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08.06.2026|Neue HWWI-Konkunkturprognose

Irankonflikt und Reformschwäche bremsen deutsche Konjunktur aus

Nach gutem Start der deutschen Wirtschaft in dieses Jahr hinein haben sich seit Ende Februar durch den Irankrieg, insbesondere durch die Sperrung der Straße von Hormus und der damit verbundenen Energieverteuerung, die Perspektiven für Wachstum und Inflation deutlich verschlechtert. Die Sperrung der Straße von Hormus dauert nun länger an als zunächst erwartet. Die erratische US-Zollpolitik... Mehr lesen

Nach gutem Start der deutschen Wirtschaft in dieses Jahr hinein haben sich seit Ende Februar durch den Irankrieg, insbesondere durch die Sperrung der Straße von Hormus und der damit verbundenen Energieverteuerung, die Perspektiven für Wachstum und Inflation deutlich verschlechtert. Die Sperrung der Straße von Hormus dauert nun länger an als zunächst erwartet. Die erratische US-Zollpolitik dämpft zudem die deutschen Exportaktivitäten spürbar. Die Stimmung in der Wirtschaft wurde aber auch durch hausgemachte Probleme beeinträchtigt, insbesondere weil der Reformprozess nur langsam vorankommt und von Unstimmigkeiten innerhalb der Koalitionsregierung überlagert wurde.
Irankonflikt und Reformschwäche bremsen deutsche Konjunktur aus
The stock market effects of Islamist versus non-Islamist terror
01.06.2026|Neue Publikation

The stock market effects of Islamist versus non-Islamist terror

Beeinflussen die ideologischen Unterschiede, die Terroranschlägen zugrunde liegen, die Entwicklungen an den Finanzmärkten? Reagieren Anleger je nach den ideologischen Motiven der Anschläge unterschiedlich, und wenn ja, worauf sind diese Unterschiede zurückzuführen? In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen des Terrorismus auf die Aktienmärkte unter dem... Mehr lesen

Beeinflussen die ideologischen Unterschiede, die Terroranschlägen zugrunde liegen, die Entwicklungen an den Finanzmärkten? Reagieren Anleger je nach den ideologischen Motiven der Anschläge unterschiedlich, und wenn ja, worauf sind diese Unterschiede zurückzuführen? In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen des Terrorismus auf die Aktienmärkte unter dem Gesichtspunkt der Terrorideologie. Überraschenderweise stellen wir fest, dass islamistische Terroranschläge an den amerikanischen und europäischen Märkten zu signifikanten negativen Abnormalrenditen führten, während die Auswirkungen anderer Terroranschläge auf die Aktienmärkte nahezu null waren.
FocusEconomics Analyst Forecast Awards
24.04.2026|Neues aus dem Institut

FocusEconomics Analyst Forecast Awards

Wir freuen uns sehr, eine besondere Nachricht bekannt geben zu dürfen: Unser Kollege Jörg Hinze wurde aktuell als drittbester Ökonom Deutschland im Bereich Konjunkturprognosen ausgezeichnet. Die „FocusEconomics Analyst Forecast Awards“ sind jährliche Auszeichnungen, mit denen die treffsichersten Wirtschaftsprognostiker für wichtige makroökonomische Indikatoren (BIP, Haushaltssaldo, Inflation,... Mehr lesen

Wir freuen uns sehr, eine besondere Nachricht bekannt geben zu dürfen: Unser Kollege Jörg Hinze wurde aktuell als drittbester Ökonom Deutschland im Bereich Konjunkturprognosen ausgezeichnet. Die „FocusEconomics Analyst Forecast Awards“ sind jährliche Auszeichnungen, mit denen die treffsichersten Wirtschaftsprognostiker für wichtige makroökonomische Indikatoren (BIP, Haushaltssaldo, Inflation, Zinssatz, Wechselkurs, Arbeitslosenquote und Leistungsbilanz) in mehr als 100 Ländern sowie für 27 Rohstoffe gewürdigt werden.
Spatial dynamics of real estate prices: Socio-economic and pandemic effects in German Regions
09.04.2026|neue Publikation

Spatial dynamics of real estate prices: Socio-economic and pandemic effects in German Regions

Welcher Zusammenhang besteht zwischen außergewöhnlichen Krisen und der Preisentwicklung am Immobilienmarkt? Diese Studie analysiert alle deutschen NUTS-3-Regionen von 2012 bis 2022 mithilfe räumlich-ökonometrischer Modelle. Die Ergebnisse zeigen: COVID-19-Indikatoren wie Infektionsraten oder Mobilitätseinschränkungen korrelieren signifikant mit lokalen Preisdynamiken – einhergehend mit indirekten Spillover-Effekten auf benachbarte Regionen.... Mehr lesen

Welcher Zusammenhang besteht zwischen außergewöhnlichen Krisen und der Preisentwicklung am Immobilienmarkt? Diese Studie analysiert alle deutschen NUTS-3-Regionen von 2012 bis 2022 mithilfe räumlich-ökonometrischer Modelle. Die Ergebnisse zeigen: COVID-19-Indikatoren wie Infektionsraten oder Mobilitätseinschränkungen korrelieren signifikant mit lokalen Preisdynamiken – einhergehend mit indirekten Spillover-Effekten auf benachbarte Regionen. Die Studie macht sichtbar, wie eng diese Faktoren zusammen mit sozioökonomischen Rahmenbedingungen, wie dem Durchschnittsalter, mit der Entwicklung lokaler Immobilienmärkte verknüpft sind.
Institutional Reform and Depositors’ Portfolio Choice. Evidence from Bank Account Data
16.03.2026|Neues HWWI-Working Paper

Institutional Reform and Depositors’ Portfolio Choice. Evidence from Bank Account Data

Wie prägen politische und wirtschaftliche Systeme langfristig das Finanzverhalten von Menschen? Dieses Working Paper nutzt die deutsche Teilung und Wiedervereinigung als natürliches Experiment und wertet einzigartige Bankkontodaten aus. Die Ergebnisse zeigen: Selbst viele Jahre nach der Wiedervereinigung unterscheiden sich Anlageentscheidungen in Ost- und Westdeutschland noch... Mehr lesen

Wie prägen politische und wirtschaftliche Systeme langfristig das Finanzverhalten von Menschen? Dieses Working Paper nutzt die deutsche Teilung und Wiedervereinigung als natürliches Experiment und wertet einzigartige Bankkontodaten aus. Die Ergebnisse zeigen: Selbst viele Jahre nach der Wiedervereinigung unterscheiden sich Anlageentscheidungen in Ost- und Westdeutschland noch deutlich – insbesondere bei risikoreichen Wertpapieren. Die Studie macht sichtbar, wie stark historische Erfahrungen und institutionelle Rahmenbedingungen das Anlageverhalten von Haushalten bis heute beeinflussen.
Irankrieg verzögert Erholung der deutschen Wirtschaft
11.03.2026|Neue HWWI-Konjunkturprognose

Irankrieg verzögert Erholung der deutschen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hatte sich zum Ende vergangenen Jahres hin stabilisiert; viele Konjunkturindikatoren entwickelten sich positiv. Die Wachstumschancen für 2026 und 2027 wurden aufgrund der von der Koalitionsregierung auf den Weg gebrachten fiskalpolitischen Ausgabenprogramme und Fördermaßnahmen günstig eingeschätzt. Mit dem Irankrieg und den dadurch ausgelösten... Mehr lesen

Die deutsche Wirtschaft hatte sich zum Ende vergangenen Jahres hin stabilisiert; viele Konjunkturindikatoren entwickelten sich positiv. Die Wachstumschancen für 2026 und 2027 wurden aufgrund der von der Koalitionsregierung auf den Weg gebrachten fiskalpolitischen Ausgabenprogramme und Fördermaßnahmen günstig eingeschätzt. Mit dem Irankrieg und den dadurch ausgelösten Preisschocks bei Öl und Gas haben sich die Perspektiven für Inflation und Wachstum - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit - jedoch zunächst verschlechtert.
Das Spannungsfeld zwischen Wettbewerbs- und Industriepolitik in der deutschen Rüstungsindustrie
11.03.2026|Neue Publikation

Das Spannungsfeld zwischen Wettbewerbs- und Industriepolitik in der deutschen Rüstungsindustrie

Mit der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ und steigenden Verteidigungsausgaben nehmen industriepolitische Forderungen zur Stärkung der heimischen Rüstungsindustrie zu, während die Rolle der Wettbewerbspolitik wenig Beachtung findet. Der Beitrag analysiert die Besonderheiten von Rüstungsmärkten und untersucht die Wettbewerbsintensität empirisch auf nationaler und europäischer Ebene. Anschließend diskutiert er das... Mehr lesen

Mit der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ und steigenden Verteidigungsausgaben nehmen industriepolitische Forderungen zur Stärkung der heimischen Rüstungsindustrie zu, während die Rolle der Wettbewerbspolitik wenig Beachtung findet. Der Beitrag analysiert die Besonderheiten von Rüstungsmärkten und untersucht die Wettbewerbsintensität empirisch auf nationaler und europäischer Ebene. Anschließend diskutiert er das Spannungsfeld zwischen Industrie- und Wettbewerbspolitik und plädiert dafür, die Verteidigungsfähigkeit vor allem durch wettbewerbsfördernde Maßnahmen wie gemeinsame europäische Beschaffung, offene Vergabeverfahren und den Abbau von Marktzutrittsschranken zu stärken.
Simulation der Auswirkungen der US-Zölle auf den Wirtschaftsstandort Hamburg
06.03.2026|Neue HWWI-Studie

Simulation der Auswirkungen der US-Zölle auf den Wirtschaftsstandort Hamburg

Die vorliegende HWWI-Studie analysiert mithilfe eines CGE-Modells die kurzfristigen Effekte des aktuellen US-Zollregimes (Stand: Herbst/Winter 2025) auf Hamburg. Aggregiert bleiben die Auswirkungen auf BIP und Beschäftigung in Deutschland, der EU und Hamburg nahe Null, während die USA voraussichtlich in ein stagflationäres Umfeld geraten dürften. Die... Mehr lesen

Die vorliegende HWWI-Studie analysiert mithilfe eines CGE-Modells die kurzfristigen Effekte des aktuellen US-Zollregimes (Stand: Herbst/Winter 2025) auf Hamburg. Aggregiert bleiben die Auswirkungen auf BIP und Beschäftigung in Deutschland, der EU und Hamburg nahe Null, während die USA voraussichtlich in ein stagflationäres Umfeld geraten dürften. Die Entwicklungen der einzelnen Hamburger Branchen sind dabei von unterschiedlichen Preiseffekten des US-Zollregimes abhängig.
Rohstoffpreisindex im Jahr 2025 gesunken
13.02.2026|Neue Publikation

Rohstoffpreisindex im Jahr 2025 gesunken

Dieser Artikel untersucht die Entwicklung des HWWI-Rohstoffpreisindex im Jahr 2025. Analysiert werden die Preisentwicklungen der für Deutschland relevanten importierten Rohstoffe sowie die Beiträge einzelner Rohstoffgruppen zum Gesamtindex. Der Rückgang des Index im Jahresverlauf war dabei maßgeblich durch die Preisbewegungen bei den Energierohstoffen geprägt, deren Preise... Mehr lesen

Dieser Artikel untersucht die Entwicklung des HWWI-Rohstoffpreisindex im Jahr 2025. Analysiert werden die Preisentwicklungen der für Deutschland relevanten importierten Rohstoffe sowie die Beiträge einzelner Rohstoffgruppen zum Gesamtindex. Der Rückgang des Index im Jahresverlauf war dabei maßgeblich durch die Preisbewegungen bei den Energierohstoffen geprägt, deren Preise seit März 2025 durchgehend unter dem Vorjahresniveau lagen und überwiegend rückläufige Tendenzen aufwiesen.
HWWI-Rohstoffpreisindex nach Rückgang wieder angestiegen
12.02.2026|Neuer HWWI-Rohstoffpreisindex

HWWI-Rohstoffpreisindex nach Rückgang wieder angestiegen

In den vergangenen drei Monaten setzte sich der zuvor beobachtete leichte Abwärtstrend beim HWWI-Rohstoffpreisindex nicht fort. Nach einem Anstieg im November um 2,1 % und einem Rückgang im Dezember um −1,8 % stieg der Index im Januar 2026 deutlich um 5,5 %. Trotz dieser Monatszunahme lag der Index... Mehr lesen

In den vergangenen drei Monaten setzte sich der zuvor beobachtete leichte Abwärtstrend beim HWWI-Rohstoffpreisindex nicht fort. Nach einem Anstieg im November um 2,1 % und einem Rückgang im Dezember um −1,8 % stieg der Index im Januar 2026 deutlich um 5,5 %. Trotz dieser Monatszunahme lag der Index Ende Januar weiterhin rund 10,5 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert (Datenstand: 08.02.2026).
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Über das HWWI

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftlich finanziertes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist das HWWI mit einer Niederlassung in Bremen präsent. Es ist als gemeinnützige GmbH organisiert; einziger Gesellschafter ist die Handelskammer Hamburg. Das HWWI arbeitet eng mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) zusammen.