Staatsverschuldung strategisch kommunizieren

17.09.2007 | HWWI Update | von Dörte Nitt-Drießelmann

Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand einschließlich der Sozialversicherungsträger hat Anfang dieses Jahres die magische Grenze von 1,5 Billionen Euro überschritten. Die bisherigen Bemühungen von Politikern, Interessenvertretern, Verwaltungen und Medien, den Bürgern die negativen Wechselwirkungen einer ausufernden Kreditfinanzierung öffentlicher Aufgaben und die Notwendigkeit eines Politikwechsels deutlich zu machen, sind noch nicht überzeugend gelungen. In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht nach wie vor Unkenntnis über die wesentlichen Zusammenhänge und Folgen einer fortgesetzten Verschuldungspolitik. Es stellen sich die Fragen: „Wie können die offenbar erheblichen Kommunikationsdefizite, die zwischen „Sendern“ und „Empfängern“ bestehen, behoben werden? Was muss getan werden, damit die breite Masse der Bevölkerung Staatsverschuldung und den notwendigen Abbau des Schuldenberges als ernstzunehmende Herausforderungen wahrnehmen, in ihren Grundzügen verstehen und bereit sind, eine Konsolidierungspolitik mit zu tragen?“

Autoren

Dörte Nitt-Drießelmann