Nach gutem Start der deutschen Wirtschaft in dieses Jahr hinein haben sich seit Ende Februar durch den Irankrieg, insbesondere durch die Sperrung der Straße von Hormus und der damit verbundenen Energieverteuerung, die Perspektiven für Wachstum und Inflation deutlich verschlechtert. Die Sperrung der Straße von Hormus dauert nun länger an als zunächst erwartet. Die erratische US-Zollpolitik...
The stock market effects of Islamist versus non-Islamist terror
Beeinflussen die ideologischen Unterschiede, die Terroranschlägen zugrunde liegen, die Entwicklungen an den Finanzmärkten? Reagieren Anleger je nach den ideologischen Motiven der Anschläge unterschiedlich, und wenn ja, worauf sind diese Unterschiede zurückzuführen? In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen des Terrorismus auf die Aktienmärkte unter dem...
FocusEconomics Analyst Forecast Awards
Wir freuen uns sehr, eine besondere Nachricht bekannt geben zu dürfen: Unser Kollege Jörg Hinze wurde aktuell als drittbester Ökonom Deutschland im Bereich Konjunkturprognosen ausgezeichnet. Die „FocusEconomics Analyst Forecast Awards“ sind jährliche Auszeichnungen, mit denen die treffsichersten Wirtschaftsprognostiker für wichtige makroökonomische Indikatoren (BIP, Haushaltssaldo, Inflation,...
Spatial dynamics of real estate prices: Socio-economic and pandemic effects in German Regions
Welcher Zusammenhang besteht zwischen außergewöhnlichen Krisen und der Preisentwicklung am Immobilienmarkt? Diese Studie analysiert alle deutschen NUTS-3-Regionen von 2012 bis 2022 mithilfe räumlich-ökonometrischer Modelle. Die Ergebnisse zeigen: COVID-19-Indikatoren wie Infektionsraten oder Mobilitätseinschränkungen korrelieren signifikant mit lokalen Preisdynamiken – einhergehend mit indirekten Spillover-Effekten auf benachbarte Regionen....
Institutional Reform and Depositors’ Portfolio Choice. Evidence from Bank Account Data
Wie prägen politische und wirtschaftliche Systeme langfristig das Finanzverhalten von Menschen? Dieses Working Paper nutzt die deutsche Teilung und Wiedervereinigung als natürliches Experiment und wertet einzigartige Bankkontodaten aus. Die Ergebnisse zeigen: Selbst viele Jahre nach der Wiedervereinigung unterscheiden sich Anlageentscheidungen in Ost- und Westdeutschland noch...
Irankrieg verzögert Erholung der deutschen Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft hatte sich zum Ende vergangenen Jahres hin stabilisiert; viele Konjunkturindikatoren entwickelten sich positiv. Die Wachstumschancen für 2026 und 2027 wurden aufgrund der von der Koalitionsregierung auf den Weg gebrachten fiskalpolitischen Ausgabenprogramme und Fördermaßnahmen günstig eingeschätzt. Mit dem Irankrieg und den dadurch ausgelösten...
Das Spannungsfeld zwischen Wettbewerbs- und Industriepolitik in der deutschen Rüstungsindustrie
Mit der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ und steigenden Verteidigungsausgaben nehmen industriepolitische Forderungen zur Stärkung der heimischen Rüstungsindustrie zu, während die Rolle der Wettbewerbspolitik wenig Beachtung findet. Der Beitrag analysiert die Besonderheiten von Rüstungsmärkten und untersucht die Wettbewerbsintensität empirisch auf nationaler und europäischer Ebene. Anschließend diskutiert er das...
Simulation der Auswirkungen der US-Zölle auf den Wirtschaftsstandort Hamburg
Die vorliegende HWWI-Studie analysiert mithilfe eines CGE-Modells die kurzfristigen Effekte des aktuellen US-Zollregimes (Stand: Herbst/Winter 2025) auf Hamburg. Aggregiert bleiben die Auswirkungen auf BIP und Beschäftigung in Deutschland, der EU und Hamburg nahe Null, während die USA voraussichtlich in ein stagflationäres Umfeld geraten dürften. Die...
Rohstoffpreisindex im Jahr 2025 gesunken
Dieser Artikel untersucht die Entwicklung des HWWI-Rohstoffpreisindex im Jahr 2025. Analysiert werden die Preisentwicklungen der für Deutschland relevanten importierten Rohstoffe sowie die Beiträge einzelner Rohstoffgruppen zum Gesamtindex. Der Rückgang des Index im Jahresverlauf war dabei maßgeblich durch die Preisbewegungen bei den Energierohstoffen geprägt, deren Preise...
HWWI-Rohstoffpreisindex nach Rückgang wieder angestiegen
In den vergangenen drei Monaten setzte sich der zuvor beobachtete leichte Abwärtstrend beim HWWI-Rohstoffpreisindex nicht fort. Nach einem Anstieg im November um 2,1 % und einem Rückgang im Dezember um −1,8 % stieg der Index im Januar 2026 deutlich um 5,5 %. Trotz dieser Monatszunahme lag der Index...
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Über das HWWI
Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftlich finanziertes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist das HWWI mit einer Niederlassung in Bremen präsent. Es ist als gemeinnützige GmbH organisiert; einziger Gesellschafter ist die Handelskammer Hamburg. Das HWWI arbeitet eng mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) zusammen.