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Die Entstehung ordnungsökonomischer Paradigmen - theoriegeschichtliche Betrachtungen

12.12.2007 | HWWI Research Paper | von Joachim Zweynert

In der bestehenden Literatur wird die Frage nach der Verortung des deutschen Ordo- und Neoliberalismus unterschiedlich beantwortet. Manche Autoren sehen sie vornehmlich in der angelsächsischen Tradition (Grossekettler 1997, Sally 1998a, Starbatty 2002, Vanberg 2004), andere betonen ihre Verwurzelung in den Fragestellungen und Methoden der deutschen Ideengeschichte (Rieter und Schmolz 1993, Peukert 2000, Goldschmidt 2002, Schefold 2003). Ich will mich in diesem Beitrag auf das Problem konzentrieren, wie die deutschen Neoliberalen die Frage nach der Wurzel gesellschaftlicher Kohäsion beantworteten. Gerade von dieser thematischen Beschränkung erhoffe ich mir, zu einem besseren Verständnis darüber beitragen zu können, wie sich das deutsche Denken in Ordnungen zu seinen angelsächsischen Vorbildern und zu spezifisch deutschen Traditionen verhält.

Autoren

Prof. Dr. Joachim Zweynert