbeitern aus, schreiben Zusammenhalt groß und gelten weithin als beständige und verlässliche Arbeitgeber. Dennoch scheitern Familienunternehmen oftmals daran, diese positiven Attribute nach außen zu kommunizieren und gezielt zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern einzusetzen. Entgegen der einst von Henry Ford formulierten Empfehlung „Wer nicht wirbt, stirbt!“ sind Familienunternehmen eher zurückhaltend, was die gezielte Bewerbung ihres Unternehmens als Familienunternehmen betrifft. Eine Vielzahl verzichtet bewusst auf die Kommunikation des Faktors Familie.
15. Dezember 2014
HWWI Update

Deutschland trotz verlangsamter Dynamik auf Potenzialpfad

von Anja Rossen
Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % und für das Jahr 2015 von 1,3 %.
9. Dezember 2014
HWWI Research Paper

How to Woo the Smart Ones? Evaluating the Determinants that Particularly Attract Highly Qualified People to Cities

von Tanja Buch, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Anja Rossen
Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Economic prospects of cities depend on high qualified workers’ knowledge and therefore, attracting highly qualified workers plays a fundamental role for cities’ prospects. This study contributes to the question which factors primarily determine the mobility-decision of highly qualified workers by investigating the determinants of the migration balance of German cities between 2000 and 2010. Furthermore, it compares the effects of several labour- and amenity-related variables on migration rates of highly qualified workers and the remaining workforce. Findings suggest that local labour market conditions influence the mobility decision but amenities matter too for the high-skilled. The preferences of the highly qualified workers partly differ from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups.
9. Dezember 2014
HWWI Policy Paper

Konjunktur 2015: Weichenstellung für den globalen Aufschwung

von Hendrik Hüning, Leon Leschus, Alkis Henri Otto, Anja Rossen, Henning Vöpel, Lars Wenzel, André Wolf
Das Jahr 2014 konnte die zu Jahresbeginn gehegten konjunkturellen Erwartungen nicht erfüllen. Sowohl in Deutschland als auch im Euroraum hat sich die Dynamik im Jahresverlauf deutlich abgeschwächt. Auch die Weltwirtschaft insgesamt ist schwächer als erwartet expandiert. Dies obwohl die USA und das Vereinigte Königreich ihren moderaten, aber robusten Aufschwung fortsetzen konnten.

Die globale Konjunktur hat sich insbesondere durch eine Reihe von geopolitischenKonflikten eingetrübt. Diese haben sich vor allem negativ auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen ausgewirkt, die deutlich schwächer als zu Jahresbeginn erwartet ausfiel. Der im Jahresverlauf einsetzende Attentismus hat die Aufwärtsdynamik spürbar gebremst. Hinzu kommt nach wie vor die Unsicherheit über die Stabilität und die generelle Verfassung der Weltwirtschaft. Auch im sechsten Jahr nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/09 sind die Risiken eines erneuten Einbruchs anden Märkten substantiell. Von Seiten der Fiskal- und Geldpolitik gab es angesichts der Schuldensituation in vielen europäischen Krisenländern und einer an der Nullzinsgrenze agierenden Geldpolitik kaum noch expansive Impulse. Insgesamt haben sich damit die Hoffnungen auf einen selbsttragenden Aufschwung nicht erfüllt. Dieser ist bis mindestens in das nächste Jahr hinein aufgeschoben.
9. Dezember 2014
Pressemitteilung vom 09. Dezember 2014

Konjunktur 2015 - Deutschland auf Potenzialpfad, globale Konjunktur auf dem Prüfstand

Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert. Hierbei haben wir unsere Prognose für 2014 leicht nach unten revidiert und rechnen nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 %.
9. Dezember 2014
Pressemitteilung

Konjunktur 2015 - Deutschland auf Potenzialpfad, globale Konjunktur auf dem Prüfstand

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert. Hierbei haben wir unsere Prognose für 2014 leicht nach unten revidiert und rechnen nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 %.
5. Dezember 2014
Pressemitteilung

Rohöl so billig wie zuletzt vor 4 ½ Jahren

Der HWWI-Rohstoffpreisindex sank im November im Vergleich zum Oktober in US-Dollar notiert um 8,3 % und in Euro bewertet um 6,8 %. Damit liegt er um 21,9 % (in Euro: -15,6 %) niedriger als noch vor einem Jahr.
1. Dezember 2014
HWWI Research Paper

The Relation Between Overreaction in Forecasts and Uncertainty: A Nonlinear Approach

von Julian Sebastian Leppin
This paper examines if overreaction of oil price forecasters is related to uncertainty. Furthermore, it takes into account impacts from oil price return and oil price volatility on forecast changes. The panel smooth transition regression model from Gonzalez et al. (2005) is applied with different specifications of the transition functions to account for nonlinear relations. Data on oil price expectations for different time horizons are taken from the European Central Bank Survey of Professional Forecasters. The results show that forecast changes are governed by overreaction. However, overreaction is markedly reduced when high levels of uncertainty prevail. On the other hand, noisy signals and positive oil price returns tend to cause higher overreaction.
27. November 2014
HWWI Research Paper

On the Predictive Content of Nonlinear Transformations of Lagged Autoregression Residuals and Time Series Observations

von Anja Rossen
Although many macroeconomic time series are assumed to follow nonlinear processes, nonlinear models often do not provide better predictions than their linear counterparts. Furthermore, such models easily become very complex and difficult to estimate. The aim of this study is to investigate whether simple nonlinear extensions of autoregressive processes are able to provide more accurate forecasting results than linear models. Therefore, simple autoregressive processes are extended by means of nonlinear transformations (quadratic, cubic, trigonometric, exponential functions) of lagged time series observations and autoregression residuals. The proposed forecasting models are applied to a large set of macroeconomic and financial time series for 10 European countries. Findings suggest that such models, including nonlinear transformation of lagged autoregression residuals, are somewhat able to provide better forecasting results than simple linear models. Thus, it may be possibile to improve the forecasting accuracy of linear models by including nonlinear components.
24. November 2014
Neues Gutachten

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020: Konsequenzen potenzieller Kraftwerksstilllegungen

Im Gutachten werden die möglichen Folgen eines ordnungspolitischen Eingriffs in den deutschen Energiemarkt, der über eine vorzeitige Stilllegung von Kohlekraftwerken die nationalen CO2-Emissionen reduziert, dargestellt. Es werden sowohl energiewirtschaftliche wie auch gesamtwirtschaftliche Effekte analysiert.
21. November 2014
HWWI Policy Paper

Liberalismus und Demokratie: Zu einer vernachlässigten Seite der liberalen Denktradition

von Viktor J. Vanberg
Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine erweiterte und um Fußnoten ergänzte Schriftfassung der Achten Wilhelm-Röpke-Vorlesung, die Prof. Dr. Viktor J. Vanberg, Vorstand und Senior Research Fellow am Walter Eucken Institut in Freiburg, am 13. Februar 2014 in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt gehalten hat. Die jährlich zum Todestag des großen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers stattfindende Veranstaltung des Wilhelm-Röpke-Instituts e.V. soll dazu beitragen, Röpkes Wirken als Wissenschaftler, Politikberater und Publizist in Erinnerung zu rufen und seine Ideen auf aktuelle Probleme anzuwenden.
14. November 2014
HWWI Research Paper

Modeling Dynamics of Metal Price Series via State Space Approach with Two Common Factors

von Vasyl Golosnoy, Anja Rossen
In this paper we model the dynamics of 100 years long monthly price series of eight non-ferrous and precious metals. Applying the state space framework we impose and identify two common factors related to non-ferrous and precious metals, respectively, which exhibit quite distinct autoregressive dynamics. The preferred two common factor specifications outperform single common factor approaches which are usually used in the current literature. Furthermore, we provide interpretation for the extracted common factors by investigating their exposure to the major macroeconomic fundamentals.
14. November 2014
HWWI Research Paper

What are metal prices like? Co-movement, price cycles and long-run trends

von Anja Rossen
This study explores the dynamics of monthly metal prices during the past 100 years. On the basis of a unique data set, co-movement, price cycles and long-run trends are analyzed by means of common statistical methods and the results are compared to the findings in the literature. Due to its large number of monthly observations (1224) and high number of price series (20), this data set has a huge advantage. Findings suggest that some results in the literature are speci c for non-ferrous and precious metals and do not necessarily carry over to other metals like steel alloys, electrical metals, light metals, steel or iron ore. However, other results in the literature can be confirmed by the analysis of this comprehensive data set.
10. November 2014
HWWI Research Paper

The Total Economic Value of an Estuary - The Case of the River Elbe

von Edesa Yadegar, Andreas Marcus Röhlig
Die Fahrrinnenanpassung der Elbe wird in Hamburg und umliegenden Bundesländern kontrovers diskutiert. Die Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern des Ausbaus sind verhärtet und die juristische Klärung des Streits lässt auf sich warten, nachdem das Bundesverwaltungsgericht noch offene umweltrechtliche Fragen vom Europäischen Gerichtshof klären lassen möchte. Aus ökonomischer Sicht ist das Für und Wider der Fahrrinnenanpassung ein vielschichtiges Problem. Auf der einen Seite hat sie über die Hafenwirtschaft Auswirkungen auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Hamburg aber auch darüber hinaus. Auf der anderen Seite könnten die Ökosysteme des Elbeästuars und umliegende Landschaften beeinträchtigt werden. Der ökonomische Wert dieser Ökosysteme ergibt sich aus der Vielzahl bereitgestellter Umweltdienstleistungen, die über Artenschutz und Habitaterhalt hinausreichen und zahlreiche Regulationsmechanismen umfassen. Der Wert der Ökosysteme kann dabei grundsätzlich mit Hilfe von ökonomischen Methoden quantifiziert werden. Das im Rahmen der Konferenz „System States and Transitions of Tidal Estuaries“ im September 2014 vom HWWI vorgestellte Poster präsentiert hierzu einige konzeptionelle Überlegungen, die zur besseren ökonomischen Fundierung von Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Naturschutz beitragen könnten. Ansprechpartner: Dr. Sven Schulze, Tel.: 040 34 05 76 - 355.
6. November 2014
Pressemitteilung

Die starken Preisnachlässe beim Rohöl haben sich weiter fortgesetzt

Der HWWI-Rohstoffpreisindex sank im Oktober im Vergleich zum September in US-Dollar bewertet um 8,7 % und in Euro bewertet um 7 %. Vor allem die niedrigeren Rohölpreise trugen zu dem Rückgang beim Gesamtindex bei.
28. Oktober 2014
HWWI Standpunkt

Social Freezing – auf Eis gelegtes Familienleben, bis es „passt“?

von Christina Boll
Ein neues Verfahren der Reproduktionsmedizin, das zunächst für krebskranke Frauen gedacht war, schlägt weltweit hohe emotionale Wellen – spätestens, seit vor einigen Tagen Apple und Facebook ankündigten, ihren Mitarbeiterinnen die rund 20.000 US-Dollar teure Prozedur kostenlos zur Verfügung stellen zu wollen: „Sozial Freezing“.
27. Oktober 2014
Update 09 2014

Gemeinsam für den Wandel: Ein Plädoyer für eine deutsch-chinesische Investitionspartnerschaft

China steht in seiner Entwicklung vor einem Scheideweg: Will das Land die Schattenseiten seines wirtschaftlichen Erfolges in den Griff bekommen, muss die Wende hin zu einer ressourcenbewussten Wirtschaftsweise gelingen. Deutsche Investoren ...
27. Oktober 2014
HWWI Update

Windenergie in Norddeutschland

von Christian Growitsch, Isabel Sünner, Christina Benita Wilke
Norddeutschland ist einer der wichtigsten Standorte für erneuerbare Energien in ganz Europa. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) vom Juli dieses Jahres bekommt die Branche auch in Deutschland wieder Aufwind.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Die Elterngeldreform: Eine kurze Einschätzung

von Christina Boll, Miriam Beblo
Um Eltern mehr Gestaltungsfreiräume bei der Erwerbs- und Familienarbeit zu geben und eine gleichmäßigere Aufteilung zwischen den Geschlechtern zu stimulieren, plant die Bundesregierung eine Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes. Der Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus soll im kommenden Jahr in Kraft treten.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Auswirkungen von Extremwetterereignissen

von Malte Jahn
Die Modellierung von Extremwettereignissen stellt Ökonomen vor eine Herausforderung. Kurzfristig ist der aggregierte Effekt auf die Wertschöpfung (Rückgang durch Schäden, Zunahme durch Beseitigung der Schäden) oft  neutral oder nicht eindeutig. Langfristig wirkt sich eine Risikozunahme jedoch negativ aus.
27. Oktober 2014
HWWI Update

Gemeinsam für den Wandel: Ein Plädoyer für eine deutsch-chinesische Investitionspartnerschaft

von Christian Growitsch, Lars Wenzel, André Wolf
China steht in seiner Entwicklung vor einem Scheideweg: Will das Land die Schattenseiten seines wirtschaftlichen Erfolges in den Griff bekommen, muss die Wende hin zu einer ressourcenbewussten Wirtschaftsweise gelingen. Deutsche Investoren könnten dabei mit ihrer Erfahrung aus eigenem Interesse Unterstützung leisten. Voraussetzung sind stabile Rahmenbedingungen für ausländische Investoren in China.
10. Oktober 2014
Pressemitteilung vom 10. Oktober 2014

Green Opportunities in China - Room for a German-Chinese Partnership in Advancing Sustainability Projects in China

The HWWI and BDO seek to raise awareness of the potential for German-Chinese cooperation in advancing projects in China. Chinese growth over the last two decades has been spectacular and unprecedented. On the other hand, rising living standards and industrial production have led to a degradation of the environment.
10. Oktober 2014
Pressemitteilung

Green Opportunities in China - Room for a German-Chinese Partnership in Advancing Sustainability Projects in China

The Hamburg Institute of International Economics (HWWI) and BDO seek to raise awareness of the potential for German-Chinese cooperation in advancing projects in China.
7. Oktober 2014
Pressemitteilung

Rückgang beim HWWI-Rohstoffpreisindex durch niedrigere Rohölpreise

Im September sank der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Vormonat um 4,2 % auf US-Dollar-Basis und in Euro um 1,1 %. Getrieben wurde der Rückgang vor allem durch sinkende Rohölpreise.
26. September 2014
Update 08 2014

Arbeitskräftemobilität in Europa: Macht der Euro mobil?

In einer gemeinsamen Studie mit Berenberg hat das HWWI die Wanderungsströme in Europa in den Krisenjahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Menschen gehen nach wie vor dorthin, wo die Jobs sind. Auf die gemeinsame Währung kommt es dafür nicht an. Allerdings...
25. September 2014
HWWI Update

Konjunkturaussichten haben sich eingetrübt

von Anja Rossen
Das HWWI hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für 2014 und 2015 aktualisiert und nach unten revidiert. Die Entwicklung im Euroraum ist momentan durch eine geringe Dynamik gekennzeichnet und das außenwirtschaftliche Umfeld liefert insgesamt kaum expansive Impulse. Gleichzeitig haben die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten größere Unsicherheiten verursacht, sodass der erhoffte Investitionsaufschwung ausgeblieben ist. Auf Basis dieser Entwicklung und unter der Annahme, dass die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten nicht eskaliert und ein Abrutschen in die Deflation erfolgreich von der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindert werden kann, rechnen wir für das Jahr 2014 nunmehr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 %. Nichtsdestotrotz steht die deutsche Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Fundament und auch die Weltkonjunktur sollte sich im nächsten Jahr insgesamt wieder kräftiger zeigen, sodass für 2015 ein Wachstum von 2,0 % zu erwarten ist.
25. September 2014
HWWI Update

Große regionale Unterschiede beim Siedlungsabfallaufkommen

von Friso Schlitte, Sven Schulze
Die Bundesländer sind verpflichtet, den von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern beseitigten Abfall jährlich zu bilanzieren. Sowohl die mengenmäßige Entwicklung einzelner Abfallfraktionen als auch die Zusammensetzung der gesammelten Mengen sind dabei von großer Bedeutung für die Planung in allen abfallwirtschaftlichen Unternehmen.
25. September 2014
HWWI Update

Deutschland lebt von der Substanz

von Christian Growitsch
Die Politik der Wohltaten steuert die Bundesrepublik in die falsche Richtung. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik sollte nachhaltig und mit einer klaren ordnungspolitischen Ausrichtung gestaltet werden.
25. September 2014
HWWI Update

Wohnen und arbeiten in Hamburg – heute und vor 25 Jahren

von Linus Holtermann, Alkis Henri Otto
Mit der Studie „L(i)ebenswertes Hamburg: Wohnen und arbeiten in Hamburg  – heute und vor 25 Jahren“ hat das HWWI im Auftrag der Hamburger Sparkasse die Entwicklung Hamburgs im letzten Vierteljahrhundert analysiert. Die Historie zeigt dabei, dass regionaler wirtschaftlicher Erfolg kein selbsterhaltender Prozess ist, sondern dass es dafür eines stetigen Strukturwandels und Erneuerungsprozesses bedarf.
25. September 2014
HWWI Update

Arbeitskräftemobilität in Europa: Macht der Euro mobil?

von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin
In einer gemeinsamen Studie mit Berenberg hat das HWWI die Wanderungsströme in Europa in den Krisenjahren untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Menschen gehen nach wie vor dorthin, wo die Jobs sind. Auf die gemeinsame Währung kommt es dafür nicht an. Allerdings haben sich die Wanderungsströme unter der Krise gedreht.
19. September 2014
HWWI Standpunkt

Wachstumspolitik: Mehr öffentliche Investitionen in Deutschland und Europa

von Henning Vöpel
In der aktuellen Debatte um die Wirtschaftspolitik in Deutschland wird immer wieder die schwache Investitionstätigkeit herausgestellt. Deutschland als Volkswirtschaft muss für die Zukunft vorsorgen, denn es steht vor einem tiefgreifenden demografischen Wandel mit einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft.