Digitale Medizin

Die zunehmende Digitalisierung hat auch die Medizin erreicht. Der Einsatz vielfältiger digitaler Techniken verändert das Gesundheitswesen. Technologische Entwicklungen wie mobiles Internet, Robotik oder Internet of Things eröffnen neue Möglichkeiten. Ob über Apps für chronisch Kranke, Prothesen aus dem 3D-Drucker oder Kontaktlinsen, die den Blutzuckerspiegel messen – durch diese Entwicklungen profitieren Patienten von besseren Diagnosen und individuelleren Behandlungen. Dem Gesundheitssystem entstehen Effizienzgewinne und Einsparpotenziale und für Unternehmen tun sich neue Märkte auf. Doch es ergeben sich auch Herausforderungen: So wirft  die Vernetzung und Verarbeitung von sensiblen Gesundheitsdaten die Frage nach der Verwendung der erhobenen Daten auf und wer darüber bestimmen darf. Auch Mediziner müssen entsprechend der neuen Anforderungen ausgebildet werden und die Breitennutzung der digitalen Möglichkeiten – vor allem in der Grund- und Regelversorgung – sollte im Fokus stehen, nicht nur die Spitzenmedizin.

Prof. Henning Vöpel diskutiert gemeinsam mit:

Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort (Leiter der Kinderpsychiatrie am UKE)

Henrik Moessinger (Business Development Manager, Health Innovation Port, Philips)

Svea Fina (FINA DIGITAL, Geschäftsführerin Digitalagentur)

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