Digitale Arbeitswelt

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Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Belastung für den Einzelnen am Arbeitsplatz. Der zunehmende Einsatz neuer Technologien bietet viele Chancen, birgt aber auch substantielle Risiken und führt zu digitalem Stress. Denn obwohl digitale Medien Arbeit erleichtern und Zeit sparen, führen sie auch zu einer Verschmelzung von Berufs- und Arbeitsleben. Sie gefährden die Balance zwischen Arbeit und Erholung, wie der Personaldienstleister Randstad in mehreren Studien zeigt. Demnach checken 68 Prozent der Arbeitnehmer auch nach Feierabend noch berufliche Emails oder führen geschäftliche Telefonate. 59 Prozent der Arbeitnehmer empfinden die Verschmelzung von Beruflichem mit ihrem Privatleben als Belastung. Und 69 Prozent der Arbeitnehmer finden, ihre Arbeitsorganisation habe keine Digitalstrategie. Doch welche Handlungsbedarfe ergeben sich daraus und mit welchen veränderten Anforderungen haben es Unternehmen und Führungskräfte zu tun? Im Umgang mit digitalen Medien sind viele Handlungsoptionen denkbar, die es gilt an die unternehmensspezifischen Anforderungen anzupassen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können vieles tun, um Gesundheit und Kreativität am Arbeitsplatz zu befördern – zum gemeinsamen Vorteil.

Prof. Henning Vöpel diskutiert gemeinsam mit:

Reinhild Fürstenberg (Geschäftsführerin, Fürstenberg Institut)

Awai Cheung (Redner & Autor für Business Qigong)

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