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Konjunktur

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Publikationen, Projekte, Veranstaltungen und Pressemitteilungen des HWWI zum Thema Konjunktur.

Publikationen

Pressemitteilungen

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08.06.2026 | Pressemitteilung 26

Neue HWWI-Konjunkturprognose

Nach gutem Start der deutschen Wirtschaft in dieses Jahr hinein haben sich seit Ende Februar durch den Irankrieg, insbesondere durch die Sperrung der Straße von Hormus und der damit verbundenen Energieverteuerung, die Perspektiven für Wachstum und Inflation deutlich verschlechtert. Die Sperrung der Straße von Hormus dauert nun länger an als zunächst erwartet. Die erratische US-Zollpolitik dämpft zudem die deutschen Exportaktivitäten spürbar. Die Stimmung in der Wirtschaft wurde aber auch durch hausgemachte Probleme beeinträchtigt, insbesondere weil der Reformprozess nur langsam vorankommt und von Unstimmigkeiten innerhalb der Koalitionsregierung überlagert wurde. Die weitere Entwicklung im Irankonflikt ist unklar, die anstehenden Reformen bergen Konfliktpotenzial. Auch wenn die Straße von Hormus bald wieder passierbar wird und Öl- und Gaspreise nachgeben, wird die Energieverteuerung noch einige Zeit nachwirken. Und die gedämpfte Stimmung bei Investoren und Verbrauchern dürfte erst mal für Zurückhaltung sorgen. Lediglich die staatlichen Konsumausgaben und Fiskalprogramme für Infrastruktur und Verteidigung geben Impulse. In diesem Jahr dürfte die deutsche Wirtschaft unter diesen Bedingungen lediglich um knapp ¾ % zunehmen. 2027 könnte, bei Beendigung des Irankriegs und konsequenterer Reformpolitik, das reale Bruttoinlandsprodukt um 1 ¼ % wachsen.

 

 

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04.12.2025 | Pressemitteilung 22

Neue HWWI-Konjunkturprognose

Die deutsche Wirtschaft wartet auf die Konjunkturwende. Wie schon insgesamt im ersten Halbjahr 2025 stagnierte das reale Bruttoinlandsprodukt auch im 3. Quartal. Ein schwieriges internationales Umfeld und eine bislang nur zaghafte Umsetzung von Reformen durch die neue Regierung – überlagert von immer wieder aufkommenden Störungen innerhalb der Koalition – bremsten weiterhin die Wirtschaftsentwicklung. Nach Regelung der Zollfrage mit den USA und mit der allmählichen Umsetzung der fiskalischen Ausgabenprogramme und Fördermaßnahmen sollte sich das Wirtschaftsklima allerdings bessern. Dies sollte teils schon in den letzten Monaten dieses Jahres, aber vor allem ab kommendem Jahr in den entsprechenden Statistiken sichtbar werden, besonders bei den Bau- und Ausrüstungsinvestitionen. Der staatliche und der private Konsum werden zudem weiterhin die Konjunktur stützen. Lediglich der Außenbeitrag wird bei nur schwachen Exporten und stärker zunehmenden Importen negativ wirken. Für 2025 erwartet das HWWI unverändert im Jahresdurchschnitt ein Wirtschaftswachstum von 0,2 %. Bei erhöhter Konjunkturdynamik im Gefolge der Fiskalprogramme und Fördermaßnahmen wird dann für 2026 und für 2027, zumal begünstigt durch mehr Arbeitstage (2026 insgesamt 2 ½ mehr als 2025, 2027 nochmals 1 ¼ mehr), mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 1 ½ % gerechnet.