Digitale Realitäten

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Die Begriffe "Augmented Reality" - kurz AR - und "Virtual Reality" - VR - werden häufig in der gleichen Konversation benutzt. Doch was haben sie gemeinsam und was unterscheidet sie? Augmented Reality meint die erweiterte Realität. Hierbei wird die menschliche Wahrnehmung der Realität computergestützt erweitert. Und zwar dort, wo die reelle Welt noch sichtbar bleiben soll, um dem Nutzer lediglich Zusatzinformationen zur Verfügung zu stellen.

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und schließen so beispielsweise das Einblenden von Entfernungen zum Tor bei Fußballübertragungen im Fernsehen ein. Aber auch Smartphone-Anwendungen, wie das Spiel Pokemon Go, das mit dem Augmented Reality den Durchbruch auf dem Massenmarkt erlangte, gehören zu AR. Außerhalb der Unterhaltungsindustrie unterstützt Augmented Reality unter anderem in der Navigation, Architektur, Industrie und bei industriellen Anwendungen.

Virtual Reality hingegen blendet die reelle Welt komplett aus. Beispielsweise durch das Tragen einer Virtual Reality-Brille taucht der Nutzer in eine neue, virtuelle Welt ein, wo er sich mittendrin fühlt und interagieren kann. So wird ein Flug durch Städte oder eine Achterbahnfahrt möglich, ohne den Raum zu verlassen. Ein sehr bekanntes Beispiel der VR-Technologie ist die Pilotenausbildung an Flugsimulatoren, aber Virtual Reality lässt sich auch in vielen anderen technischen Bereichen einsetzen.

Prof. Henning Vöpel diskutiert gemeinsam mit:

Rüdiger Höfert, Absolute Reality, Absolute Software GmbH

Prof. Dr.-Ing. Frank Mantwill, Helmut-Schmidt-Universität

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