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Veranstaltungen
Pressemitteilungen
Neue HWWI-Konjunkturprognose
Die deutsche Wirtschaft hat sich nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts in der ersten Hälfte dieses Jahr besser entwickelt als geopolitische Belastungen und die negative Stimmung hierzulande hätten erwarten lassen; das preis- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich in diesem Zeitraum um 0,75 %, auf Jahresbasis um 1,5 %. Gleichzeitig wurden wichtige Reformvorhaben – wie die Gesundheitsreform (in Kraft), eine Rentenreform und eine Steuerreform (beide als Entwurf) – auf den Weg gebracht. Überdies haben sich mehrere Konjunktur- und Klimaindikatoren verbessert; der hier zum Ausdruck kommende Stimmungsumschwung zum Positiven spiegelt sich allerdings nicht immer in der öffentlichen Meinung wider. Abgesehen davon verdeutlicht die weiterhin schwache private Investitionstätigkeit den nach wie vor bestehenden Bedarf an Strukturreformen.
HWWI-Rohstoffpreisindex weiterhin volatil: Rahmenabkommen bringt nur vorübergehende Entlastung
In den vergangenen Monaten zeigte sich der HWWI-Rohstoffpreisindex stark volatil. Im Mai verzeichnete der Gesamtindex einen erneuten Zuwachs um 2,4 %. Im darauffolgenden Monat kam es zu einer vorübergehenden Entlastung, als der Index im Juni spürbar um -9,2 % nachgab. Hier dürfte das ausgehandelte Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA für Entspannung an den Märkten gesorgt haben. Diese Beruhigung hielt jedoch nicht an: Angetrieben durch das erneute Wiederaufkeimen des Konflikts zogen die Notierungen im Juli wiederum um 2,2 % an. Trotz der zwischenzeitlichen Schwankungen und des Rückgangs im Frühsommer spiegeln die Märkte die anhaltenden geopolitischen Risiken wider: Im Juli lag der HWWI-Rohstoffpreisindex weiterhin um deutliche 19,6 % über dem entsprechenden Vorjahreswert (Datenstand: 17.08.2026).
Medienspiegel
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