Spatial dynamics of real estate prices: Socio-economic and pandemic effects in German Regions
Regional Science Policy Practice 18(6), 100305.
Diese Studie untersucht den Immobilienmarkt in Deutschland auf Kreisebene und konzentriert sich dabei auf alle NUTS-3-Regionen im Zeitraum von 2012 bis 2022. Unter Verwendung räumlich-ökonometrischer Modelle analysiert die Untersuchung den Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Variablen sowie COVID-19-bezogenen Indikatoren – einschließlich Infektionsraten und Mobilitätseinschränkungen – und den regionalen Immobilienpreisen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass hohe Infektionsraten und politische Eindämmungsmaßnahmen signifikant mit der Dynamik der Immobilienpreise korrelieren. Dies offenbart sowohl lokale Zusammenhänge innerhalb der Regionen als auch indirekte räumliche Spillover-Effekte auf benachbarte Regionen. Wir stellen fest, dass diese Variablen zusammen mit sozioökonomischen Kovariaten, wie dem Durchschnittsalter und dem Kinderbetreuungsangebot, eng mit der räumlichen Dynamik auf den Immobilienmärkten verknüpft sind.