Industrie 4.0

© Hamburg 1

Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts setzte mit der Mechanisierung durch Wasser- und Dampfkraft die erste industrielle Revolution ein - und schuf damit den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft. Um 1900 prägte die Elektrifizierung die zweite industrielle Revolution und ermöglichte u.a. die Massenfertigung. Mit der Erfindung von Computern vor etwa 65 Jahren erreichte uns die Dritte industrielle Revolution. Seither konnten Produktionen weiter automatisiert werden.  


Heute wird die reale mit der virtuellen Welt vernetzt. Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution und meint die Digitalisierung der Industrie. Maschinen sollen lernfähig werden. Betriebliche Produktionsabläufe werden nicht mehr zentral hierarchisch sondern dezentral von der jeweiligen Maschine gesteuert. Es entsteht ein Netzwerk aus einzelnen Prozessschritten, die in ständiger Kommunikation untereinander stehen. Produktionen werden fallspezifisch und situationsabhängig nach gewissen Konfigurationsregeln bestimmt. Industrie 4.0 soll erhebliche Effizienssteigerungen und Produktivitätszuwächse bringen.

Prof. Henning Vöpel diskutiert gemeinsam mit seinen Gästen die Chancen, Potenziale und Herausforderungen von Industrie 4.0 am Wirtschaftsstandort Hamburg. Zu Gast im Studio:

Olaf Schreyer, Geschäftsführender Gesellschafter von Quast Praezisionstechnik
Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay, Institut für Automatisierungstechnik der Helmut Schmidt-Universität
Adrian Ulrich, Geschäftsführer Handelskammer Hamburg

Zur Sendung bei Hamburg 1

Public Relations

Susanne Müller-Using