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06.03.2025|Neue HWWI-Konjunkturprognose

Wirtschaftswende wahrscheinlicher als Fortsetzung des Krisenmodus

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) rechnet für 2025 im Jahresdurchschnitt, auch wegen des negativen Überhangs aus dem Jahr 2024, nur noch mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von ¼ % (zuvor ½ %). Unter der Annahme, dass sich die künftige Koalition auf wichtige wirtschaftliche Reformen einigen kann und unter Berücksichtigung zu erwartender Nachholeffekte sowie einer weiteren... Mehr lesen

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) rechnet für 2025 im Jahresdurchschnitt, auch wegen des negativen Überhangs aus dem Jahr 2024, nur noch mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von ¼ % (zuvor ½ %). Unter der Annahme, dass sich die künftige Koalition auf wichtige wirtschaftliche Reformen einigen kann und unter Berücksichtigung zu erwartender Nachholeffekte sowie einer weiteren Lockerung der Geldpolitik wird für 2026 weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1½ % gerechnet.

Wirtschaftswende wahrscheinlicher als Fortsetzung des Krisenmodus
Natural catastrophes and insurance in a developing economy: new theoretical and empirical evidence
20.03.2025|New Publication in Environment and Development Economics

Natural catastrophes and insurance in a developing economy: new theoretical and empirical evidence

Wir analysieren die Auswirkungen von Naturkatastrophen auf die Versicherungsnachfrage in einem Entwicklungsland und die Rolle der Versicherungsregulierung in dieser Beziehung. Die theoretischen Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Schadenserfahrungen in Entwicklungsländern wahrscheinlich weniger positiv auf die Nachfrage auswirken als in entwickelten Volkswirtschaften. Die empirische Analyse... Mehr lesen

Wir analysieren die Auswirkungen von Naturkatastrophen auf die Versicherungsnachfrage in einem Entwicklungsland und die Rolle der Versicherungsregulierung in dieser Beziehung. Die theoretischen Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Schadenserfahrungen in Entwicklungsländern wahrscheinlich weniger positiv auf die Nachfrage auswirken als in entwickelten Volkswirtschaften. Die empirische Analyse bestätigt, dass Naturkatastrophen die Versicherungsnachfrage der betroffenen Haushalte in Vietnam verringern. Die Verbesserung der Regulierung erhöhte die Versicherungsnachfrage und kehrte den Effekt von Naturkatastrophen auf die Nachfrage um.

 

Mask wars: Sourcing a critical medical product from China in times of COVID-19
19.03.2025|Neue Publikation im Journal of International Economics

Mask wars: Sourcing a critical medical product from China in times of COVID-19

Die COVID-19-Pandemie führte zu einem Anstieg der weltweiten Nachfrage nach medizinischen Gütern, wobei China einer der Hauptlieferanten war. In diesem Beitrag werden die politischen Faktoren untersucht, die den Zugang zu medizinischen Gesichtsmasken, einem Schlüsselprodukt in der Anfangsphase der Pandemie, erleichterten. Mithilfe einer dreifachen Differenz-von-Differenzen-Eventstudie vergleichen... Mehr lesen

Die COVID-19-Pandemie führte zu einem Anstieg der weltweiten Nachfrage nach medizinischen Gütern, wobei China einer der Hauptlieferanten war. In diesem Beitrag werden die politischen Faktoren untersucht, die den Zugang zu medizinischen Gesichtsmasken, einem Schlüsselprodukt in der Anfangsphase der Pandemie, erleichterten. Mithilfe einer dreifachen Differenz-von-Differenzen-Eventstudie vergleichen wir die Exportdynamik von Gesichtsmasken mit ähnlichen Produkten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass politische Verbindungen, auf der nationalen und auf Provinzebene, eine zentrale Rolle bei der Steigerung der Exporte in die jeweiligen Partnerländer. Städtepartnerschaften halfen, Preissteigerungen abzumildern.

Neue Kollegin im Bereich Konjunktur & Wachstum
05.03.2025|Neue Kollegin

Neue Kollegin im Bereich Konjunktur & Wachstum

Wir freuen uns, Frau Paula Schwamb als neue Kollegin am HWWI begrüßen zu können. Sie hat kürzlich ihren Master an der Uni Bonn absolviert und wird den Forschungsbereich Konjunktur & Wachstum unterstützen. Ein ganz herzliches Willkommen.

Wir freuen uns, Frau Paula Schwamb als neue Kollegin am HWWI begrüßen zu können. Sie hat kürzlich ihren Master an der Uni Bonn absolviert und wird den Forschungsbereich Konjunktur & Wachstum unterstützen. Ein ganz herzliches Willkommen.

Global surge: exploring cryptocurrency adoption with evidence from spatial models
04.03.2025|Neue Publikation in Financial Innovation

Global surge: exploring cryptocurrency adoption with evidence from spatial models

Preisdynamik und Volatilität beschleunigen die Einführung von Kryptowährungen weltweit. Trotz der Herausforderungen gewinnen Kryptowährungen wie Bitcoin eine breite Akzeptanz, insbesondere in Ländern mit einer Bevölkerung ohne Bankverbindung, fehlenden Bankenkontrollen und Inflation. Diese Studie untersucht die globalen Muster der Einführung von Kryptowährungen mithilfe von verallgemeinerten linearen... Mehr lesen

Preisdynamik und Volatilität beschleunigen die Einführung von Kryptowährungen weltweit. Trotz der Herausforderungen gewinnen Kryptowährungen wie Bitcoin eine breite Akzeptanz, insbesondere in Ländern mit einer Bevölkerung ohne Bankverbindung, fehlenden Bankenkontrollen und Inflation. Diese Studie untersucht die globalen Muster der Einführung von Kryptowährungen mithilfe von verallgemeinerten linearen Modellen und räumlichen autoregressiven Modellen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen erheblich von wirtschaftlicher Instabilität, der Verfügbarkeit von Infrastruktur und räumlicher Dynamik beeinflusst wird, wobei die Akzeptanzraten in Ländern mit begrenztem Zugang zu traditionellen Finanzsystemen höher sind.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise im Jahr 2024 mit dem Fokus auf Deutschland
24.02.2025|Neue Publikation im Wirtschaftsdienst

Die Entwicklung der Rohstoffpreise im Jahr 2024 mit dem Fokus auf Deutschland

Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Deutschland fiel 2024 leicht, vor allem wegen sinkender Energierohstoffpreise. Der Rohöl- und Kohlenpreis sanken stark, bedingt durch schwache globale Nachfrage. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Nahrungs- und Genussmittel sowie Industrierohstoffe, insbesondere Kakao, Palmöl und Zinn, aufgrund höherer Nachfrage und Angebotsengpässen.... Mehr lesen

Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Deutschland fiel 2024 leicht, vor allem wegen sinkender Energierohstoffpreise. Der Rohöl- und Kohlenpreis sanken stark, bedingt durch schwache globale Nachfrage. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Nahrungs- und Genussmittel sowie Industrierohstoffe, insbesondere Kakao, Palmöl und Zinn, aufgrund höherer Nachfrage und Angebotsengpässen. Die Agrarrohstoffe zeigten eine hohe Volatilität, mit fallenden Preisen für Soja und Getreide und steigenden Preisen für Kautschuk.

Bundestagswahl 2025: Finanzpolitische Konsequenzen angebotsseitiger Politikmaßnahmen
13.02.2025|Neuer HWWI-Standpunkt

Bundestagswahl 2025: Finanzpolitische Konsequenzen angebotsseitiger Politikmaßnahmen

Das HWWI geht im vorliegenden Standpunkt der Frage auf den Grund, welche kurzfristigen Auswirkungen vornehmlich angebotsseitige Politikmaßnahmen auf die Konjunktur und den Finanzierungssaldo des Staates haben könnten. Die wirtschaftspolitischen Pläne der Parteien könnten demnach zusammengenommen die Staatsverschuldung drastisch erhöhen, wenn der Fokus nicht allein auf den Energiepreisen... Mehr lesen

Das HWWI geht im vorliegenden Standpunkt der Frage auf den Grund, welche kurzfristigen Auswirkungen vornehmlich angebotsseitige Politikmaßnahmen auf die Konjunktur und den Finanzierungssaldo des Staates haben könnten. Die wirtschaftspolitischen Pläne der Parteien könnten demnach zusammengenommen die Staatsverschuldung drastisch erhöhen, wenn der Fokus nicht allein auf den Energiepreisen liegen sollte.

Diginomics-Summer Conference 2025
11.02.2025|Sommerkonferenz

Diginomics-Summer Conference 2025

Die Diginomics-Sommerkonferenz 2025 findet am 25. Juni 2025 in der Handelskammer Bremen (IHK) statt. Organisiert von der Forschungsgruppe Diginomics der Universität Bremen, in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), beschäftigt sich die Konferenz mit dem Thema: „Digital Business & Digital Society – Opportunities, Challenges, and... Mehr lesen

Die Diginomics-Sommerkonferenz 2025 findet am 25. Juni 2025 in der Handelskammer Bremen (IHK) statt. Organisiert von der Forschungsgruppe Diginomics der Universität Bremen, in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), beschäftigt sich die Konferenz mit dem Thema: „Digital Business & Digital Society – Opportunities, Challenges, and Ethical Considerations“. Forscherinnen und Forscher sind eingeladen, Beiträge zu Themen wie KI und ML im Marketing, digitale Finanzen, Makroökonomie und Unternehmensverantwortung einzureichen. Das Einreichungsportal öffnet am 1. März 2025, und die Annahmebestätigungen werden bis zum 9. Mai 2025 verschickt.

The evolution of ‘theories of harm’ in EU merger control
10.02.2025|Neue Publikation

The evolution of ‘theories of harm’ in EU merger control

Dieses Papier analysiert die Entwicklung der Schadenstheorien in der EU-Fusionskontrolle seit den 1990er Jahren anhand von Daten aus Fusionsentscheidungen, die mit NLP-Tools verarbeitet wurden. Die Fusionskontrollverordnung von 2004 führte zu einem Wandel hin zu unilateralen Effekten und Behinderungsbedenken bei nicht-horizontalen Fusionen. Seit den 2010er Jahren... Mehr lesen

Dieses Papier analysiert die Entwicklung der Schadenstheorien in der EU-Fusionskontrolle seit den 1990er Jahren anhand von Daten aus Fusionsentscheidungen, die mit NLP-Tools verarbeitet wurden. Die Fusionskontrollverordnung von 2004 führte zu einem Wandel hin zu unilateralen Effekten und Behinderungsbedenken bei nicht-horizontalen Fusionen. Seit den 2010er Jahren entstanden Theorien zu Innovation und digitalen Märkten. Marktanteile bleiben zentral, doch interne Dokumente und quantitative Methoden gewinnen an Bedeutung. Strukturelle Abhilfemaßnahmen sind häufiger, während verhaltensbezogene Maßnahmen in Phase-II-Verfahren zunehmend genutzt werden.

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Über das HWWI

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftlich finanziertes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist das HWWI mit einer Niederlassung in Bremen präsent. Es ist als gemeinnützige GmbH organisiert; einziger Gesellschafter ist die Handelskammer Hamburg. Das HWWI arbeitet eng mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) zusammen.