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HWWI Studien

Simulation der Auswirkungen der US-Zölle auf den Wirtschaftstandort Hamburg

Stephen Sacht (2026),
HWWI Studien, Nr. 7, Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut.

Die Studie simuliert mit  Hilfe des CGE-Modells des HWWI die kurzfristigen Folgen des aktuellen US-Zollregimes (Stand Herbst/Winter 2025) für Hamburg. Aggregiert bleiben BIP und Beschäftigung in Deutschland, der EU und Hamburg nahe null, während die USA in ein stagflationäres Umfeld geraten. Auf Branchenebene zeigen sich jedoch klare Verschiebungen: Der Wassertransport leidet spürbar unter dem gedämpften Güterhandel, der luftverkehrsnahe Bereich profitiert leicht vom regionalen Konsum, die Hamburger Automobilindustrie (v. a. Teile) gewinnt relativ gegenüber Anbietern aus anderen Nicht-US-Regionen, und Pharmazeutische Produkte verzeichnen leichte Einbußen. Die Studie empfiehlt, aus Hamburger Sicht internationale Handelsverflechtungen zu vertiefen, niedrige EU-Zölle beizubehalten bzw. Freihandel unter Nicht-US-Regionen zu stärken und die Diversifizierung des Handelsportfolios voranzutreiben.

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