Digitale Kommunikation

@HWWI

In Zeiten allumfassender Konnektivität, sozialer Medien und digitaler Netzwerke steigen auch die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten von Konsumenten und Unternehmen. Die Digitalisierung verändert die Kommunikation und zugleich den Umgang mit Informationen. Während die Emailkommunikation bereits alle Unternehmen erreicht hat, holen inzwischen auch andere Kommunikationskanäle auf: Nach einer Umfrage des Branchenverbandes bitkom setzt heute fast jedes zweite Unternehmen auf Onlinemeetings und Videokonferenzen. Jedes dritte Unternehmen kommuniziert auch über Mitarbeiter- und Kundenportale. Während sich das Smartphone im privaten Umfeld fast vollumfänglich durchgesetzt hat, wird es  hingegen nur in jedem zweiten Unternehmen für die Kommunikation genutzt, wobei Messenger-Dienste wie WhatsApp ein wichtiger Anwendungsbereich sind. Auch soziale Netzwerke, Chatbots und Bloggs werden von Unternehmen zwar zunehmend, aber seltener zur Kommunikation eingesetzt. Doch wie verändern die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion den Austausch? Im Gegensatz zur Face-to-Face-Kommunikation bieten sich zwar viele neue Chancen, wie etwa räumliche Distanzen einfacher zu überwinden und Erreichbarkeiten zu erhöhen, allerdings gehen diese auch mit einem veränderten Verständnis von Privatsphäre und weniger Verbindlichkeit einher. Für Konsumenten und Unternehmen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt ändern sich der Umgang mit Informationen und die Mittel der Kommunikation. Das eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken.

Prof. Henning Vöpel diskutiert gemeinsam mit:

Svenja Teichmann (Geschäftsführerin, crowdmedia GmbH)

Nico Lumma (Managing Partner, next media accelerator GmbH)

Wilbert Hirsch (Geschäftsführer, audioconsultinggroup)

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